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Es werden Posts vom April, 2012 angezeigt.

Ich bin dann mal weg ...

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... naja, noch nicht ganz, aber fast.  Das Köfferchen ist gepackt. Die roten Marathonstiefelchen stehen bereit, der Laufrock ist faltenfrei und das neue Laufshirt gewaschen. Das Wetter soll in Hamburg nicht ganz so warm sein wie hier bei uns. Das ist mir nur recht. 20° sind warm genug zum Laufen. 
Es ist also alles gerichtet, wenn ... ... ja wenn nur der Schnupfen nicht wäre. Gerade heute fühle ich mich wieder besonders schlapp. Mein Motto für Sonntag lautet also nicht "Angriff auf die Bestzeit", sonder "Dabeisein ist alles". Was mich tröstet, ist das Wissen, dass die Stimmung in Hamburg gut ist und immer viele Zuschauer die 42,195 Km lange Strecke säumen. Ich will Spass haben und das Erlebnis "Hamburgmarathon" in Bilder fassen. Man muss das Beste daraus machen. Schade, aber so ist es jetzt halt mal und ich freu mich trotzdem drauf oder gerade deswegen jetzt noch mehr?
Ich bin dann mal weg, zu einem Trainingslauf für den Rennsteig während des Hamburgmarathons.…

2005 - auf den Spuren des Hamburgmarathons

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Laufen macht kreativ. Laufen fördert das Denken. Das stimmt, denn beim Laufen fällt mir immer allerhand ein. Als ich gestern eine kleine Runde lief, fiel mir ein, dass ich schon mal an der blauen Linie des Hamburgmarathons gestanden bin. 2005 war ich schon in Hamburg. Bei einem Stopp während der Stadtrundfahrt fiel mir die blaue Lnie auf. Als Marathonläufer weiß man, was sie bedeutet. Klar das ein Bild her musste.  Und genau das viel mir gestern beim Laufen wieder ein. Also habe ich mich hingesetzt und die Festplatte durchsucht. Wenn ich das Bild allerdings so anschaue ... auf was zeige ich da? Eine blaue Linie ist nur schwer zu erkennen. Rechts wohl eher, oder?  Aber egal, endlich ist es soweit, ich laufe den Hamburgmarathon. Auch wenn mir heute immer noch nicht nach Marathon laufen zumute ist. Der Schnupfen hat mich voll im Griff. Aber bis Sonntag habe ich ja noch ein bißchen Zeit zum genesen. Und dann heißt es 2012 - auf den Spuren einer Stadtrundfahrt.

Meldekarte Hamburg, aber krank

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Meine Meldekarte für Hamburg ist da. Die Vorfreude wächst. Ich habe gut trainiert, was soll also schiefgehen? Noch eine ganze Menge. Seit gestern fühle ich mich furchtbar schlapp. Den heutigen Lauf habe ich ausfallen lassen und mich dafür ausgeruht. Mein Körper schreit nach Schlaf. Den habe ich ihm gegeben. Für Montag und Mittwoch habe ich nochmal Training eingeplant, aber wenn ich mich dann immer noch so schlapp fühle, fallen die beiden Läufe auch aus. Gesundheit geht vor. Und ich will in Hamburg laufen. Bis gestern hieß es: Angriff auf die Bestzeit! Nach dem heutigen Stand heißt es: finishen, Zeit egal. Aber ich habe ja noch eine Woche Zeit, um mich auszukurieren und das werde ich tun.

7 Sachen, die bei mir nur 3 sind

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ganz frei nach Frau Liebe.

Mein Training habe ich reduziert. Vor dem Hamburgmarathon heißt es jetzt nicht mehr trainieren, sondern Form halten.

Bärlauch gesammelt. Ein herrlicher Geruch ist in dem Wald. Und die Suppe einmalig.

In der Landeshauptstadt auf Messe gewesen. Ein anstrengender Tag, aber informativ und interessant.

