31 Dezember 2011

Silvesterlauf

Das war das Laufjahr 2011 und die Altersklasse W40. Komme gerade vom Silvesterlauf zurück und bin ganz zufrieden mit mir. Ich kann doch noch schnell. Auch wenn ich etwas langsamer als letztes Jahr war, obwohl damals Schnee und Eis auf der Strecke waren. Heute war die Strecke eisfrei, schön zu laufen, auch wenn es die ganze Zeit geregnet hat. Mit meinen 52 Minuten bin ich doch ganz zufrieden. Nach meine vielen Ultras hatte ich doch mit einer langsameren Zeit gerechnet.
Jetzt wünsche ich euch allen einen guten Rutsch ins neue (Lauf)Jahr! 
W45 ich komme!

29 Dezember 2011

Mein Laufjahr 2011

Nach 2900 Laufkilometern, 1400 Mountainbikekilometern, 350 Rennradkilometern und 10 Wettkämpfen geht mein Laufjahr zu Ende.
Ein Laufjahr, das mit den 100 Kilometern von Biel bereits im Juni seinen Höhenpunkt hatte. Mit dem Lauf in Biel habe ich mir einen Traum erfüllt. Einmal in Biel laufen ist wohl ein Traum vieler Läufer. Wobei der Traum vom schlechtesten Laufwetter begleitet wurde, das ich bis jetzt in meiner Läuferkarriere hatte. Es war kalt und regnete die ganze Zeit. Und nicht nur ein bisschen.
Schon vier Wochen vorher habe ich beim Supermarathon am Rennsteig gefühlt, was es heißt über die 60 Kilometer zu laufen. Aber mit dem Ziel "ankommen" ist alles machbar.
Außerdem habe ich mich im Europacup platziert.
Ansonsten? Ich habe dieses Jahr keinen Marathon gefinisht. Ich bin zwar bei dreien gestartet, habe aber immer nach dem Halbmarathon aufgehört. Teils so geplant, teils wegen der Hitze oder weil der Körper nicht wollte. Dies ist also ein Ziel für nächstes Jahr. Mal wieder einen Marathon nach 42,195 Km beenden. Das werde ich im April in Hamburg versuchen.
Außerdem habe ich dieses Jahr festgestellt, dass mir Ultraläufe viel mehr Spaß machen, als Marathons. 1. Ist dort die Zeithatz nicht so groß. Es zählt anzukommen, nicht in irgendeiner megaschnellen Zeit. 2. Sind die Leute dort cooler. Naja, da ist man ja noch verrückter als beim Marathon. Und das meine ich liebevoll!

und 2012?

Was habe ich vor? Ganz ehrlich? Keine Ahnung!
Ich habe schon viel überlegt. Vielleicht jeden Monat einen Wettkampf? Rennsteig und Biel noch mal? Der Rennsteig feiert 40. Geburtstag. Und soweit weg ist das ja jetzt auch nicht.

Oder ganz wenige Wettkämpfe?

Definitiv gemeldet habe ich den Hamburgmarathon Ende April. Und wenn das Wetter passt, möchte ich Rodgau laufen. Aber nicht unter den Bedingungen von 2010. Deshalb werde ich, wenn ich fahre, nachmelden. Am 18.03. ist der Down Syndrom Tag Marathon. Nachdem mein Laufclub dort Ausrichter ist, ist es natürlich eine Pflicht, aber auch Ehrensache, dass ich dort laufe. Aber sonst? Freiburg würde ich auch mal gerne laufen.
Aber wie heißt es so schön: Kommt Zeit, kommt Rat. Und wenn es nächstes Jahr weniger Wettkämpfe werden, dann ist es auch recht. Wobei ich ja auch dieses Jahr dachte, ich habe nicht viele Wettkämpfe gemacht!

27 Dezember 2011

Gänsmarathon zum Vierten!

Gestern fand zum dreißigsten Mal der Gänsebratenvernichtunglauf statt. Noch nie bin ich bei so "guten" Wetter gestartet. Die letzten drei Mal, die ich dabei war, war es immer eiskalt und im letzten Jahr sogar mit Schnee. Schön war es jedesmal.
Auch gestern wieder. Mittlerweile ist es schon fast ein Pflichttermin für mich, nach den Weihnachtsvöllereien dort zu laufen. Ich glaube viele sehen das ähnlich, denn es sind viele bekannte Gesichter dabei. Diesmal aber auch einige Neue.
Gemütlich habe ich meine Runden gedreht, mal alleine, mal in Begleitung. Nach dem Halbmarathon war Schluss für mich. Schließlich muss ich nichts übertreiben.Wie jedes Jahr fand ich es besonders schön, in die Dunkelheit hinein zu laufen. Für dieses Jahr habe ich erstmal genug. Der Silvestelauf noch als Jahresabschluss. Ich habe diese Jahr wieder viel gemacht, der Jahresrück- und Ausblick kommt noch. Wenn auch noch keine rechte Planung läuft für das nächste Jahr, so weiß ich doch, dass ich beim Gänsebratenvernichtungslauf wieder dabei bin.
Hier gibt es noch einen Zeitungsbericht.

