27 Juni 2012

Steigerwald Panoramaweg





Einmal im Jahr wage ich eine größere MTB-Tour. 
2010 bin ich den Rennsteig gefahren. In vier Tage von Eisenach nach Bayreuth. Das war der Start meiner Rennsteig-Laufkarriere. Denn ohne Rad kommt man leichter auf den Inselsberg.
2011 bin ich das Lauterach- und Vilstal gefahren. Das war natürlich weniger anstrengend als der Rennsteig, aber 180 Km in 2 Tagen sind auch nicht ohne.
Am Wochenende steht nun der Steigerwald Panoramaweg an: 160 km mit 3600 hhm. Dazu kommt die Anfahrt mit dem Rad von Erlangen nach Bad Windsheim, wo der Steigerwald Panoramaweg beginnt. Und dann müssen wir vom Ende in Bamberg nach Erlangen zurückfahren. An- und Abfahrt sind nochmal ca. 80 Km. Geplant sind 4 Tage. Das Wetter soll sehr heiß werden, mit Gewittern am späten Nachmittag. Ich hoffe, die kommen erst, wenn wir schon ein Quartier haben. Gepäck haben wir nur das Nötigste dabei. Die Sportsachen kann man zur Not waschen und sind über Nacht wieder trocken. Ich freue mich auf das Wochenende, habe aber auch ganz schön Respekt vor der Tour. Nicht vor der Länge, eher vor den Höhenmetern. Aber wir haben viel Zeit eingeplant, müssen also nicht hetzen. Und zur Not gibt es auch noch einen Zug von Bamberg nach Erlangen.

Traingsfaul durch Hitze

Auch diese Woche verlief mein Training eher schleppend. Mir steckt wohl immer noch der 24h Lauf in den Knochen. Und die Hitze motiviert mich auch nicht unbedingt zum Laufen. Der Halbmarathon bei der Hitze des Metropolmarathon hat mir auch ganz schön zugesetzte. 
Deswegen habe ich am Montag nicht trainiert. Gestern bin ich dann 18 Km im Pegnitztal gelaufen. Es war zwar sehr warm und an der Pegnitz entlang gibt es kaum Schatten, aber es lief ganz gut. Die Schwäne haben mittlerweile 2 Junge ausgebrütet. Wie so oft hatte ich keine Kamera dabei, schade.
Heute bin ich dann wieder im Veldensteiner Forst gelaufen. auch nur weil es dort schattig ist. Die geplante Runde, eine relativ flache, war mir zu sonnig. Also wieder Hügel rauf. Schwergefallen ist es mir, aber jetzt bin ich froh, dass ich laufen war. 
Später werde ich mir das erste EM-Halbfinale anschauen: Spanien gegen Portugal. Ich hoffe, ich sehe auch was davon und schlafe nicht gleich wieder am Sofa ein.

24 Juni 2012

Metropolmarathon Fürth

Ja, ich konnte es dann doch nicht lassen. Als ich gestern Abend laufend unterwegs war, habe ich mich dann doch noch entschlossen, heute in Fürth beim Metropolmarathon zu laufen. Man kann dort Sonntags nicht nachmelden, was ich persönlich für einen Fehler halte. Aber so ist es halt. Ich habe aber das Glück, dass ich dort, wenn auch ohne offizielle Zeitmessung, laufen kann. Denn der Laufclub 21 darf dort umsonst starten.
Wie jedes Jahr hatte Fürth auch heute das Glück, tolles Sommerwetter zu haben: Sonne und heiß. Nur ab und an ein laues Lüftchen. Die einen mag es freuen, mich nicht. Zumindest nicht, wenn ich bei diesem Wetter laufen will.
Da ich den Halbmarathon als Trainingslauf nutzen wollte, war die Zeit egal. Die ersten elf Kilometer liefen sich auch ganz gut, aber dann hat mir die Hitze doch zu schaffen gemacht. Also Tempo raus, schließlich wollte ich gesund ankommen. Das habe ich auch geschafft.
So habe ich meinen sonntäglichen Morgenlauf nicht alleine zu Hause gemacht, sonder mit 5300 anderen Läufern und Läuferinnen. Vielleicht hätte ich es daheim im Wald schöner gehabt. Zumindest einsamer, leiser und eventuell kühler. Denn im Wald ist es doch schattiger als in der Stadt. Aber hätte ich dann schon Mittags Prosecco trinken können? Den gibt es nämlich in Fürth bei der Zielverpflegung. Und wenn das keinen Halbmarathon wert ist, weiß ich ja nicht. Und ein Trainingslauf mit Wettkampfcharakter war auch mal wieder was anderes.

