29 März 2009

Jetzt wird's Frühling...

... endlich!! Auch in meinem Garten haben sich die Krokusse durchgerungen sich zu zeigen. Es regnet auch nicht mehr. Aber die letzte Laufwoche hatte praktisch jedes Wetter zu bieten. Von meiner Waldrunde am Montag habe ich ja schon berichtet. Am Mittwoch hat es geschneit. Kein Grund daheim zu bleiben, aber leider musste ich den Wald wieder mit der Straße tauschen. Am Freitag hat es dann geregnet. Aber auch das hat mich nicht abgehalten wenigstens eine "kleine" 13 Km-Runde zu drehen. Gestern war dann an Laufen gar nicht zu denken. Da hat es nur einmal geregnet, dass dafür den ganzen Tag.

Heute endlich kommt der Frühling ein bisschen raus. Es regnet nicht mehr, der Himmel ist deutlich heller als die letzten Tag und es hat 8°. Herrliches Wetter zum Laufen. Heute bin ich hauptsächlich an Wiesen und noch leeren Feldern entlang gelaufen. Allerdings waren die Feldwege teilweise noch extrem matschig, wie das Bild beweist. Das hat den Spaß aber keineswegs geschmälert.

24 März 2009

Erste Runde im Wald

Endlich, endlich, der Schnee ist weggetaut und die Wege nicht mehr matschig und glitschig. Da hat es mich gestern doch glatt in den Wald gezogen. Und, was soll ich sagen?? Im Wald laufen ist einfach herrlich. Die ersten beiden Runden im Wald in diesem Jahr. Endlich einmal nicht auf Autos aufpassen müssen, sondern einfach so vor sich hinlaufen. Wobei ... ein paar Hindernisse gab es schon. Denn in der Nacht war es sehr stürmisch und so lagen einige Bäume quer über den Weg. Über die einen konnte ich springen, bei anderen musste ich unten durch krabbeln, aber Spaß hat's gemacht.
Das Wetter heute setzt allerdings die Waldwege wieder unter Wasser bzw. unter Matsch. Schnee und Regen, Regen und Schnee, ab und an mal Sonne. Werde morgen doch wieder auf einem geteerten Radweg trainieren. Aber das Wetter soll ja besser werden.

19 März 2009

Ein bisschen Statistik

Heute bin ich das erste Mal seit meinem 6h-Lauf wieder gelaufen. Zwar langsam, sozusagen ein bisschen auslaufen oder war es schon wieder einlaufen? Es hat gutgetan, eigentlich habe ich gar nicht gemerkt, dass ich fast 60 Wettkampfkilometer in den Beinen habe. Nur die Berge sind mir etwas schwer gefallen.

Noch immer bewege ich mich wie auf Wolken und kann das Erreichte nicht wirklich fassen. Meine 543 Trainingskilometer in diesem Jahr haben sich gelohnt, jeder. Endlich konnte ich mein Training in einem Wettkampf umsetzen. Was mich besonders stolz macht, ist die Konstanz, mit der ich diesen Wettkampf absolvieren konnte. So konnte ich bis zum Marathon auf der 1522m langen Runde, die Runde mit einem 8:46 min Schnitt laufen. Das bedeutet, dass ich den Marathon mit einem Schnitt von 5:46 min/Km absolviert habe. Auf den letzten 17 Km bin ich dann langsamer geworden, denn ich konnte nur noch einen Rundenschnitt von 9:12 min laufen. Alles in allem bedeutet das, dass ich meine 59,317 Km mit einen Kilometerschnitt von 6:04 min gelaufen bin. Eine Kilometerzeit auf diese Distanz, davon habe ich immer geträumt.

Hier geht es zum Zeitungsartikel über meinen Lauf.

15 März 2009

Der perfekte Tag

Erfolgreich zurück vom 6-Stunden Lauf in Nürnberg. Der Tag bzw. Lauf lief einfach von Anfang an perfekt. Schon beim Aufstehen habe ich mich gut gefühlt, es war Kerstin-Laufwetter, was wollte ich mehr. Bei der Starnummernausgabe bekam ich dann auch noch die Nummer 16, mein Geburtstag, ein gutes Zeichen. Mein Ziel plus 55 Km wollte ich folgendermaßen in Angriff nehmen. Die 1522m lange Runde mit einem gleichmäßigen 9-Minuten Schnitt laufen, wenn möglich von Anfang bis Ende. Den Marathon in ca. 4:30 h erreichen, dann habe ich bis Km plus 55 noch ca. 90 Minuten Zeit. So war die Marschroute. Aber wie so oft kam alles anders.
Gleich die ersten Runden lief ich deutlich schneller als 9 Minuten und da es mir gut ging, hatte ich auch nicht vor, das Tempo zu reduzieren. Langsamer werde ich zum Ende hin dann sowieso. Mit teilweise sogar 8:15 Minuten lief ich die Runden. Halbmarathon hatte ich nach 1:56 h erreicht, die 30 Km nach 2:52 h. Den Marathon lief ich in Bestzeit: 4:05 h. Das spornt an. Die letzten zwei Stunden wollte ich dann gemütlicher angehen, denn das erklärte Ziel war in Sichtweite.