23 Dezember 2011

Fröhliche Weihnachten

Die Tiere disputierten einmal über Weihnachten...
Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei.
"Na klar, Gänsebraten", sagte der Fuchs. "Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?"
"Schnee", sagte der Eisbär. "Viel Schnee." Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.
Das Reh sagte "Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern."
"Aber nicht so viele Kerzen", heulte die Eule. "Schoen schummrig und gemütlich muß es sein. Stimmung ist die Hauptsache."
"Aber mein neues Kleid muss man sehen", sagte der Pfau. "Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten."
"Und Schmuck!" krächzte die Elster. "Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten."
"Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen", brummte der Bär, "das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten."
"Mach's wie ich:" sagte der Dachs, "pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt fuer mich: Mal richtig pennen."
"Und saufen", ergänzte der Ochse. "Mal richtig einen trinken - und dann pennen."
Aber da schrie er "aua", denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt.
"Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte "Das Kind. Jaja, das Kind - das ist doch die Hauptsache. Übrigens", fragte er dann den Esel, "wissen das eigentlich die Menschen?"
Autor unbekannt

Weihnachten wird doch nicht unter dem Baum entschieden! 

Ich wünsch euch ein paar erholsame Tage und schöne Weihnachten. 

22 Dezember 2011

Schnee ... ???

Am Sonntag habe ich noch die erste Spur in den Schnee gezogen und heute? Schnee liegt immer noch aber er ist mittlerweile so nass, dass es mehr ein Geplatsche ist als sonst irgendetwas. Aber egal, der Lauf war wunderschön, wenn auch zwischendrin ganz schön matschig.
Morgen werde ich nochmal eine gemütlichen Lauf machen und dann hoffe ich, das ich an Heilig Abend oder am 1. Feiertag auch eine Runde drehen kann. 
Fast schon traditionell laufe ich am 2. Feiertag den Gänsebratenvernichtungslauf. Eine private, kleine, wunderschöne Veranstaltung, die nach der Weihnachtsesserei gerade richtig ist. Bis dahin wird sich wohl der Schnee vollkommen aufgelöst haben, denn es soll wieder wärmer werden.

