30 Juni 2020

Stellplätze

Den Stellplatz in Zittau kann an ich sehr empfehlen. Am Ortsrand und doch nicht so weit in die Stadt. neben einem großen Kaufland und realtiv ruhig. Für 100 Wohnmobile mit kompletter Ver- und Entsorgung und Strom. Außerdem gibt es zwei suberer Toiletten. Der Stellplatz ist eingezäunt. Er kostet pro Nacht 7 €. Muss am Parkautomat gezahlt werden, der allerdings nur Münzen nimmt. Allerdings kann man im Kaufland problemlos Geld wechseln. Wir haben uns dort shr wohlgefühlt und hatten hinter dem Wohnmobil nette "Nachbarn". 
Der Wohnmobilstellplatz in Bad Muskau liegt am Ortsrand, ist absolut ruhig. Es gibt Frischwasser und die Chemietoilette kann entsorgt werden. Strom gibt's auch. Duschen und Klo sind vorhanden, hatten aber wegen Corona bei uns noch zu. Kosten: 10 € plus 2.50 € Kurtaxe pro Person, muss am Automat gelöst werden. Kann auch mit EC-Karte bezahlt werden.In die Ortsmitte kann man Prima durch den Park laufen.

Bad Muskau

Und schon waren die Tage in Zittau wieder vorbei. Nachdem wir Görlitz mit dem Fahrrad nicht erreicht hatten, haben wir auf der Weiterfahrt nach Bad Muskau einen Zwischenstopp eingelegt. Und wieder war ich überrascht über wie schön Görlitz ist. 


Die, wegen Corona, geschlossenen Grenze nach Polen ist schon befremdlich. Man gewöhnt sich so schnell daran, überall problemlos hinzukommen, dass man sich erst wieder daran gewöhnen muss, dass es nicht so ist. Und man fühlt sich eingeschränkt. Gerade in Görlitz wurde uns das richtig bewusst, denn Polen ist hier auf der anderen Seite des Flusses.







Nachdem wir Görlitz erkundet hatten ging es für uns weiter nach Bad Muskau. Dort kamen wir am späten Nachmittag an und haben das Städtchen und den offenen Teil des Fürst-Pückler-Parks noch erkundet. 
Am nächsten Morgen, bevor es zurück nach Hause ging, sind wir noch in den Rhododendron Park nach Kromlau gefahren. Dort wollte ich vor allem die Rakotzbrücke – auch Teufelsbrücke – sehen. Aber … auch hier eine Enttäuschung. Sie wird aktuell instandgesetzt. Also Baugerüst statt Wasserspiegelung. 
das wollten wir sehen
das haben wir gesehen
Aber irgendwie hat es ja zu diesem Urlaub gepasst. Trotz aller Umleitungen, Pannen und Pech war unser erster Urlaub im Wohnmobil wunderschön.

Mit dem Rad auf den Spuren der Schmalspurbahn

Wieder ein Tag voller Sonne in Zittau. Diesmal fuhren wir mit dem Rad nach Oybin. Eine schöne kleine Stadt umgeben von Felsen. Also Räder geparkt und rauf auf den Scharfenstein und den Rundblick genießen. Zurück ging es über Jonsdorf und den Olbersdorfer See. Aber seht selbst:
Bahnhof Oybin
Blick vom Scharfenstein

29 Juni 2020

Radtour nach Görlitz – ein Versuch

Zweiter Tag in Zittau, endlich schönes Wetter. Also rauf auf die Räder und am Radweg neben der Lausitzer Neiße Richtung Görlitz. Aber schon in Zittau haben wir uns verfahren, weil die Markierung auf einmal weg war. Egal, grobe Richtung und siehe da, irgendwann war auch die Markierung wieder da. Und dann auf einmal eine Umleitung auf dem Radweg (!). Da bleibt einem ja nichts anderes übrig, als dieser nach zu fahren. Leider führte uns die Umleitung auf einen viel befahrene Bundesstraße. Nach einem Umweg über die Dörfer haben wir dann einen anderen Wander- und Radweg genommen. Dies erwies sich allerdings als großer Fehler. Denn der Wanderweg hatte irgendwann tiefe Spurrillen vom Harvester.