Joey Kelly

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Gestern war ich bei einem Vortrag von Joey Kelly. Es ging unter anderem um sein neues Buch "Hystrie des Körpers".
Ich habe das Buch schon vor Monaten gelesen. Sehr interessant, wie auch der Vortrag, der auch ein bißchen über die Kelly Family ging. Und natürlich über Joeys Ultraläufe, Triathlons, etc.

Dieser Vortrag hat mir einmal mehr gezeigt, dass:

1. man alles schaffen kann, wenn man nur ein Ziel hat.
2. keine Idee zu verrückt ist, um nicht umgesetzt zu werden.
3. es noch viel Verrücktere gibt als mich.

Der Abend war unterhaltsam und kurzweilig. Solltet ihr einmal die Gelegenheit haben, Joey Kelly zu hören, dann nutzt sie. Ich bin nach 100 Minuten aufgestanden und war hochmotiviert. Bin es immer noch. Ich fühle mich total positiv und zu allem fähig. Ich hoffe, dass hält an.

Regen

Bei Regen zu laufen, ist eigentlich gar nicht schlimm. Zumindest, wenn mich der Regen während des Laufens erwischt. Regnet es aber schon den ganzen Tag, wird das schon schwieriger. Dabei ist es ja nur das Aufraffen.  das loslaufen, das Nasswerden. Gestern war es so. Es hatte schon den ganzen Tag geregnet und eigentlich hatte ich keine Lust zu laufen. Nach der Abeitwar mir nach frischer Luft. Aber laufen - bei dem Regen? Ich habe hin und her überlegt. Bis ich mich dann entschieden habe, wenigstens eine Stunde zu laufen. Warum? Wenn ein Wettkampf ist, kann ich auch nicht sagen, ich mag jetzt nicht, es regnet. Warum also nicht im Regen trainieren. Und ich hatte Glück. Denn als ich loslief, hat es nur ganz leicht geregnet. Die Regenjacke war eigentlich viel zu warm, aber  ich hatte sie an. Am Ende war ich dann sogar darüber. Denn die letzten 10 Minuten hat es zum Schütten angefangen. Daheim habe ich eine Tropfspur hinterlassen. Aber schön war's, trotz Regen.

Mal schnell ...

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... einen Halbmarathon gelaufen. Völlig ungeplant. Gleich nach der Arbeit bin ich mal wieder im Pegnitztal gelaufen. Meine 16,5 Km Strecke, locker, zum genießen. Das Wetter traumhafte 18°. Allerdings habe ich heute morgenbei Regen und 5° nicht daran gedacht, dass es nachmittags so schön warm wird und habe die 3/4 Hose eingepackt. Viel zu warm. Aber naja, da musste ich durch, sozusagen ein Hitzekampf.  Und trotzdem! Unterwegs beschloss ich spontan die Laufstrecke zu verlängern und die 21, 6 Km Strecke zu laufen. Das Wetter war so schön, ich hatte Zeit und ich konnte gut laufen, schnell noch dazu.  Hatte ich nach den langen Läufen noch meine "Marathonpanik" - diese Angst, dass das alles nichts wird - so habe ich jetzt doch ein gutes Gefühl. Wobei die Zeit ja eigentlich ganz egal ist. Gesund ankommen und Spass haben, das ist das Wichtigste. Aber wenn man die ganze Zeit gut trainiert und erkennt, was bei einem Marathon für eine Zeit rauskommen kann, dann ist die Zeit doch nicht so…

Mein Osterwochenende

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Jetzt ist das lange Osterwochenende schon wieder vorbei.  Gestern war ich bei Freunden zum Osterfrühstück eingeladen. Danach haben wir eine Wanderung auf den Moritzberg unternommen. Nach dem üppigen Frühstück genau das Richtige. Heute Vormittag bin ich dann wieder gelaufen. 15,5 Km, nach dem langen Lauf und der Radtour am Freitag, locker und gemütlich. Ich hatte Glück, das Wetter war nicht so schlecht wie gemeldet. Es war kalt und windig, zum Laufen einmal mehr wunderschön. Der Regen hat erst nachmittags eingesetzt.  Den restlichen Ostermontag werde ich jetzt noch mit Lesen verbringen.