17 Dezember 2011

W 45, Terminplanung und sonst nichts Neues

Hilfe, wo ist die Woche hin? Gerade war es noch Montag und jetzt ist es schon wieder Samstag. Im Moment ist einfach viel zu viel los. Soviel zur "besinnlichen Adventszeit". 
Dabei versuche ich, sowenig wie möglich zu machen. Aber diese Woche war es einfach so, dass es Termine waren, die ich nicht absagen konnte oder wollte. Und wenn dann noch Unvorhergesehenes passiert, dann ist das Chaos perfekt. So konnte ich diese Woche auch nicht so laufen wie ich wollte, aber die beiden Male, die ich gelaufen bin, habe ich bewußter erlebt als sonst oft. 
Diese Woche war vor allem von Essen geprägt. Weihnachtsessen mit meinen Freundinnen, ein Termin auf den ich mich immer freue. Weihnachtsessen in der Arbeit, ein Termin, den ich nicht absagen kann und will. Es ist nicht selbstverständlich, als "kleines Tier" vom Abteilungsleiter einer Fremdabteilung eingeladen zu werden. Darüber habe ich mir riesig gefreut. Und dann noch Geburtstagsessen der Kollegin. Puh, obwohl ich bei den ersten Essterminen auf was Leichtes geachtet habe, war es doch etwas viel. Doch dank der Lauferei habe ich alles im Griff.
Heute kam ein Brief aus Biel. Das Erste, das mir auffiel, war meine Altersklasse. Neu!! Ab nächstes Jahr W 45. 
Es war doch erst, dass ich in die W 40 gekommen bin, oder? Wo ist nur die Zeit hin. Aber "alt" fühle ich mich deswegen nicht. 
Zurück zu Biel. Anmeldeformular liegt bei, dabei habe ich eigentlich nicht vor, nächstes Jahr in Biel an den Start zu gehen. Aber wer weiß. Gerade gestern schrieb mir ein Lauffreund, er habe zu seinem 50. Geburtstag von seiner Frau einen Startplatz für Biel geschenkt bekommen. Ein tolles Geschenk! Und dann fragt er so beiläufig, ob ich nicht Lust hätte auch in Biel zu starten. Ja sind denn alle gegen mich? Das ist ja wie mit dem Rennsteig. Alle fragen mich, ob ich dort starte, aber auch das weiß ich (noch) nicht. Wobei da der 40. Rennsteiglauf gefeiert wird. Und ich überlege schon, ob ich nicht wieder hinfahre. 
Allerdings habe ich noch keine richtige Laufplanung für nächstes Jahr. Es gibt soviele schöne Läufe, Läufe die ich noch gerne machen möchte, Sachen die ich noch ausprobieren möchte. Vieles fällt zusammen oder terminlich einfach schlecht. Und dann sind da ja auch noch die Kosten. Nicht nur die Startgebühren. Auch Benzingeld, Übernachtungen usw.
Dieses Jahr war es mir manchmal auch zuviel. Schließlich habe ich ja nicht nur Lauftermine. Familie, Arbeit und Freizeit müssen ja auch unter einen Hut gebracht werden. Und immer zu sagen: "Da kann ich nicht, da laufe ich" ist auch nicht immer schön. Wobei ich Lauftermine schon auch so aussuche, dass sie mit anderen terminen nicht kollidieren. Aber manchmal geht es halt nicht anders. Na mal schaun, was nächstes Jahr ist.
Seit gestern schneit es. Alles ist weiß, aber matschig. Das Sturmtief Joachim hat uns nicht so getroffen wie es befürchtet wurde. Das totale Chaos blieb in unserer Region aus.
Morgen hoffe ich auf einen schönen Lauf durch nicht ganz so matschige, weiße Landschaft.

12 Dezember 2011

Laufclub 21 Weihnachtsfeier: Knapp geschlagen

23,8 Km bei herrlichem Sonnenschein und kalten - 4,5°. Einen Pokal habe ich auch bekommen, wenn ich auch "nur" auf den dritten Platz laufen konnte. Egal, ich bin Ultra und keine Marathonsprinterin wie die beiden Frauen vor mir. Egal, denn es war ein wunderschöner Lauf unter Freunden. Egla, denn es war eine wunderschöne Weihnachtsfeier mit vielen Neuigkeiten und guten Gesprächen. Zwar haben wir den Wettkampfplan besprochen, aber so recht weiß ich immer noch nicht was ich nächstes Jahr laufen werde. Nach meinem Traum Biel fehlt mir immer noch ein bißchen die Motivation. Na mal schauen, verrückte Ideen hatten wir gestern schon wieder eine ganze Menge. Und wenn noch der eine oder andere "Verrückte" mitmacht, wer weiß was dann nächstes Jahr rauskommt.
Bilder werde ich noch nachiefern.

10 Dezember 2011

Laufclub 21 Weihnachtsfeier

Am Sonntag ist es wieder soweit. Die Weihnachtsfeier des Laufclub 21 steht an. Wie letztes Jahr startet alles mit einem 2:10 h Lauf. Also erst Kalorien verbrauchen, dann wieder auffuttern. Hier geht es um die Vereinsmeisterschaft, bei der ich im letzten Jahr einen Pokal erlaufen konnte. Ich denke, auf dem Bild sieht man, wie stolz ich darauf bin. Diese Jahr gilt es, diesen zu verteidigen. Ob es gelingt wird sich zeigen. Wobei ich in erster Linie Spass am Laufen mit den Marathonis haben möchte. Die Bedingungen werden besser sein als letztes Jahr. Da war die Strecke Eis- und Schneebedeckt. Dieses Jahr wird eher Regen und Sturm herrschen. Egal, dann danach wartet die heiße Dusche und leckeres Essen. Auch die Wettkampfplanung steht an. Ich bin schon gespannt, wieviele Läufe ich nächstes Jahr mit meinen Freunden des Laufclubs laufen werde.

08 Dezember 2011

Helfen helfen: Sternstunden

Quelle: Bayrischer Rundfunk
Morgen abend werde ich bei den Sternstunden des Bayerischen Rundfunks am Spendentelefon sitzen. Ich freue mich drauf. Nicht oft hat man die Gelegenheit beim Helfen zu helfen. Es wird bestimmt anstrengend, aber was soll's.