23 Juni 2012

Fussball-EM und Metropolmarathon

Ups, langsam ergreift mich doch das Fussballfieber. Bis jetzt habe ich die Spiele der deutschen bei der Fussball-WM immer verschlafen. Aber alle Tore gesehen. Ich bin also immer pünktlich zum Tor wieder aufgewacht. Als Hansballfan bin ich aber der Meinung, dass das voll und ganz langt. Bis gestern. Denn gestern habe ich das Viertelfinale gegen Griechenland angeschaut. In voller Länge!!! Schlafen konnte ich nicht, denn ich war auf dem Altstadtfest in Lauf und habe dort das Spiel angeschaut. War ja recht ordentlich, was Jogis Jungs da gemacht haben. Mal schaun wer der Gegner wird: England oder Italien. Ganz ehrlich - mir egal und trotzdem werde ich versuchen das Spiel am Donnerstag nicht zu verschlafen. 
Als Läufer beschäftigen mich aber ganz andere Dinge. Seit dem 24h Lauf komme ich nicht mehr richtig ins Laufen. Gerade mal zwei Laufeinheiten. Morgen ist Metropolmarathon in Fürth, quasi vor der Haustür, und ich weiß immer noch nicht, ob ich morgen dort den Halbmarathon laufe. Als Wettkampf sowieso nicht. Aber als Trainingslauf könnte ich ihn schon benutzen. Im Moment ist das einzige Argument dafür, dass ich meine Freunde vom Laufclub 21 mal wieder treffe. Nachmeldestress habe ich nicht, denn mit dem Laufclubshirt kann ich ohne Anmeldung laufen. Ich habe dann zwar keine offizielle Zeitmessung, aber das ist egal. So könnte ich meinen Sonntagmorgenlauf in Fürth machen. Ich werde berichten!

18 Juni 2012

Morgens, ganz früh

37° - im Schatten wohlgemerkt. Da laufe ich erstmal nicht. Vielleicht habe ich ja Glück und es wird gegen Abend etwas kühler. Dann kann ich immer noch eine Runde laufen. Wenn nicht, dann halt nicht. 
Wenn es so heiß gemeldet ist, laufe ich gerne schon vor der Arbeit eine Stunde. Die Frische ausnutzen. Normalerweise beginne ich um 6 Uhr mit der Arbeit, damit ich nachmittags laufen kann. Ganz wichtig im Winter, wenn es schon um 16:30 Uhr dämmrig wird. Laufe ich aber vor der Arbeit, dann beginne ich erst um 7 Uhr, denn dann ist es ja egal, wann ich nachmittags nach Hause komme. 
Diese Woche geht das nur leider nicht. Ich vertrete eine Kollegin und muss nebenbei noch meine Arbeit irgendwie machen. Da muss ich um 6 Uhr anfangen. Denn dann ist es noch ganz ruhig. Kein Telefon klingelt und man kann zügig vor wegarbeiten. 
Ich hoffe jetzt mal auf heute Abend. Heute soll ja der heißeste Tag der Woche sein. Also ist eventuell nur heute lauffrei. Denn wenn es so warm bleibt, werde ich ein MTB-Tour machen. Hauptsache Sport, welchen ist egal.
Aber so schlimm es auch manchmal ist, um 4:45 Uhr aufzustehen, so schön ist die Natur am Morgen. Das Schauspiel am Himmel wenn die Sonne aufgeht, ist jeden Morgen wieder schön. Ich denke mir oft, was Leute verpassen, die lange schlafen. Aber um den Schlaf beneide ich sie schon. Heute morgen war der Himmel wieder besonders schön. Das Bild entstand heute morgen. Ich bleibe oft stehen und fotografiere den Morgen, denn auch wenn Nebel übers Land zieht, das schaut einfach toll aus, so ganz früh am Morgen.

17 Juni 2012

ein sportlicher Sonntag

Das Training hat mich wieder. Heute morgen habe ich bei herrlichen 21° meinen sonntäglichen Morgenlauf  durch den Veldensteiner Forst gemacht. Ich war erstaunt wie leicht mir das Laufen fiel. Einmal mehr habe ichdie Ruhe im Wald und das Vogelgezwitscher genossen. Selbst ein Hase hat sich von mir nicht stören lassen. 
Nachmittags war ich dan noch 2 Stunden mit dem Mountainbike unterwegs. Ich fühle mich prima und werde den späten Sonntagnachmittag noch ein bißchen in der Sonne genießen.

16 Juni 2012

I want to run

Quelle: Zorro Filmverleih
Gestern war ich im Kino und haben mir den Film "I want to run" angeschaut. Eine Dokumentation über den Transeurope Footrace 2009. Sehr interessant und beeindruckend. Und für Läufer unbedingt zu empfehlen.
Gut, der ein oder andere wird sagen, die spinnen. Einmal quer durch Europa zu laufen. Ich war tief beeindruckt von der Leistung der Teilnehmer. Zumal ich doch auch einige kenne. Besonders beeindruckt hat mich aber die Leitung von Joachim Hauser, ein Läufer mit MS, der sich trotz körperlicher Beschwerden bis zum Nordkap durchgekämpft hat. Davor ziehe ich meinen Hut. Aber auch vor allen anderen Läufern, wie Robert Wimmer, der den TEFR 2003 gewinnen konnte oder Achim Heukemes, Klaus Neumann und Heike Pawzik.
Ganz so "verrückt" bin ich dann doch nicht. Die Ruhewoche hat mir sehr gut geatn und morgen werde ich wieder die Laufschuhe schnüren. Darauf freue ich mich. In einer Woche werde ich den Halbmarathon in Fürth mitlaufen. Allerdings nur unter dem Aspekt des Trainings. Nach dem 24h Lauf fehlt mir noch die Spritzigkeit. Aber was soll's: I want to run!

