Direkt zum Hauptbereich

Posts

150 000 Laufkilometer

Ausgeschrieben: Einhundertfünfzigtausend Laufkilometer, das ist viermal um die Erde. Verrückt, oder? Nein, der Wahnsinn. Keine Sorge ich spreche nicht von mir. Nein, die Rede ist von Robert Wimmer (Bild: mit mir beim Mauerwegslauf ) Er will am Freitag den 24 h Weltrekord verbessern - am Laufband wohlgemerkt. Also nichts mit abwechselnder Landschaft, eher abwechselnde Zuschauer die an ihm vorbeilaufen. Der Rekord steht im Moment bei 247,3 Km. Das bedeutetet also mehr als 10 Km pro Stunde und das 24 Stunden lang. Ich drücke ihm die Daumen. Dabei sein kann ich leider nicht, denn das Ganze findet in Braunschweig statt. Lest hier mehr dazu. 150 000 Laufkilometer, da musste ich doch gleich mal schauen, wie viele ich schon in meinem Läuferleben erlaufen habe. So lang ist mein Läuferleben ja noch nicht, gerade mal 8 Jahre alt. Seit sieben Jahren notiere ich jeden Meter den ich laufe und habe in den sieben Jahren auch schon knapp 15 800 Km laufend verbracht. Lauffreund Dieter hat im Jahr 200...

Atemtechnik

Letztens fragte mich ein Laufkollege, wie ich beim Laufen atme. Spontan konnte ich ihm diese Frage allerdings nicht beantworten. Atmung geht von alleine, wer achtet da schon drauf, wie man atmet. Grund genug, mich mit dem Thema auseinander zu setzen. Bei der nachmittäglichen Trainingsrunde "beobachtete" ich meine Atmung. Das war ganz interessant. Ich atme meist durch den Mund ein und aus. Atmete ich durch die Nase, hatte ich das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen und wurde automatisch langsamer. Und so im Nachhinein: Wenn man andere Sportler beobachtet, alle die schnell unterwegs sind haben den Mund offen. Bei meiner Recherche im Internet fand ich diesen Artikel , der meine Beobachtungen mehr oder weniger bestätigt.

Jubiläumsmarathon in Würzburg: Ich war dabei

Im Ziel warten 4000 Liter alkoholfreies Weizen, 3 Europaletten Mineralwasser, 2 Europaletten Apfelschorle, 2400 Bananen und 5000 Laugenbrezen. Davor stehen 42,195 Km bei Kerstin-Laufwetter. Und eine Strecke, die es in sich hat. So oft bin ich noch nie am Ziel und an meinem Auto vorbeigelaufen. Ich weiß auch nicht, über wie viele Brücken ich gelaufen bin. Ich weiß nur, dass die Strecke nicht so eben war, wie angegeben. Der Würzburg-Marathon ist kein Marathon für Bestzeiten, auch keiner für Erstläufer und trotzdem ... Eine tolle Organisation, gute Stimmung auf der Strecke, das entschädigt. Und das man sich bei 42,195 Km ab und an mal quälen muss, weiß wohl jeder der die Strecke schon einmal in Angriff genommen hat. Nach der Harzquerung vor drei Wochen und dem BIG 25 letzten Sonntag, wollte ich beim Jubiläumsmarathon in Würzburg nur dabei sein. Denn mit am Start war auch die Marathonstaffel des Laufclub 21 . Zuerst lief ich den Marathon. Doch die Läufe der letzten Wochen steckten mir i...

Spontan: der Würzburg-Marathon

Ich wage es. Nachdem es letzte Woche in Berlin ja recht ordentlich gelaufen ist, das Wetter am morgigen Sonntag "Kerstin-Laufwetter" werden soll und ich sonst nichts anderes vorhabe, werde ich morgen früh nach Würzburg fahren und für den Marathon nachmelden. Seit New York im November bin ich keinen Marathon mehr gelaufen. Warum? Das gibt es mehrere Gründe. Zum Einen habe ich meine ersehnte Traumzeit 3:59 h dort erreicht und hatte auf einmal kein Ziel mehr. Zum Anderen habe ich mir daraufhin neue Ziele gesucht. Das Ziel 3:50 h im Marathon scheint mir auch heute noch viel zu hoch hoch gegriffen. Schließlich will ich nicht mein Leben dem Marathon unterordnen. Laufen soll mir nach wie vor Spaß machen. Nach Trainingsplan trainieren will ich nicht. Denn nach fast 25 Jahren Handball ist mein Leben lang genug von Trainingszeiten und Spielplänen bestimmt worden. Ich laufe, weil ich das machen kann wann und wo ich will, und so soll es bleiben. Kommt dabei eine noch bessere Marathon...