Die Gala dazu wird live aus Nürnberg im Fernsehen übertragen  und ab und an wird wohl auch in die Telefonzentrale geschalten. Ich werd mich bemühen, nicht allzu gestresst zu schauen.
Und wenn ihr Lust habt: 0137 22 23 24 0, die Telefone sind von 6 - 23 Uhr geschalten. Ich werde ab 19 Uhr dort arbeiten. Vielleicht erreicht ihr mich ja.
Heute heißt es nach der Laufeinheit erstmal Lerneinheit. Für morgen Abend, wenn es dann heißt: "Sternstunden, sie sind mit Kerstin Ehler verbunden, Guten Abend."

07 Dezember 2011

es schneit

Seit vorgestern schneit es. Allerdings ist es kein trockener Schnee, sondern nur Matsch. es ist einfach zu warm. Am Montag und Dienstag hatte ich Glück beim Laufen, denn es hat nur vormittags geschneit. Nachmittags war sogar teilweise die Sonne da. Da laut Wetterbericht heute der schlechteste Tag der Woche ist, bin ich gestern gelaufen. Und das war gut so. Denn im Moment ist Schneeregen. Morgen soll es dann schon wieder schöner und wärmer werden. Der Schneewinter lässt also noch auf sich warten.

02 Dezember 2011

Ruhiges Wetter, ruhiges Laufen

Schon wieder ist eine Woche rum. Noch 22 Tage bis Weihnachten. Wo ist nur das Jahr so schnell hin. Es ist bald wieder an der Zeit, meinen Laufjahresrückblick zu schreiben.
Jetzt aber ein Wochenrückblick. 
Hier hatten wir wieder mal das Glück, dass die Sonne den Nebel vertreiben konnte. Der liebe Gott muss ein Franke sein. Die Temperaturen waren angenehm, so dass ich meine Stirnband wieder wegpacken konnte. Trotz des schönen Wetters lief es bei mir eher zäh. Aber gut, das Wettkampfjahr ist gelaufen. Das Laufjahr praktisch auch. Aber wie heißt es immer so schön:
"Die Sieger des Sommers, werden im Winter gemacht!" Und in der kühlen Jahreszeit laufe ich sowieso viel lieber.
Am Sonntagvormittag habe ich eine schönen langen Lauf gemacht. Ich bin noch einmal eine Strecke gelaufen, die ich bei Schnee nicht laufen kann. Dabei habe ich noch eine Abzweigung gefunden, die ich bei genügend Zeit ausprobieren werde. Das ging am Sontag nicht, denn ich war schon 90 Minuten unterwegs und diese Schleife hätte bestimmt weitere 60 Minuten gedauert. Aber ich habe sie mir gemerkt, so kann ich im Frühjahr mal einen Drei-Stunden-Lauf machen. Als Marathontraining sozusagen.
Am Montag dann ein entspannter Lauf durch den Veldensteiner Forst
Am Dienstag habe ich mittlerweile immer einen Ruhetag. Außer ich habe Mittwochs einen Termin und kann nicht laufen. Nur dann laufe ich Dienstags.
Am Mittwoch bin ich gleich von der Arbeit aus ins Pegnitztal gestartet. Das ist mir immer eine willkommene Abwechslung: Eben, am Wasser entlang, kein Wald. Aber eine Pendelstrecke. Ansonsten laufe ich immer "Rundkurse". Das macht mir mehr Spass, als zu wissen, dass ich den gleichen Weg wieder zurück muss. Anderseits spornt mich so eine Pendelstrecke an. Denn ich versuche immer, auf dem Rückweg die gleiche Zeit zu laufen, die ich für den Hinweg brauche. Meist bin ich schneller. Warum das so ist weiß ich nicht. Denn ich merke nicht, dass ich schneller laufe.
Gestern fiel mir das Laufen besonders schwer. Ich hatte mich schon den ganzen Tag nicht so gut gefühlt. Laufen wollte ich aber, denn ich weiß ja, dass es mir gut tut. Gerade an solchen Tagen. Ich war langsam unterwegs, habe aber doch 80 Minuten durchgehalten.
Freitag ist auch ein obligatorischer Ruhetag. 
Und was das Wochenende bringt, weiß ich noch nicht. Am Sonntag werde ich wieder laufen, auch wenn das sonnige und milde Wetter erstmal vorbei ist. Vor einer Stunde hat es zu regnen begonnen. Aber so ein Regenlauf ... der ist schon lange her.