Bei Kilometer 43 lag ich auf einmal in der Frauenwertung auf Platz 3. Ich habe immer davon geträumt einmal auf dieser Tafel zu stehen. Gestern ging dieser Traum in Erfüllung und ich wollte auf keinen Fall, dass mein Name nach 6 Stunden dort nicht mehr steht.





Nach 4:55 h hatte ich die 50 Km-Marke erreicht. Allerdings war damit auch ein bisschen die Luft raus. Für die letzten 9,3 Km habe ich dann noch 1:05 h gebraucht. Das war ein 10:10 Minuten-Schnitt pro Runde. Ich musste allerdings jetzt auch ab und an Gehpausen einlegen, denn dem hohen Anfangstempo musste ich dann doch Tribut zollen. Außerdem hatte ich gegen Ende des Laufs enorme Rückenschmerzen. So wurde ich dann auch noch von einigen Läuferinnen überholt.

In der Seniorenklasse I (bis 49 Jahre) wurde ich mit 59,317 Km sechste, bei den Fraueninsgesamt Achte und bei 149 Teilnehmern landete ich auf dem 55. Platz.
Was mich besonders stolz macht ist die Tatsache, dass alle vor mir liegenden Läuferinnen schon mehrere Ultraläufe absolviert und auch gewonnen haben und ich als absoluter Nobody vorne mitlaufen und auch noch einige bekannte Ultraläuferinnen hinter mir lassen konnte.

13 März 2009

Heiß auf den ersten Wettkampf

Morgen ist es endlich soweit. Der erste Wettkampf 2009, der 6-Stunden-Lauf in Nürnberg.
Es ist jetzt schon das dritte Mal, das ich dort starte und ich freue mich drauf. Bei meinem ersten Start 2007 habe ich 54,4 Km geschafft. Letzten Jahr lief es dann nicht ganz so gut. Ich bin "nur" 50, 3 Km weit gekommen. Damals lief ich 14 Tage vorher den Runtalya und das habe ich dann in Nürnberg enorm gespürt. Die 50 Km zählen daher um so mehr. Auf dem Bild habe ich gerade die 50-Km-Fahne voller Stolz in der Hand. Schließlich zählt man in der Laufszene bei gelaufenen 50 Km als Ultra.
Und dieses Jahr: Ich habe gut und viel trainiert, bin die letzten Wettkämpfe 2008 gut gelaufen, entweder Bestzeiten oder knapp dran. Ich habe meine Erkältung auskuriert und fühle mich gesund. Und das Wetter??? Vorhersage für morgen: bewölkt und trocken, ca. 12°, ideale Laufbedingungen. Wenn ich jetzt noch einen optimalen Tag habe kann es nur gut werden. Angepeilt habe ich plus 55 Km.
Eine weitere Motivation ist der Blick in die Startliste. Neben Robert Wimmer benutzt auch Achim Heukemes den Lauf zum Warmlaufen für den Transeurope-Footrace und Dagmar Großheim, alle in der Ultramarathonlaufszene bekannt. Dazu Bernhard Nuss und Roland Blumensaat, mit denen ich auch schon einige Läufe unternommen habe. Und diesmal noch eine Handvoll Bekannte, da macht das Laufen gleich noch mehr Spass und spornt natürlich auch noch mehr an.

08 März 2009

Pulsuhr und Weltrekord

Was für ein toller Samstag.
Erst habe ich mir einen neue Pulsuhr gegönnt. Es ist kein Garmin geworden, dafür habe ich mir einen schönen
HAC 5 von Ciclosport gekauft. Heute musste ich ihn natürlich gleich "einlaufen". Allerdings bin ich über die Funktionen "Stoppuhr" und "Zwischenzeiten" noch nicht hinausgekommen. Aber für die anderen, ich weiß nicht wieviele Funktionen, habe ich noch genug Zeit. Werde mich mit "learning by doing" durch die Bedienungsanleitung kämpfen. Irgendwann werde ich meinen Hac dann schon beherrschen.