Und zu allem Unglück war erauch noch voller Äste und Bäume. Selbst schieben (bergab!) war anstrengend.






Aber wir haben den Radweg an der Neiße wieder erreicht und das Kloster St. Marienthal hat uns für die Anstrengungen absolut entschädigt mit sehr leckerem Klosterbier.







Weiter gings Richtung Berzdofer See. Ein tolles Naherholungsgebiet, teilweise noch in der Erschließung. Leider hatten wir dort einen Speichenbruch, so dass an eine Weiterfahrt nach Görlitz leider nicht mehr zu denken war. Und wie es eben so ist, weit und breit kein Fahrradladen, der eventuell schnell Abhilfe hätte leisten können. Zum Glück war in 3 Kilometer Entfernung ein Bahnhof und der Zug fuhr nur eine halbe Stunde später. So haben wir den Nahverkehr auch noch kennengelernt. In Zittau wurde der Speichenbruch dann sozusagen über Nacht behoben, so dass wir am nächsten Tag wieder angreifen konnten.

Zittau und Zittauer Gebirge

Auch Zittau ist eine schöne Stadt. Irgendwie habe ich die Städte im Osten gar nicht so auf dem Radar und bin dann sehr erstaunt, wie schön diese sind. Viele alte Häuser, schöne Marktplätze, viele Cafés und nahezu überall einmal wöchentlich ein Bauernmarkt. Mit sehr vielen Ständen und Wägen. Ich liebe es, da durch zu schlendern.



Am ersten Tag haben wir Zittau erkundet und sind zum Dreiländereck (Tschechien, Polen, Deutschland) gelaufen. Oder besser, wir haben es eingekreist, da die Beschilderung sehr verwirrend war. So haben wir statt einem 3 Km Spaziergang eine 12 Km Wanderung gemacht.



Am nächsten Tag hatten wir echtes Wetterpech. Es hat geregnet. Also, was machen, wenn man nicht wandern gehen und auch nicht Radfahren kann. Aber da war ja noch die Schmalspurbahn, die ins Zittauer Gebirge fährt. Ein echtes Erlebnis mal wieder mit der Dampflok zu fahren. Die Bahn braucht für die 12 Km nach Jonsdorf gute 45 Minuten. Blumen pflücken während der Fahrt erlaubt. In Jonsdorf haben wir die Mühlsteinbrüche und den Nonnenfelsen erkundet. Nach 4 Stunden „Aufenthalt“ ging es mit der Schmalspurbahn wieder zurück nach Zittau.
Nachdem diese Felsen so beeindruckend sind, hier ein paar Bilder.

24 Juni 2020

Bautzen


Bautzen verbinde ich persönlich immer noch mit dem Gefängnis zu DDR Zeiten.
Bautzen ist mehr als das Gefängnis. 
Bautzen ist eine wunderschöne Stadt. 
Bautzen hat die älteste und eine der größten Simultankirchen Deutschlands. 
Die Altstadt ist absolut sehenswert. 






Die Gedenkstätte Bautzen ist ein Muss, wenn man schon mal da ist. Auch wenn ich sehr bedrückend fand, interessant ist sie allemal. 












Wir waren mit unserem Wohnmobil am Parkplatz an der B96 gestanden. Ein offizieller Parkplatz mit 4 Wohnmobilstellplätzen, aber vielen Parkplätzen, wo man kostenfrei stehen darf. Frischwasser und Chemietoilette kann entsorgt werden. Abwasser geht nur über den Gully. Es gibt eine sehr sauberere, kostenfreie, öffentliche Toilette. In die Altstadt sind es maximal 10 Minuten. Auch wenn der Parkplatz an der Bundesstraße liegt, ist er nachts sehr ruhig. 







Von Bautzen aus haben wir dann noch einen kurzen Abstecher nach Löbau gemacht. Hierist vor allem der gußeiserne Turm sehenswert. Dann ging’s weiter nach Zittau.


