26 Juni 2007

Triathlon Roth

Nein, keine Panik, ich war zwar live dabei, aber nur als Zuschauer. Das ist aber auch anstrengend. Schließlich will ich ja beim Schwimmstart dabei sein, d. h. der Wecker klingelte am Sonntag um 4 Uhr. Start in Roth um 6:20 Uhr für 3,8 Km Schwimmen. Nach 45 Minuten steigen die ersten schon aus dem Wasser; ich brauche für 1000 m 30 Minuten!! Dann geht es auch für uns schon weiter: Erst mal nur auf die Brücke über dem Kanal, die ersten Radler schauen, gleichzeitig das Schwimmen beobachten und dabei nicht von der Leitplanke fallen bzw. dem Triathleten nicht in die Speichen rennen.
Um halb neun geht es dann ab zum Solarer Berg, das sind nur etwa 3 Km mit dem Fahrrad. Da haben wir noch etwas Zeit bis Chris McCormack und Thoams Hellriegel anrauschen. Aber dann ist die Hölle los. Die Gasse wird immer enger, immer mehr Fahrer kommen. Nach Stunden am Solarer Berg bin ich heiser, die Hände schmerzen vom vielen Klatschen und die Ratsche hat die Grätsche gemacht - das hatte ich noch nie. Jetzt sind Macca und Hellriegel das zweite Mal vorbei. Das heißt für uns ab auf's Rad und hinaus auf die Marathonstrecke.
Wir wollen zur Schleuse nach Schwand ca. 25 Km vom Solarer Berg entfernt. Eigentlich kann man da ganz gemütlich hinfahren, aber McCormack legt ein Höllenmarathontempo hin. Ich schaff es gerade so zur Schleuse. Fahrrad schnell hingeworfen und noch nach vorne gesprinten, da kommt er schon. Von Hellriegel weit und breit nichts zu sehen. Nach und nach kommen sie. Hellriegel, Niedrig, Eichhorn und all die anderen.
Im Ort warten wir auf die Frauenspitze. Erst kommt Joanna Lawn, dann, mit viel Abstand, Belinda Granger. Ihr folgt Yvonne van Vlerken aus den Niederlanden. Die schaut noch richtig gut aus und überholt nach der Versorgungsstation Belinda Granger. Ich habe noch nie was von ihr gehört. Klar, es ist ihre erste Langdistanz. Irgendwann kommt die Meldung, dass die Niederländerin gewonnen hat. Wahnsinn, denn Joanna Lawn war wirklich weit vorne.
Gegen 17 Uhr machen wir uns auf den Rückweg, stoppen aber bei der Brücke in Eckersmühlen. Hier ist Km 28 - Wendepunkt - Km 34. Fast das Ende und viele am Ende.


Herzliche Gratulation an Alle: an die, die dabei waren, aber vielleicht nicht gefinisht haben, an die Finisher und an die Sieger.











Auf dem Bild links ist Chris Mc Cormack und rechts die Niederländerin Yvonne van Vlerken zu sehen. Beide Bilder hat Peter gemacht


23 Juni 2007

Nachlese Fürth

Das Bild entstand vor unserem Marathon. Sieht man auch, denn wir sind noch nicht verschwitzt und nass. So im Nachhinein war Fürth echt nicht schlecht. Auch wenn die "Randgebiete" für einen Läufer nicht wirklich prickelnd sind. Obwohl wirklich viele Zuschauer waren und sich alle Mühe gegeben haben. Einige Kleingärtner haben spontan auf der Strasse gefeiert und ich möchte nicht wissen wieviel Liter Wasser so mancher beim Sprengen der Läufer verbraucht hat. Natürlich gab es auch die weniger freundlichen Schilder wie "Selber Schuld", aber solche Leute muss es sichtlich immer und überall geben. Die könnten allerdings auch zu Hause bleiben.
Irgendwie habe ich immer noch das Rundumgrinsen im Gesicht. Ja, ich bin stolz auf mich. Ich habe die Hitze und den Widerwillen gegen diese Wetter besiegt. Der Schweinehund liegt in seiner Hütte und ist schmollt!!
Toll war der Lauf durchs Bierzelt, durch das Spalier kurz vor dem Ziel und auch an den vollen "Biergärten" vorbei. Manchmal hatte ich richtig Gänsehaut. Ich weiß gar nicht wieviele Kinder ich abgeklatscht habe. Ich habe den Marathon genossen. Ein schneller Läufer kann sowas gar nicht richtig genießen bzw. bekommt das gar nicht mit. Ich bin eben ein Genussläufer, auch wenn ich von besseren Zeiten träume. Aber was nicht ist kann noch werden. Ich freu mich auf den nächsten Marathon.