Berlin ...

... ist immer eine Reise wert. Nicht nur, weil das Wetter Kerstin Laufwetter war. Aber von vorne. Leider war ich nicht ganz gesund. Letzte Woche habe ich mir einen Schnupfen eingefangen. Außerdem merke ich, dass ich nach der Harzquerung einfach weitertrainiert habe. Ich bin körperlich und mental müde. Aber das alles ist so geplant. Die Regeneration steht ab Mitte Mai an. Unter diesen Vorraussetzungen hatte ich keinerlei Vorstellung, in welchem Tempo ich den BIG 25 laufen kann. Das Wetter war auf meiner Seite. Kühl, bedeckt, so wie ich es mag. Ich hatte gut geschlafen und fühlte mich wohl. Trotz dem üblichen Gedränge nach dem Startschuss fand ich schnell meinen Rhythmus und konnte die ersten zwölf Kilometer mit einem 5er-Schnitt laufen. Was zwischen Kilometer 12 und 15 passiert ist, kann ich nicht sagen, aber ab Kilometer 15 musste ich um jeden Meter kämpfen. Die Beine wollten nicht mehr, der Kopf war Kilometer voraus. An einen 5er-Schnitt war nicht mehr zu denken. Im Nachhinein muss ...

Wieder einmal ...

... geht es am Wochenende nach Berlin. Wie schon im letzten Jahr laufe ich den BIG 25 . War ich letztes Jahr noch auf Zeitenjagd, so werde ich dieses Jahr den Lauf eher etwas langsamer angehen. Ich habe nämlich keine Ahnung, wie schnell ich nach den drei Ultraläufen bin. Diese Woche habe ich mal wieder einen Tempolauf gemacht. Und vor allem auch durchgehalten. Die letzten Male bin ich am Berg immer eingebrochen, weil die Beine schwer wurden. Zum Wochenende soll es ja auch endlich wieder trocken und ein bisschen wärmer werden. Gut, die Temperaturen sind im Moment ja meine. Aber vom Regen habe ich genug. Bei den Einheiten am Montag und Mittwoch hatte ich das Glück die Trockenphasen zu erwischen. So habe ich dann auch gleich zwei längere Einheiten gemacht. Gestern bin ich dann bei leichtem Niesel gelaufen, trotzdem habe ich den Lauf genossen. Vielleicht war es auch der Gedanke daran, dass ich damit die 1200 Laufkilometer voll gemacht habe. Da bin ich schon ein bisschen stolz auf mich.

Lauf in den Mai

Die Einen tanzen in den Mai, die Anderen wandern in den Mai. Und ich ... klar oder? Ich laufe in den Mai. Die Woche nach der Harzquerung habe ich etwas ruhiger angehen lassen. Ich bin nur zweimal etwas länger gelaufen. Am Donnerstag ist es mir besonders schwergefallen. Erstens war es mit 25° ganz schön warm und zweitens war ich nachmittags schon Mountainbiken. Denn dazu war es nicht zu warm. Am Samstag war dann optimales Wetter, um mal wieder einen langen Trainingslauf zu machen. Und das hat richtig Spaß gemacht. So haben wir mal wieder keine Schleife ausgelassen und waren nach 34 Km und 3 1/2 h wieder zu Hause. Heute waren wir dann noch 70 Km mountainbiken. Allerdings hatten wir heute nicht so viel Glück mit dem Wetter. Der Regen hat uns voll erwischt und wir sind Nass und vor allem dreckig geworden.

Geheimtipp: Harzquerung

Zurück von der Harzquerung . Und ich muss sagen: Wahnsinn, super, Klasse. So was habe ich noch nicht erlebt. Ich kann sie nur empfehlen. Die Harzquerung gilt als Geheimtipp . Komisch, alle kennen sie und trotzdem ist das Feld klein, aber fein. Schon im Vorfeld habe ich gehört wie familiär es dort zugeht. Gemütlich ist aber eher das richtige Wort dafür. Ein bisschen erinnert alles an uralte Zeiten, liebvoll und altertümlich. Die Turnhalle der Starnummernausgabe erinnert an DDR-Zeiten. Die Startnummernausgabe selbst ohne Hektik. Da wird noch erklärt, wie man zum Start kommt und ich muss erklären wo den Hainbronn liegt - von soweit kommst ihr??? Morgens kurz vor dem Start kein Gedränge bei der Gepäckabgabe, dann geht es gemütlich zum Start. Vorbei an den "Volks-Lichtspielen" zum "Armeleuteberg". Den Startschuss verpasse ich fast, so kurz werden wir begrüßt und auf die Strecke geschickt. Handzeitvermessung, Verpflegung alle 10 Km. Perfekt organisiert, aufs Nötigste ko...