23 Juni 2020

Wanderung durch den Uttewalder Grund

Der erste Urlaub im Wohnmobil. Hier kann man nicht alles einfach ablegen, hier heißt es Ordung halten. Selbst Duschen und Frühstück machen ist eine Art von Organisation. Aber das hatten wir alles ganz schnell auf der Reihe. Schade war, dass das Wetter nicht ganz so gut war und wir nicht immer, wie geplant, im Freien Essen konnten. 
Trotz manchmal wirklich schlechtem Wetter, haben wir eine ganze Reihe unternommen. Tolle Touren mit Rad und zu Fuß. Und viele schöne Stadte gesehen. Und was natürlich nicht fehlen durfte war eine Fahrt mit der Schmalspurbahn ins Zittauer Gebirge. Blumenpflücken während der Fahrt erlaubt.
Bilder wird es von allem so nach und nach geben.
Auf der Hinfahrt haben wir noch einen kurzen Stop am Blauenthaler Wasserfall gemacht. Er war leider nicht so gewaltig wie ich mir das vorgestellt hatte.
Blauenthaler Wasserfall

Unser nächstes Ziel war die Bastei im Elbsandsteingebirge. Immer wieder ein lohnendes Ziel und dank Corona nicht ganz so überlaufen wie sonst. Unser Weg ging vom Basteiparkplatz über den Uttewalder Grund, den Steinernen Tisch auf die Bastei. Von dort aus ging es über die Schwedenlöcher und den Amselsee nach Wehlen und von dort wieder zurück zum Parkplatz.
das Uttewalder Felsentor
Rundblick von der Bastei

Durch die Schwedenlöcher ging es dann über den Amselsee nach Rathen.
Von Rathen ging es an der Elbe entlang in die Stadt Wehlen und von dort über den Uttewalder Grund wieder zurück zum Basteiparkplatz.

Was so alles passiert ...

Da will man mit dem Wohnmobil über Land fahren, um was zu sehen, aber irgendwas ist immer. Wegen Corona ist die Grenze zu Tschechien zu, also können wir nicht die "Abkürzung" durch die Tschechei fahren, sondern müssen die lange Strecke nehmen. Eigentlich ja kein Problem. Doch dann ist da auf einmal eine Umleitung und in der Umleitung wieder eine Umleitung. So viele Umleitungen wie bei unserer ersten Wohnmobilfahrt habe ich noch nie gehabt. 
Selbst als wir Radfahren waren, hatten wir eine Umleitung. Dazu kam, dass der ausgeschilderte Wander- und Radweg vom Harvester befahren war. Entsprechend tief und schlecht war der Weg. Und dann lagen noch jede Menge Äste und Bäume über dem Weg. Zum Wandern schon schwierig genug, mit dem Rad eh nicht mehr befahrbar und auch das Schieben war einen einzige Qual.
Und dann auch noch ein Speichenbruch unterwegs. Weit und breit kein Fahrradladen! Zum Glück in 3 Km Entfernung ein Bahnhof. Und - wieder Glück - der Zug war uns nicht direkt vor der Nase weggefahren. Wir mussten auch nur 30 Minuten warten. So kennen wir jetzt nicht nur die Zittauer Schmalspurbahn, sonder auch den Nahverkehr zwischen Görlitz und Zittau.

Und dann war da noch ...
Die Grenze zu Polen. Die war wegen Corona ja auch zu. Also konnten wir den Fürst-Pückler-

Park in Bad Muskau auch nicht wirklich anschauen, da 2/3 des Parks in Polen sind. 

Macht ja nichts, wir wollten ja eh die Teufels- oder auch
Rakotzbrücke im Rhododendronpark Kromlau 
anschauen. Wurde aber auch nichts, die wird im Moment saniert.

