Am Donnerstag sind wir nach der Arbeit nach Berlin gefahren. Wir stehen am Campingplatz Nord. Nicht weit weg vom alten Flughafen Tegel. Sehr ruhig, am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal gelegen. Traumhaft.
Am Karfreitag sind wir mit dem Rad zuerst zum Olympiastadion gefahren.Von dort in den Grunewald zur ehemaligen Abhörstation am Teufelsberg.Die nächste Station war der Grunewaldturm, den wir bestiegen haben.Von dort aus sind an der Havel entlang nach Schwanenwerder. Über die Spinnerbrücke sind wir zum Schlachtenseeund über die Krumme Lanke zum Schloss Charlottenburg.Von dort sind wir wieder zum Campingplatz zurück. 55 Km in Berlin. Immer auf Radwegen, Fahrradstraßen oder Waldwegen. Kann man sich für Berlin nicht vorstellen, aber über dieses Fahrradwegenetz können wir bei uns nur träumen.
Der Schmerz geht, der Stolz bleibt. Bei mir ist es eher so: Der Schmerz geht, der Stolz kommt. Erst so nach und nach kann ich mich darüber freuen, dass ich die 100 Meilen von Berlin geschafft habe. Am Anfang war ich doch ein wenig enttäuscht, dass ich "nur" Angekommen bin. Im Geheimen hatte ich schon mit 24 - 26h geliebäugelt. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass ich überhaupt angekommen bin. Das habe ich Anton zu verdanken. Bei Km 96 haben wir uns das erste Mal verlaufen, bei Km 102 dann das zweite Mal. Das hat mich mental so runtergezogen, dass ich praktisch nicht mehr laufen konnte. Ohne Anton hätte ich mich in den Bus gesetzt und wäre zum Ziel zurückgefahren. bei der Startnummernausgabe Morgens um 5:30 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Herrlicher Sonnenaufgang zu einem anstrengenden Tag Erstmal wurden die Restkilometer zweistellig. Gut ging es uns die ganze Zeit - körperlich zumindest! Die Sympathie der wenigen Zuschauer hat uns getragen. Ein bli...










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