29 März 2012

Trainingsplan

Nun gut, so ein richtiger Plan ist das nicht. Ich laufe immer nach Lust und Laune und nach Körpergefühl. Und so bin ich schon immer gut gefahren bzw. gut gelaufen. Vielleicht wäre ich nach einem ordentlichen Plan schneller, aber das will ich gar nicht.
Trotzdem versuche ich mein Training, in den nächsten Wochen doch ein wenig planvoller zu gestalten. Neben drei bis vier Laufeinheiten plane ich zumindest noch einmal Moutainbike fahren mit ein. Am Wochenende werde ich einen längeren Lauf machen. Da muss ich aber noch mit meinem Schweinehund ein Wörtchen reden. Außerdem möchte ich bzw. muss ich meine Laufkilometer wieder erhöhen, damit ich für Hamburg wirklich fit bin. 
Eigentlich wollte ich vorher noch einen Halbmarathon laufen. Aber der Einzige in meiner Nähe ist in Amberg, eine Woche davor. Das ist mir dann doch zu knapp. 
Nur der Obermain-Marathon in Bad Staffelstein wäre noch in Reichweite. Dort wird auch ein Halbmarathon angeboten, ist 14 Tage vor Hamburg. Dort zu laufen, da halten mich im Moment noch die Höhenmeter ab. Denn ich wollte eigentlich was Flaches laufen, als Tempotraining.

14 Tage nach dem Hamburgmarathon ist dann der Rennsteiglauf. Da muss ich noch eine gute Mischung aus Regenartion und Training finden. Ich habe mir das aber gestern während des Laufs überlegt. Zwischen dem Hamburgmarathon und dem Rennsteiglauf werde ich nicht mehr als 60 Km laufen. Wie ich das verteile, also Lauflänge und Einheiten, mache ich spontan nach Wohlbefinden. So glaube ich, kann ich den Rennsteig gut durchhalten.
Vier Tage späte laufe ich dann bei einem 21 h Lauf mit, der in einen Etappenlauf übergeht. Dazu aber später mehr. Der Höhepunkt und Abschluss des Lauffrühjahrs wird dann der 24 h Lauf in München sein. Dort begleite ich Anton Luber, einen blinden Lauffreund. Auch darüber ein andermal mehr. 
Da zwischen diesen ganzen Läufen nicht viel Zeit liegt, bleibt mir nur der April um nochmal ordentlich zu trainieren. Und dann heißt es zwischen den Läufen nur: regenieren und die Form irgendwie halten.
Jetzt fehlt mir nur für den Herbst ein Plan: Ein Wettkampfplan und dann mach ich vielleicht wieder einen Trainingsplan.

27 März 2012

von der Natur und dem Training

Heute mal wieder ordentlich trainiert, nachdem ich seit dem 6h Lauf nicht mehr trainiert habe. Das erste Mal, dass ich wirklich mal regeneriert habe. Umso mehr habe ich den Lauf heute genossen.

Und in dieser Woche ist in der Natur viel passiert. Der Huflattich wird immer mehr. Auch eine Blindschleiche und den ersten Frosch habe ich heute schon gesehen. Die Vödel haben immer noch Frühlingsgefühle. Im Wald ist ein Gezwitscher, unvorstellbar. Die Tannenzapfen knacken auch immer noch. Und hie und da zeigt sich das erste Grün. Aber wie auch schon letztes Jahr: es ist alles knochentrocken. Der Regen vom Samstag hat nicht viel gebracht. Vom Matsch der letzten Wochen ist nichts mehr zu sehen. So schnell geht das.

Nach einer Woche Nichtstun habe ich mir gleich einen schöne, hügelige Strecke ausgesucht. Doch der lange Lauf letzte Woche hat mir gezeigt, dass mir doch lange Läufe fehlen. So habe ich beschlossen am Sonntagvormittag einen langen Lauf zu machen. Allerings fahre ich, entgegen meiner Gewohnheiten, mit dem auto ein Stück. Denn 3 h laufen in hügeligem Gelände, da kann ich mich nicht motivieren. Die angedachte Strecke ist auch nicht flach, aber flacher als alles vor der Haustür. Es muss einfach sein. Der Hamburgmarathon steht vor der Tür.

24 März 2012

das Stöckchen werfen

lässt mich nicht los. So fallen mir beim Laufen immer wieder Fragen ein, die ich ab und an dann  mal beantworten muss. Und jeder Leser darf natürlich mitmachen.