Auch in Burg-Dorf hatten wir nicht viel Glück. Der alte Bahnhof, ein Cafe, dass wohl sehr sehenswert ist hatte noch geschlossen - wir waren zu früh da, denn es macht erst um 13 Uhr auf. Eine Besichtigung des Bismarckturm ging leider auch nicht. Er hatte ausgerechnet an dem Tag, wegen technischer Probleme (?) geschlossen.
Irgendwie alles total verrückt, aber wir konnten drüber lachen und haben die Tage sehr genossen.

22 Juni 2020

Lebenszeichen

Leider habe ich schon lange nichts mehr von mir hören lassen. Dabei sind wir so viel unterwegs. Auch unserern Betrieb hat die Wirtschaftskrise getroffen, so daß wir seit Mitte Mai Kurzarbeit haben. Im Mai hatten wir 2 Wochen Urlaub, die wir in Sachsen verbracht haben. Warum in Sachsen? 1. war dort das Wetter besser als bei uns und 2. durfte man da schon mehr machen als in Bayern. Es war sehr schön mal wieder ungezwungen Essen gehen zu können. Das hat uns am meisten gefehlt. 
Nach einer Woche Arbeit mussten wir dann eine Woche in Kurzarbeit. War aber nicht weiter schlimm. Wohnmobil gepackt und ab ging es in den Spreewald. Auch das aufgrund der Wetterprognose! Wobei es im Osten auch sehr schön ist. 
Die Reisebrichte und was uns drumrum alles passiert ist, kommt hoffentlich noch in diesem Monat.

22 Mai 2020

Mobil

Eigentlich müsste ich den Blog umbenennen. Laufen ist gar nicht mehr. Dafür sind wir seit Mitte März stolze Besitzer eine Wohnmobils. Leider musste es jetzt erst noch 7 Wochen im Hof stehen. Doch mittlerweile sind wir unterwegs. Urlaub im Wohnmobil, die ersten Tage bedeutet das auch viel suchen. Langsam weiß man,wo die Sachen sind. Man muss schon sehr Ordnung halten, sonst ist das Chaos perfekt. Aber es wird. 
Nachdem wir einen Tour im Elbsandsteingebirge gemacht haben, sind wir aktuell in Bautzen. Eine Stadt, die ich persönlich nur mit einem Gefängnis in Verbindung bringe. Aber es ist eine absolut sehenswerte Stadt. Die Gedenkstätte Bautzen ist allerdings ein Muss wenn man hier ist.
Wo wir morgen sein werden, wissen wir noch nicht. Einen groben Plan gibt es, aber wo wir wirklich landen ist ungewiss ...


28 April 2020

Radfahren am Wochenende

Am letzten Wochenende waren wir wieder mit dem Rad unterwegs. Es war der Hammer wie viele Leute Am Samstag und Sonntag unterwegs waren. Ohne Ausgangbeschränkung haben wir noch nie so viele Leute getroffen, wie dieses Wochenende mit Ausgangsbeschränkung. Ich glaube, es hat keiner mehr Lust und auch die Geduld, weiterhin so eingeschränkt zu sein. Auch wir haben langsam die Schnauze voll. Unser Wohnmobil steht seit 6 Wochen im Hof. Mittlerweile fast perfekt eingerichtet. Wir wollen endlich damit weg. Aber so recht trauen wir uns nicht. Und dann siehst du ein Wohnmobil mit Friedrichshafener Autonummer. Der fährt sicher nicht in die Arbeit!
Am Freitag nach der Arbeit sind wir zum Aussichtsturm nah Thurndorf gefahren.
Am Samstag ging es dann mal wieder durch den Veldensteiner Forst über Fischstein zu den Kammerweihern.
nachdem kein Biergarten offen haben darf, nehmen wir unser Bier halt selbst mit!
 
 
Von den Kammerweihern ging es dann noch durchs Flembachtal nach Steinamwasser und von dort wieder heim.
Am Sonntagnachmittag sind wir dann mal wieder Richtung Himmelsleiter Pottenstein und durchs Klumpertal gefahren. Menschenmassen! 
 

parallel zum Frankenweg kurz vor dem Kiosk zum Klumpertal