Laufclub 21 Shirt und die Harzquerung

Jetzt hab ich es auch. Das Laufshirt des Laufclub 21 . Und ich bin stolz drauf. Wenn es am Samstag nicht zu warm werden sollte, werde ich es gleich bei der Harzquerung tragen. Ansonsten dauert es bis zum 9. Mai, bis ich es ausführen kann. Heute war ich auch wieder unterwegs. Mit Laufshirt und kurzer Hose. Solange die Wolken vor der Sonne waren bzw. Wind war, waren die Temperaturen ok. Als aber die Sonne zum Vorschein kam, war es mir in meinem Laufshirt schon wieder zu warm. Ab 20° in der Sonne langt mir einfach was Ärmelloses. Morgen werde ich nochmal was Kurzes laufen und dann muss es für die Harzquerung reichen. Berge bin ich genug gelaufen. Ich sehe der Sache sehr zuversichtlich entgegen. " Das Anliegen des Laufes geht dabei über den den rein sportlichen Aspekt hinaus. Bei der Auswahl der Strecke wurde stets versucht, den Harz in seiner landschaftlichen Ursprünglichkeit zu zeigen und den Läufern die vielfältigen Facetten der Natur entdecken zu lassen." So schreibt es de...

Kein Kondensstreifen am Horizont - Läufergedanken

Als ich heute laufen war, fiel es mir auf. Kein Wolke am Himmel, kein Flugzeug, keine Kondensstreifen. Der Flugraum über Deutschland ist wegen des Ausbruchs des Eyjafjallajökull-Vulkans auf Island bis auf weiteres gesperrt. Eine Aschewolke zieht über Norddeutschland Richtung Ost und Süd. Dabei dachte ich, Island hat keine Asche mehr. Wie müssen sich die Anwohner in den Einflugschneisen der Flughäfen darüber freuen. Kein Fluglärm, einfach Ruhe. Des einen Freud, des anderen Leid. Wieviele Urlauber und Geschäftsreisende sitzen an den Flughäfen fest? Auch meine Familie ist unmittelbar davon betroffen. Mein Sohn Uli ist auf Abschlussfahrt in Riga. Gestern sollten die Klasse heimfliegen. Aber der Flug wurde wegen der Aschewolke gestrichen. Nach einigem hin und her hat die Gruppe heute die Heimreise angetreten. Mit dem Linienbus (!) von Riga nach Berlin. Von dort werden sie vom örtlichen Busunternehmen abgeholt. Nach über 24 Stunden Busfahrt hoffe ich, dass alle gut daheim ankommen. Di...

Montag ...

... ist Lauftag. Und das, seitdem ich laufe. Nur ganz selten fällt an einem Montag das Laufen aus. So beginne ich die Laufwoche. Wobei mir das nicht so schwer fällt, wie die Arbeitswoche zu beginnen. Heute ist mir das Laufen endlich mal wieder leicht gefallen. Die ganze letzte Woche habe ich mich vorallem bergauf gequält. Da hatte ich so richtig schwere Beine. Auch beim Radfahren habe ich mich die Berge hochkämpfen müssen. Heute lief es endlich mal wieder etwas besser. Die Berge bin ich langsam hoch, dafür konnte ich dann wieder gut Tempo machen. Wenn auch das Wetter nicht der Jahreszeit entspricht, zum Laufen finde ich es optimal - Kerstin Laufwetter halt. Letzte Woche habe ich noch für die Harzquerung gemeldet. 51 Km, dass Höhenprofil seht ihr unten. Mein Ziel ist einfach nur Ankommen, die Landschaft genießen, Spass haben. Aus dem Frankenweglauf habe ich gelernt. Keine Zeitvorgabe, denn bei den Bergen weiß man nie, wie man vorankommt. Ich freu mich auf eine neue Herausforderung. De...

Winter Revival und ein Lauf in den Frühling

Schon ist das lange Wochenende wieder vorbei. Und wie so oft, ist es ganz anders verlaufen als geplant. Ich wollte laufen und Rad fahren, Rad fahren und laufen. Den Winter hatte ich am Donnerstag mit dem Wegräumen der Skier beendet. Am Karfreitag habe ich auch eine 50 km Radtour durch den Veldensteiner Forst gemacht. Herrlich, die Wege waren nicht mehr ganz so matschig wie die Woche davor. Am Freitagabend erreichte uns dann ein Anruf, der uns spontan in den Winter zurückrief. Ischgl , Neuschnee, Top of the Mountain Concert mit Sportfreunde Stiller . Soll man da Nein sagen? Also, Ski wieder raus, Skisachen zusammengesucht und ab ging es. Belohnt wurden wir mit herrlichem Sonnenschein und Pulverschnee. Am Sonntag Mittag dann ging's zum Konzert. Vorher habe wir noch ein paar Schwünge durch den Pulverschnee gezogen und hatten wieder das Glück, dass die Sonne schien. Pünktlich zum Konzert kam dann der Schneefall, wie auf dem Bild unschwer zu erkennen ist. Hat aber nichts ausgemacht....