Danach bin ich zum Weltrekordversuch auf dem Laufband von Robert Wimmer gegangen. Er ist gestern in der Vorbereitung auf den Transeuropalauf in Nürnberg bei SportScheck 12 Stunden auf einem geeichten Laufband gelaufen (dokumentiert). Den bestehenden "12-Stunden-Laufband-Weltrekord" von Jiri Kreji aus Tschechien von 141,77 Km hat Robert auf 145,2 Km erhöht. Mehr darüber lest ihr im Artikel der Nürnberger Nachrichten.

06 März 2009

Alles nicht ganz optimal

Diese Woche ist der Wurm drin. Irgendwie kann ich meine Erkältung nicht richtig auskurieren.
Am Montag habe ich mich gut gefühlt, bin eine schöne 15 Km-Runde gelaufen und war mit mir und der Welt zufrieden.
Am Dienstag habe ich, trotz frühlingshaften Sonnenwetter, einen Ruhetag eingelegt. Naja, nicht ganz freiwillig. Erst musste ich die Kinder nachmittags von der Schule holen, einkaufen und dann hab ich mich bei der Nachbarin verquatscht. Muss auch mal sein.
Mittwoch war mir dann irgendwie nicht so ganz wohl. Aber normalerweise hilft Laufen dann immer. Aber das war so ein Tag - ich weiß gar nicht wann ich das letzte Mal ein Training abgebrochen habe. Ich konnte zwar laufen, aber irgendwie war da immer in mir "ich kann nicht mehr". Also hab ich die geplanten 20 Km auf 12 Km reduziert und war froh, als ich endlich wieder daheim war. Vielleicht lag es ja auch am Wetter. Das Thermometer zeigte 9° an, aber schon nach 1 Km war mir die lange Hose und der leichte Laufpulli zu warm. Selbst Ärmel und Hosenbeine hochkrempeln hat da nicht viel geholfen.
Donnerstag ging es mir ähnlich wie am Mittwoch. Da habe ich das Laufen dann gleich bleiben lassen. Hat mir gutgetan.
Heute bin ich dann trotz Regen beim Laufen gewesen. Auch heute hatte es 9°, aber ich war froh um lange Hose und lange Jacke. Heute ging das Laufen auch schon wieder besser. Dafür hat sich dann meine Stoppuhr verabschiedet. Die Batterie ist relativ neu, da kann's nicht dran liegen. Außerdem kann ich sie starten, nur nach 2:30 Minuten schaltet sie wieder auf 0:00 zurück. Vielleicht ist es nach zehn Jahren einfach an der Zeit, sich eins dieser High-Tec Garminteilchen zu kaufen. Werde mal mein Budget checken und dann "schau mer mal".

01 März 2009

Urlaub und Laufpause

Als hätte ich es schon im November gewusst, als ich den Urlaub nach New York City gebucht habe. Mit dem letzten Arbeitstag habe ich mir eine dicke Erkältung eingefangen, die mich den ganzen Urlaub hindurch nicht losgelassen hat. An Laufen wäre letzte Woche gar nicht zu denken gewesen. Aber so konnte ich mich auskurieren, habe eine Woche Laufpause gehabt und eine schöne Urlaubswoche mit Extrem-Shopping und -Sightseeing. Also optimale Planung.

Allerdings hätte ich schon gerne eine Laufrunde im Central Park gedreht, als ich all die Läufer dort sah und wäre gerne auf meinen Spuren des Marathon 2007 gelaufen. Aber es ging halt nicht.
Seit gestern bin ich wieder zu Hause, Erkältung fast auskuriert, habe mein Jetlag ausgeschlafen und heute auch gleich wieder die Laufschuhe geschnürt. Leider war die Sonne überall nur nicht in unserer Gegend, sonst wäre es noch herrlicher gewesen. Aber alleine eine Woche nicht laufen, da macht das Laufen dann noch mehr Spass, vor allem weil wirklich gar nichts weh tut.

Jetzt sind es nur noch 13 Tage bis zum 6-Stunden Lauf in Nürnberg, meinem ersten Wettkampf im Jahr 2009. Diese Woche werde ich nochmal voll trainieren, nächste Woche nur noch zwei Einheiten machen. Und dann hoffe ich auf einen guten Wettkampf mit mehr als 50 Km.