29 August 2008

Ein etwas anderer Halbmarathon: Der Bierquellenweg



21,5 Km lang, 4 Brauereien, 697 Höhenmeter, sehr gut beschildert. Und trotzdem: 3 Km länger und zusätzliche 86 Höhenmeter - verlaufen halt. Wetter: bedeckt bei 20 °C, bestes Laufwetter. Nettolaufzeit 2:36 Minuten, Brutto fast 4 Stunden mit Foto- und Einkehrstopps. Fazit: Anstrengend aber schön.




In einer Zeit, wo Sightjogging die Stadtführung ablöst, warum nicht auch die Wanderstrecken ablaufen. Langer Lauf ist langer Lauf und Gegend anschauen ist nicht nur bei uns in der Fränkischen Schweiz schön. Die Idee den Bierquellenweg abzulaufen, kam mir Anfang des Monats, als ich zufällig einen Teil des Weges lief. Und in der Marathonvorbereitung ist jeder lange Lauf willkommen.

Gestartet sind wir in Büchenbach, an der Brauerei Herold und sind über die Rupprechtshöhe, Bodendorf und Trockau nach Weiglathal gelaufen. Für diese Variante entschieden wir uns, da dieses Teilstück das Längste mit 10,5 Km und auch das bergigste ist. Und bei Sonnenschein nur in der Sonne. Auch das ein Grund, hier zu starten, wenn man noch frisch ist. Von Weiglathal ging es dann im Wald ein wenig wellig nach Lindenhardt mit kurzem Stopp in der Brauerei Kürzdörfer und weiter bergab nach Leups. Von dort noch einmal eine beißende Steigung hinauf und dann schön gemütlich bergab nach Kaltenthal und durchs Tal nach Büchenbach zurück.

27 August 2008

Neuer Laufpartner

Nach nicht einmal einem Jahr und ca. 800 Km habe ich mich von meinem AdiStar CSH 5 getrennt. Nicht, dass ich ihn nicht mehr mag, aber er war schon so abgelaufen, dass ich bei längeren Läufen Knieschmerzen bekommen habe. Zeit für die Trennung.





So habe ich mich letzte Woche etwas umgesehen und dann zugeschlagen. Mein "Neuer" ist der Supernova CTL 9 von Adidas. Gehe ihn gerade ein. Nächste Woche werde ich das erst Mal mit ihm laufen. Das Einzige, was nicht so Hundertprozentig ist, ist die Farbe: Bübchenblau. Naja, Frau kann sich ja an alles gewöhnen. Solange er mich beim Marathon nicht im Stich lässt.

24 August 2008

Kein Bild mit dem Olympiasieger

Die olympischen Spiele 2008 sind Geschichte. Letzte Nacht war noch der Marathon der Männer. Gewonnen hat Samuel Kamau Wanjiru.

Mein Favorit auf den Olympiasieg , Martin Lel, wurde Fünfter. Hier auf dem Bild bin ich mit ihm zu sehen. Lel lief 2007 den New York City Marathon, so wie ich, nur sehr viel schneller. Am Flughafen JFK habe ich ihn getroffen und er gab mir bereitwillig ein Autogramm.


17 August 2008

Endlich mal wieder ein schneller Lauf

Heute Nacht war der olympische Marathon. Leider konnte meine Favoritin Paula Radcliff nicht gewinnen. Dafür gewann Constantina Tomescu.
Als ich heute Mittag meine Laufschuhe anzog, hatte ich eigentlich keine Lust zu laufen. Aber auch keine Lust, nichts zu machen. Das Wetter war optimal: Bedeckt, nicht zu warm und ab und zu ein kleines Lüftchen: Kerstin Laufwetter.
Als ich dann loslief ging es mir wie Paula Radcliff. Es lief nicht. Doch wenigstens eine kleine Runde wollte ich laufen. Nach einem Kilometer war ich dann drin. Ich konnte mit einem Mal richtig gut und ganz leicht laufen. Nichts tat weh. Und seit langem war ich auch mal wieder schnell unterwegs. Gerade gestern wurde mir bewusst, dass ich seit fast 4 Wochen keine schnelle Laufeinheit mehr gemacht hatte. Es war teilweise einfach zu heiß, um schnell zu laufen. Heute wurde aus der kleinen Runde doch eine große Runde. Weil heute alles gepasst hat. Nicht so wie bei Paula Radcliff.

15 August 2008

Eine ruhige Woche

Himmel wie die Zeit vergeht. Vor einer Woche habe ich das letzte mal gebloggt. Na gut, es ist aber auch nicht viel passiert. Mein Sport beschränkt sich diese Woche eher auf Olympia schauen, als auf eigene Aktivität. Mich hat eine leichte Sommergrippe erwischt. Es geht mir zwar nicht wirklich schlecht, ich habe nur Halsweh und Husten, aber nach dem Laufen geht es mir schlecht. Zweimal bin ich diese Woche gelaufen. Das Laufen selbst war ganz gut, aber danach ging es mir nicht gut. Gestern habe ich das Training ausfallen lassen. Heute regnet es schon den ganzen Tag und so kann ich heute auch noch auskurieren. Was das Wochenende bringt, werde ich sehen.

08 August 2008

Wetter: Vorhersage und Tatsachen

Jetzt schreib ich auch mal übers Wetter. Wobei das eigentlich ein Thema ist, dass man ja eh nicht ändern kann. Aber heute ist es mal erwähnenswert.
Laut Wettervorhersage sollte es heute "nur" maximal 23° C mit viel Bewölkung haben. Ich hatte mich richtig gefreut, mal wieder bei etwas kühlerem Wetter zu laufen. Wie so oft kam es anders. Von zu Hause losgelaufen bin ich bei strahlendem Sonnenschein und 25° C. Während des Laufs kamen Wolken und Wind. Es wurde etwas kühler und angenehmer. Dann fing es zu tröpfeln an. Mit einem Schlag war der Himmel schwarz und es begann zu regnen. Aber nicht nur ein bisschen. Ich habe es gerade noch geschafft, mich unterzustellen, so stark hat es geregnet. 15 Minuten musste ich warten, bis ich weiterlaufen konnte. Das ist mir noch nie passiert. Und nach dem Regen hat die Sonne wieder ganz herrlich geschienen. Richtiges Aprilwetter im August.

03 August 2008

Bierquellenweg und Rotmainquelle

Heute bin ich mal eine ganz neue Strecke gelaufen. Gestartet bin ich in Weiglathal am Bierquellenweg. Nachdem mir am Freitag das Laufen so schwer gefallen ist, hatte ich heute auf eine flache Strecke gehofft. Weit gefehlt. Denn der Bierquellenweg geht bald in den Fränkischen Gebirgsweg über. Und da sind einige Steigungen dabei. Vorbei ging es auch an der Rotmainquelle, wo dann die Entscheidung anstand, Richtung Creußen (8 km), Rauher Kulm (20 km) oder Kulmbach (60 km) zu laufen. Ich entschied mich Richtung Creußen, wo mich nach ca. 4 Km die Wegweiser nach Wasserkraut und Schwürz leiteten. Über Hörlasreuth kam ich nach fast 14 Kilometern wieder auf den Bierquellenweg Richtung Weiglathal. Dortlädt der Biergarten "Zum Fichta" auf dunkles Bier und deftige Brotzeit ein.
Nachdem der Bierquellenweg 21,3 km, also einen Halbmarathon lang ist, werde ich demnächst zu einem etwas anderen Halbmarathon starten.