Was geht dir beim Laufen durch den Kopf?

In irgendeinem Blog wurde diese Frage vor längerer Zeit einmal gestellt. Seitdem beschäftigt mich diese Frage, nicht nur beim Laufen. Ich finde es kommt darauf an, wie es einem selbst geht. Auch, ob es ein Trainingslauf ist oder ein Wettkampf. Hatte ich Ärger, Stress oder gibt es Probleme, so dreht sich während des Laufens alles darum. Doch nach dem Lauf geht es mir dann wieder besser. Fühle ich mich gut, so kann ich die Gedanken schweifen lassen. Manchmal bin ich aber auch so leer, dass ich an gar nichts denke. Es gibt auch Läufe, in denen ich Entscheidungen anzweifle, darüber nachdenke und so erkenne, ob die Entscheidung für mich richtig oder falsch ist. Beim Laufen habe ich auch gute Einfälle. So habe ich oft schon den Text für den nächsten Post im Kopf, fix und fertig formuliert. Ihn dann zu Hause auch so ins Netz zu bringen ist allerdings eine andere Sache. Laufe ich einen Wettkampf, so gehen mir ganz andere Dinge durch den Kopf. Meist sind es Gedanken zum Lauf, zur Strecke od...

Mauerwegslauf: Unbeschreiblich ...

Ich bin immer noch hin- und hergerissen vom Mauerwegslauf. Wie auf dem Bild, Hannes und ich, können wir uns nicht entscheiden, auf welche Seite wir wollen. Noch immer kann ich dieses Wochenende nicht in Worte fassen, deshalb mache ich mir darüber jetzt auch keine Gedanken mehr. Am Samstag war noch ein Artikel über den Lauf in der Zeitung . Und auch Dieter hat seine Eindrücke hier aufgeschrieben. Damit sind meine Versuche über das Wochenende zu berichten abgeschlossen. Es war etwas ganz eigenes und wird etwas eigenes bleiben. Seit gestern laufe ich wieder. Bis dahin habe ich es genossen, mal nichts zu tun. Und mit nichts, meine ich nichts. Ich hatte absolut keine Lust, irgendetwas zu machen. Nicht Lesen, nicht Radfahren, nicht Laufen, nicht einmal im Haushalt habe ich viel gemacht. Umso mehr habe ich den Lauf gestern und heute genossen. Und ich hatte auch das Glück, an beiden Tagen in der Regenpause zu laufen. Heute hat sogar die Sonne geschienen. Und den ersten Huflattich habe ic...

Video zum Mauerwegslauf

Jetzt sind schon fünf Tage seit dem Mauerlauf vergangen. Es tut richtig gut mal nicht zu laufen oder zu radeln. Außerdem habe ich mir eine Erkältung eingefangen. So genieße ich das schöne Wetter indem ich mich einfach in die Sonne setze, lese, schaue und ein bisschen lese. Manchmal schlafe ich auch. Die Anstrengung des Wochenendes kommt erst jetzt so langsam durch. Noch immer stehe ich ganz im Bann des Laufs. Wann immer ich etwas darüber lese oder Bilder davon anschaue bekomme ich Gänsehaut. Heute morgen habe ich dieses Video bekommen. Gerade das Ende zeigt die Emotionen aller.

Der Mauerwegslauf - ein Lauf voll Emotionen

Noch nie habe ich einen so facettenreichen Lauf erlebt. Allerdings habe ich auch noch nie einen Lauf mit so vielen unterschiedlichen Menschen gemacht. Ein Lauf voller Emotionen, den bzw. die ich im Moment eigentlich noch gar nicht in Worte fassen kann. Ich will es versuchen, doch denke ich, dass ich in den nächsten Tagen noch öfter darüber berichten werden. Peter und ich vor dem Start mit Basti, Jelka, Roy und Benjamin Wir, das waren ca. 40 Ultraläufer , Freunde, Familien und Coaches , die 27 Marathonis , Menschen mit Down-Syndrom , begleiteten, hatten die unterschiedlichsten Motivationen diesen Lauf zu bewältigen. Der Lauf, 156 km entlang der abgerissenen Berliner Mauer, Start am Samstag um 8 Uhr und Nonstop durch bis Sonntag. Um 11 Uhr wollten wir wieder am Ausgangspunkt sein. Warum ich diesen Lauf mitgemacht habe? Ich wollte wissen, ob ich so weit und so lange laufen kann. Eine Nacht durchzulaufen war für mich bis gestern unvorstellbar. Aber es war toll. Als früh gegen 5 Uhr di...