Frohe Ostern

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Run and Bike

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Karfreitag ...  das ist so ein Tag ...  für mich ein freier Tag, an dem ich nach Lust und Laune Sport treiben kann.  Heute hieß das: Vormittags ein langer Lauf und nachmittags Radfahren. So habe ich das auch gemacht. Heute Vormittag habe ich noch einmal einen langen Lauf gemacht. Nicht ganz so schnell wie am Sonntag, aber auch nicht wirklich viel langsamer. Allerdings habe ich deutlich gemerkt, dass das in sechs Tagen mein zweiter langer Lauf war und mein Vierter insgesamt. Nach einem Fühstück und einer Stunde Pause bin ich dann aufs Rad gestiegen. Aber ganz ehrlich, ich musste mich richtig aufraffen. Nach dem Lauf war ich müde und die Pause hat die Motivation auch nicht unbedingt höher getrieben. Lange habe ich überlegt, den restlichen Tag mit einem guten Buch auf dem Sofa zu verbringen. Aber ich habe den Schweinehund dann doch noch besiegt und bin noch 30 Km Mountainbike gefahren. Genausoviel wie ich vormittags gelaufen bin. So frisch geduscht merke ich wie müde ich bin. Beim Radfahren…

Ein starker Monatsbeginn

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Hoffentlich lasse ich jetzt nicht stark nach. Heute ist Ruhetag, ich bin müde, nachdem ich sowohl am Montag als auch am Dienstag gelaufen bin.
Aber ich war nach dem langen Lauf vom Sonntag nicht müde. Ich bin gemütlich gelaufen und habe das schöne Wetter genossen. 
Besonders gestern die Pegnitz entlang. Was da schon alles unterwegs ist. Eine wahre Freude.  Jetzt habe ich diesen Monat schon 60 Laufkilometer und gestern bin ich nach dem Laufen auch noch gleich aufs Mountainbike. Laktat wegfahren, wie es so schön heißt. Also auch das eher gemütlich. Aber es hat mir wirklich gut getan.  Für Karfreitag habe ich dann nochmal einen langen Lauf geplant und wenn es mir gutgeht fahre, ich nachmittags gleich nochmal Rad. Wetter ausnutzen, denn dann soll es ja wieder schlechter werden. Schade. Da hat man mal 4 Tage frei und dann wird das Wetter schlecht. Erst am Dienstag, wenn alle wieder in die Arbeit gehen, wird es wieder besser.

langer Morgenlauf

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Wie geplant, habe ich heute einen langen Lauf gemacht.  Allerdings hatte ich heute morgen schon so meine Schwierigkeiten. Als ich aufwachte war zwar strahlend blauer Himmel, aber die Dachfenster hatten Eisblumen. Ein Blick auf das Thermometer und ich wollte eigentlich im Bett bleiben: -4°. Aber hat man dann nicht jeden Tag eine andere Ausrede?
Um 8:40 Uhr war ich dann schon unterwegs, schließlich wollte ich mittags wieder zu Hause sein. Alles war noch still, außer Vogelgezwitscher war nichts zu hören und es war noch niemand unterwegs. Wunderschön. 
Im Schatten war es noch lausig kalt, die Gräser noch gefroren, in der Sonne war es aber schon ein bißchen warm. Genauso, wie ich es beim Laufen mag.





Besonders schön war es dann am Craimooser Weiher. Sonntagsidyll am Morgen. Auch hier eine Ruhe zum Genießen. 




Es war ein wunderschöner Lauf in den Sonntag. Ich habe festgestellt, dass ich doch ganz ordentlich für den Hamburgmarathon trainiert bin. Die Panik nach dem 6h Lauf ist völlig unangebracht.…