Welche Sportarten betreibst du?

Das "und warum?" lasse ich bewußt weg.



Laufen: klar, sonst würde es diesen Blog nicht geben.




 

Mountainbike fahren: davon schreib ich in diesem Blog ja auch ab und an.







Skifahren: zwar nicht so oft, wie ich das genre würde, aber wenn dann so ausgiebig wie möglich. also mit dem ersten Lift hoch und mit dem letzten runter und ganz wenig Pause.




vor 25 Jahren

 Handball: Früher bis in die höchste bayrische Spielklasse. Mitterlweile nur noch als Zuschauer, aber so oft wie möglich. Ob Länderspiel, Championsleague, Bundesliga, live oder im Fernsehen, oder Verein in der Umgebung. Immer wenn ich nicht mit aktivem Sport beschäftigt bin.




Tja, Sport, den ich betreibe, betreibe ich mit Herz und Seele. "Ein bißchen" ging bei mir noch nie. Entweder ganz oder gar nicht. Aber so bin ich.

21 März 2012

Ein bißchen platt

Der erste lange Lauf im Laufjahr 2012, immerhin bin ich beim Welt Down-Syndrom Marathon fast 48 km gelaufen, hat doch viel Kraft gekostet. Ganz klar, denn mehr als knapp 18 Km am Stück bin ich dieses Jahr noch nicht gelaufen. So habe ich am Montag erst einmal einen Ruhetag eingelgt. Am dienstag musst ich dann bis 17 Uhr arbeiten. Nach so einem langen Tag wäre es eigentlich logisch, wenigstens noch 5 km zu laufen. Aber ich konnte mich nicht auffraffen. Aber heute möchte ich wieder laufen, zumindest eine kleine Runde.

19 März 2012

Oh Happy Day

Das war das Motto des gestrigen Welt Down-Syndrom Tag Marathons.
Wie immer nach Läufen mit meinen Marathonis, bin ich auch heute noch ganz benommen von den Eindrücken. Es war einmal mehr ein wunderschöner Tag.

Nicht nur weil schönes Wetter war. Nein, auch die Stimmung auf der Strecke war gut. Und Anita und das Team habe wieder alles toll organisiert.
Ich habe das ganze als langen Trainingslauf für den Hamburgmarathon Ende April genommen. Wobei ich mich sehr schwer getan habe. Zum Einen, weil es mir zu warm war - 23° und das von heute auf morgen. Mein Körper ist noch nicht an die Temperatur gewöhnt.
Zum Anderen bin ich wohl zu schnell losgelaufen. Das ist ja immer das Verführerische. Ich trainiere in hügeligem Gelände und wenn es dann eben ist, renne ich halt los. So war ich die ersten beiden Stunden sehr schnell unterwegs. Dann hatte ich einen Durchhänger. Mal gehen, mal mit den Marathonis langsam laufen, mal philosophieren mit anderen Läufern am Versorgungsstand. So habe ich die nächsten zwei Stunden zugebracht.
Danach fühlte ich mich wieder gut und ich bin die letzten beiden Stunden langsam, aber konstant gelaufen. Ein guter Trainingslauf unter Wettkampfbedingungen.



Und nächstes Jahr heißt es dann am 17.03.:

 All you need is love

Ich bin dabei!!

16 März 2012

Von Vogelgezwitscher und Huflattich

Heute nachmittag, als ich von der Arbeit nach Hause kam, hat das Thermometer in der Sonne doch tatsächlich 30° angezeigt. Leider habe ich es nicht fotografiert. Eigentlich hätte ich mich erstmal in die Sonne setzen müssen und erst später laufen sollen. Aber ich glaube, dann hätte ich keine Lust mehr gehabt zum Laufen. Also schnell rein in die Laufsachen, die Dreiviertelhose gegen die Kurze getausche, T-Shirt an und los. Eine Stunde wollte ich laufen, denn am Sonntag steht ja der der Welt Down-Syndrom Tag Lauf an. Auch wenn ich dort außerhalb der Wertung laufe, so will ich doch die 6 Stunden durchlaufen und Kilometer sammeln.
Nach 66 Minuten war ich wieder zu Hause. Hatte ich mich gestern beim Radfahren noch gewundert, dass kein Huflattich blüht - stimmt nicht! Heute habe ich ihn gesehen. Aber ich hatte - wie immer - weder Handy noch Kamera dabei. Und im Wald ist die Hölle los. Im Sommer hört man Nachmittags nicht einen Vogel, aber im Moment. Da braucht man keine Musik zum Laufen, denn die Musik kommt von den Bäumen. Auch wenn man die Vögel oft gar nicht sieht, aber man hört sie. So bin ich auch ab und an stehengeblieben, um zu lauschen. Und die Sonne macht auch, dass die Butzelkühe (Tannenzapfen!!) schon knacken. Ich freue mich, dass endlich der Frühling kommt.
Übrigens: Meine Wettkampfvorbereitung besteht morgen aus Nichtstun. Ich werde die Sonne und das Vogelgezwitscher genießen.