Ich kann laufen so wie du

und ich laufe auf dich zu. Ich bin schon auf dem Sprung. Ist ganz schön schwer, zu packen, wenn man durch die Nacht laufen will und auch noch Regen gemeldet ist. Die Tasche mit den Laufsachen, die im Versorungswagen mitfährt, ist auf jeden Fall ganz schön schwer. Heute war noch der Vorbericht zu userem Lauf in den Nürnberger Nachrichten .

Unglaublich ...

... aber wahr. Seit Tagen zähle ich dieTage bis es endlich soweit ist. Und jetzt sind es nur noch zwei Tage bis zum Startschuss des Mauerwegslauf . Dabei ist es eigentlich kein Startschuss. Nein, denn wir wollen mit den Marathonis "Mauern durchbrechen". Der Laufclub 21 ist Deutschlands erste Laufgruppe für Menschen mit Down-Syndrom . Beim Sport kann man mit Leichtigkeit Berührungsängste abbauen. Die Marathonis sind beim Laufen Sportler unter Sportlern, so wie du und ich. Ich kenne diese Berührungsängste nicht, denn ich habe selbst eine Cousine mit Down-Syndrom. Wir sind ganz "normal" miteinander aufgewachsen und umgegangen. "Anders" war sie für mich nicht, ich kenne sie ja nur so. So laufe ich den Mauerwegslauf nicht nur wegen der Geschichte oder für mich sondern auch für meine Cousine. Gerade kam noch eine Mail von Anita Kinle , die den Mauerwegslauf mitorganisiert. Achim Achilles , der Achim Achilles läuft auch ein paar Etappen mit. Seine Kolumne un...

Skifahren, Tapern und ...

Übers Wochenende habe ich mal wieder die Sportart gewechselt und war Skifahren im Zillertal . Wetter und Schnee waren optimal und Spaß hat es auch gemacht. Sowohl mal wieder Ski zu fahren, als auch mit der Gruppe, die dabei war. Deshalb bin ich letzte Woche auch von Montag bis Donnerstag gelaufen. Ich wollte doch meinen ganz normalen Wochenkilometerschnitt haben. Warum? Weil diese Woche nur noch tapern angesagt ist. Es steht was Großes an. Ja, was ganz Großes. So groß, dass ich doch tatsächlich ein mulmiges Gefühl habe. Ich weiß nicht genau ob ich vor der Distanz oder der Zeit Respekt habe. Am Wochenende werde ich in Berlin den Mauerweg laufen. 160 Kilometer. Samstag früh geht's los, Sonntag Mittag wollen wir wieder am Ausgangspunkt sein. Die Nacht wird durchgelaufen. Warum es so lange dauert? Ich laufe mit dem Laufclub 21 . Der Laufclub 21, das sind Menschen mit dem Down-Syndrom auch unter Trisomie 21 bekannt. Sie zeigen aber, dass sie laufen können "so wie du und ich lauf...

Frühling gesucht ...

... und immer noch nicht gefunden. Nach einem schweren Lauf gestern, die Strecke, die Beine und der Kopf, ging es heute schon wieder viel besser. Die Sonne war da, Temperaturen über 0°, da läuft es sich einfach. Meine Überlegung diese Woche etwas weniger zu laufen, habe ich doch wieder über den Haufen geworfen. Jeder Trainingskilometer zählt im Moment, denn es steht Großes bevor. Dazu aber ein anderes Mal. Heute wollte ich nicht so lang laufen, aber die Sonne trieb mich voran. Ich konnte locker und leicht laufen. Und so lief ich hier und da ein kleines Schleifchen und daheim waren es dann doch wieder 16 Km. Aber das Wetter ... ... schon bevor ich startete, überlegte ich, ob ich nicht doch lieber Rad fahre. Und auch während des Laufs ging mir das Rad fahren nicht aus dem Kopf. Zu Hause angekommen, ein Blick auf die Uhr. Genügend Zeit um noch eine kleine Tour mit dem Rad zu machen. Wenn man auch mit dem Rad noch nicht in den Wald kann, egal, Spaß hat es gemacht. Und ich war nicht die Ein...