Und hier sind wir im Ziel mit unserer Finishermedaille.

18 Juni 2007

Der Jahrtausendmarathon ist vorbei

War das eine Hitze. Trotzdem bin ich zufrieden. Die Strecke war schwer, viele Berge, hier Brücken und fast kein Schatten, aber ich habe es in einer unerwartet guten Zeit geschafft. Bei den Frauen bin ich immerhin auf Platz 114 gekommen, bei 226 Starterinnen. In meiner Altersklasse 27te von 55. Im Moment bin ich noch dabei alles zu verarbeiten und so wirklich bring ich das noch nicht "aufs Papier". Aber ein Laufbericht und Bilder kommen noch.

12 Juni 2007

Neuer Trainingsreiz

Seit Ende letzter Woche bin ich unter die Schwimmer gegangen. Ich habe mir fest vorgenommen, in diesem Sommer öfter mal 1000 m zu schwimmen. Wobei ich da echt lange rumpaddel. Denn Kraulen kann ich überhaupt nicht und mein Brustschwimmen ist nicht wirklich schnell. Aber alles ist steigerungsfähig!! Und wieder einmal habe ich festgestellt, dass ich am Triathlon nur scheitere, weil man da eben schwimmen muss!! Das soll zwar mit Neoprenanzug leichter gehen, aber ich glaube Peter ist ganz froh, das ich nur Schwimmen gehe unter dem Motto: Gibt Ausdauer, eventuell Kraft, verbraucht Kalorien und macht vielleicht auch schlank! Wale machen da wohl irgendetwas falsch :-))

Die letzten paar Tage vor dem Jahrtausendmarathon:
Ich habe mir noch zwei lockere Laufeinheiten vorgenommen. Aber heute kreist schon wieder das Gewitter. Gestern kam gegen Abend - also Laufzeit - ein Platzregen, man sah die Hand vor Augen kaum. Morgen und übermorgen soll es bei uns nicht regnen und gewittern, dann lauf ich halt da. Freu mich schon auf Sonntag. Wird schon werden.


08 Juni 2007

Keine Schmerzen, gute Läufe

Dank Brückentag konnte ich heute schon früh laufen. Aber auch da hat die Sonne und die Wärme gereicht. Nach eine Abendlauf am Montag habe ich am Dienstag das bedeckte Wetter ausgenutzt und unterwegs spontan die Laufstrecke verlängert. Es lief einfach gut, die Berge waren kein Problem und vor allem hatte ich keinerlei Schmerzen im Knie. Im Moment laufe ich aber auch wieder schneller. Vielleicht liegt es ja an der Schrittlänge. Aber das ist mir eigentlich egal. Wichtig ist, dass das Knie nicht weh tut! Am Wochenende gibt es nochmal eine Einheit und nächste Woche nur zwei kürzere Runden. Das berühmte Tapering ist angesagt!! Und hoffentlich kühleres Wetter.

02 Juni 2007

Ein langer Lauf

Heute haben wir den letzten langen Lauf vor dem Jahrtausendmarathon gemacht. Und es lief wirklich gut. Wir hatten uns nochmal eine Strecke mit richtig vielen Bergen vorgenommen und entsprechend langsam sind wir die Sache dann auch angegangen. Es war nicht ganz so heiß, es gab viele Wolken und die Strecke im wald, wodurch wir auch viel im Schatten gelaufen sind. Nach gut drei Stunden waren wir wieder daheim. Das einzige was mir etwas Sorgen macht ist mein linkes Knie. Seit unserem Mountainbikewochenende habe leichte Schmerzen. Aber nur beim Laufen und auch da nicht ständig. Und sobald ich mich "normal" bewege spüre ich gar nichts mehr. Keine Ahnung was ich da habe. Ich hoffe nur, dass es bis zum Marathon weg ist bzw. eben dann nicht behindert.
Jetzt sind es noch 14 Tage und 14 Stunden bis zum Startschuss.