15 März 2012

Antworten auf das Stöckchen

Ramona hat mir das Stöckchen zugeworfen.

Hier ihre Fragen und meine Antworten:

1. Was bereitet euch neben dem Laufen besondere Freude?

Gleich nach dem Laufen kommt bei mir Mountainbike fahren und im Winter Skifahren. Früher habe ich Handball genauso intensiv betrieben wie jetzt das Laufen. Und Handball zuschauen ist immer noch eine Leidenschaft von mir.

2. Welches Buch liegt zur Zeit auf eurem Nachttisch?

Im Moment lese ich "Zwei an einem Tag" von David Nichills und Simon Jakob.

3. Schwank aus eurer Jugend?

Da gibt es viele. Aber gerne wird in der Familie das hier erzählt:
Mein Keramikgartenzwerg liegt kaputt im Garten. Meine Mama fragt mich, wie das passiert ist, dass er kaputt ist. Darauf ich: " Der hat immer so frech geschaut, da hab ich ihm eine ins Kreuz gegeben!"
Also vorsicht! Nicht frech schauen!

4. Wie überzeugt ihr einen absoluten Sportmuffel davon, in Zukunft freudvoll zu laufen bzw. Sport zu treiben? Kurzform reicht. :)

Ich überzeuge grundsätzlich niemanden, dass er Sport treiben soll bzw. wie toll es ist, Sport zu treiben. Ich denke, dass muss jeder selbst wissen und für sich entscheiden. Ich könnte allerdings ohne Sport nicht leben und es ist für mich nicht nachvolllziehbar, wie man keinen Sport treiben kann.

Ich reich das Stöckchen weiter an  Müsliviki, Jo, Jörg, Marco und Eddy (damit auch mal die Männer ins Spiel kommen).

Und hier meine Fragen:

1. Was war dein sportlich emotionalstes Erlebnis?
2. Was machst du gar nicht gerne, musst es aber tun?
3. Hörst du Musik beim Laufen und wenn ja welche?
4. Was würdest du gerne Können? Und warum?

11 März 2012

Auf den Körper gehört

Eigentlich wollte ich heute laufen. Aber nach meinem sportintensiven Lauf gestern,war ich heute körperlich so kaputt, dass ich mich nicht aufraffen konnte, zu laufen. Aber dass muss auch mal sein. Außerdem finde ich es extrem wichtig, auf den Körper zu hören. Und es läuft mir ja nichts davon. 

Nächsten Sonntag ist schließlich "unser" Welt Down-Syndrom Tag Lauf. Und bei einem 6 Stunden Lauf werden wohl die ein oder anderen Kilometer zusammen kommen. Da bringt mir der heutige Ruhetag wahrscheinlich mehr, als auf Teufel komm raus laufen zu gehen. Und unter der Woche gibt ea ja auch noch genug Zeit einen Traininglauf zu machen. Da ich den 6 Stunden Lauf nicht gemeldet habe, laufe ich außerhalb der Wertung mit. Ich nehme das ganze als Vorbereitung für den Hamburgmarathon Ende April. Denn alleine lange Läufe zu machen finde ich schrecklich. 
Aber auch da zählt: Nicht übernehmen und auf den Körper hören!

10 März 2012

Duathlon

Nach dem gestrigen sportfreien Tag heute also ein sportintensiver Tag. Heute wollte ich Laufen und Radfahren, in dieser Reihenfolge.
Bei herrlichem Sonnenschein bin ich vormittags gestartet. Geplant hatte ich einen gemütlichen Lauf, hauptsächlich in der Sonne. Leider kamen Wolken kurz nach dem Start. Was aber dem Spass keine Abbruch tat. Und nach Wochen des Straßenlaufs habe ich mich heute in den Wald begeben. Wobei die Wege noch sehr matschig sind. Die Traktorspuren machten das Laufen nicht besser. Heute hatte ich aber wieder richtig Kraft, die Grippe scheint endgültig auskuriert. Nur meine Nase läuft noch schneller als die Beine. Auch die Berge konnte ich heute gut hochlaufen.

Nach 80 Minuten wechselte ich dann von den Lauf- in die Radschuhe. Aber es ist schon ein Unterschied. Laufend war ich in Dreiviertelhose unterwegs, am Rad dick eingepackt. Mit langem Hemd und Jacke. Was aber auch nötig war. Denn 8° sind zwar zum Laufen optimal, beim Radfahren noch ganz schön kühl. Auch die matschigen Waldwege, die beim Laufen nicht ganz so problematisch sind, sind es am Rad gleich doppelt. Konsequenter Schlingerkurs, so könnte man meine MTB-Tour betiteln. Denn mit dem mehrere Zentimeter dicken Matsch, hatte ich doch ab und an zu tun, auf dem Rad zu bleiben. Zwischendrin war es mehr ein Rutschen als ein Fahren. Und anstrengend. Denn der tiefe Boden bremst. Da war ich gehörig am Treten. Das hat ganz schön Kraft gekostet. Außerdem war nicht nur mein Rad voller Dreck von oben bis unten. Auch ich habe ausgeschaut, als hätte ich ein Schlammbad genommen. 
Ich hatte viel Spass und auch die Kraft hat gereicht. Und 25 Km in 1:40 h sind für das erste Mal völlig in Ordnung.
Die beiden Bilder entstanden an der gleichen Stelle. Links möchte der Frühling schon durchkommen. Rechts kommt nicht soviel Sonne hin, da ist noch Eis auf dem Wasser. Da macht auch die Natur "Duathlon".

09 März 2012

schwergefallen

Ich hatte gestern Nachmittag doch Glück. Der Regen hatte schon Vormittags aufgehört und nachmittags hat sogar die Sonne ein bißchen rausgespitzt. Allerdings war ein kalter Wind.
Das Laufen ist mir schwergefallen. Die Grippe steckt einfach noch in den Knochen. Solange es flach war konnte ich gut laufen, sobald aber ein Berg kam, war ich schwer am Keuchen. Schon nach 3 Km überlegte ich, die Runde zu beenden und wieder nach Hause zu laufen. Aber die frische Luft tat gut und ich bin weitergelaufen. Am Ende hatte ich 11 Km in 63 Minuten. Allerdings war ich hinterher ganz schön müde.
Heute werde ich nicht laufen. Allerdings liebäugel ich mit einer kleinen MTB-Tour. Es wäre die erste in diesem Jahr. Ein sportfreier Tag würde mir aber auch guttun.

08 März 2012

Kurz - in jeder Hinsicht

Obwohl noch leicht geschwächt durch meine Grippe musste ich gestern laufen. Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten. Das Wetter war zu schön. 9° leicht bedeckt, echtes Kerstin Laufwetter. Also Dreiviertel-Laufhose an und los. Nicht mehr als ein Stunde hatte ich mir vorgenommen und ganz ehrlich: für mehr hätte die Kraft auch nicht gereicht. So bin ich 10,7 Km in genau 60 Minuten gelaufen - für mich kurz. Ich habe es sehr genossen: Das Laufen, die Strecke, das Wetter.
Heute regnet es schon wieder. Trotzdem werde ich auch heute nachmittag ein kleine Runde drehen.

07 März 2012

wieder loslaufen

Leider hat mich in meiner lauffreien Woche die Grippe erwischt. Sichtlich vertrage ich das "Nicht-Laufen" nicht. Eigentlich wollte ich gestern schon wieder laufen, aber es ging mir noch zu schlecht. Heute geht es mir schon deutlich besser und so werde ich heute wieder loslaufen. Es soll frühlingshaft werden. Sonne und um die 10°. Ideal, die kurze Laufhose habe ich auch schon eingepackt. Denn heute geht es gleich nach der Arbeit los. Flach an der Pegnitz entlang. Ich freu mich drauf. Wobei ich das Laufen letzte Woche nicht vermisst habe. Ich bin also doch nicht süchtig.