12 Juni 2012

Heute

... habe ich meiner inneren Unruhe nachgegeben und habe eine MTB-Tour gemacht. Locker, so flach wie bei uns möglich. Hat gutgetan, auch wenn Radfahren bei mir nicht so den Entspannungseffekt hat wie Laufen. Aber der Kopf ist wieder etwas freier, die frische Luft hat gutgetan. Im Moment arbeite ich in einem Raum in dem es kein Tageslicht gibt. Das schlägt bei mir aufs Gemüt. Deshalb musste ich raus. Aber zum Laufen fühle ich mich noch nicht fit. Treppensteigen fällt noch schwer, deswegen werde ich wohl auch morgen noch nicht laufen.
Was mir schon die ganze Zeit auffällt: Dieses Jahr gibt es extrem viele Mohnblumen. Nicht nur am Wegesrand, teilweise erscheint es so als wären ganze Felder voll davon. Diese roten Teppiche zwischen all dem grün sind einfach wundervoll.

08 Juni 2012

24h Lauf: es ist vollbracht

vor dem Lauf: Bernd, Anton und ich
Zurück vom 24h Lauf in München, bin ich ganz schön müde heute, aber der Stolz auf das Erreichte ist riesengroß. Dabei geht es nicht um meine Leistung, sonder um die Leistung von Anton. So wie es ausschaut, hat Anton mit seinen 172,6 Km wohl eine Weltbestleistung der Blinden im 24h Lauf aufgestellt und ich durfte ihn dabei begleiten. Die Strategie, ich laufe nur, wenn ich Anton begleite ist also voll aufgegangen.
Aber ganz ehrlich: es war wahnsinnig anstrengend. 24h im Alltag vergehen eigentlich ganz schnell. Aufstehen, in die Arbeit gehen, dann Haushalt und Sport und schon ist der Tag rum. Auch der Abend ist gleich vorbei und man geht zu Bett. 
Wenn man aber 24h läuft, ist das ganz schön lange. Noch dazu, wenn ein Lauf erst abends beginnt. Das ist für die mentale Einteilung nicht gut. So habe ich das zumindest empfunden. Wenn ein Lauf z.B. um 10 Uhr beginnt, dann läufst du den Tag (1. Etappe), dann kommt die 2. Etappe in de Nacht, und wenn es wieder hell wird ist das Meiste schon gelaufen. 
In München beim 24h Lauf war das anders. Wir liefen in die Nacht, da der Startschuß um 20 Uhr fiel. 1. Etappe: der Nachtlauf. Für mich kein Problem, Nachts laufe ich gerne. Es war angenehm kühl und der vorrausgesagte Regen blieb aus. Anton lief los wie die Feuerwehr. Mir wurde angst und bange und hatte nur die Hoffnung, dass Anton auch mal müde wird. Die Nacht hatten Benrd und ich uns aufgeteilt. 2 Stunden laufen, zwei Stunden ruhen. Und das war ganz gut so.
2. Etappe: in den Tag hineinlaufen bis Mittag. Auch das war kein Problem, allerdings war es sehr warm und sonnig, die Strecke bot kaum Schatten. Genau das Wetter, dass ich überhaupt nicht mag. Aber da musste nicht nur ich beißen. Die zwei Stunden Teilung hatten wir in zwei Runden und dann Wechsel geändert. Morgens ging es Anton gar nicht gut. Aber nach zwei Tassen Kaffee und zwei Gehrunden ging es ihm wieder besser. An den Steigungen legten wir mittlerweile Gehpausen ein. Der Tag war noch lang.
durch die BMW-Welt
3. Etappe: ab 12 Uhr, immer noch 8 Stunden! Der Tag wollte kein Ende nehmen. Auch durch die BMW-Welt zu laufen, war nicht einfach. 
1. Es war sehr eng und mit einem blinden Läufer durch eine Tür zu kommen ist gar nicht so einfach. Anton wird einen blauen Arm habe, denn ich habe ihn leider öfter mal an die Tür gedrückt. 
2. Viele Besucher, die auch immer wieder auf der Laufstrecke standen. 
3. Die schlechte Luft. Ich war immer wieder froh draußen zu sein, auch wenn die Sonne vom Himmel brannte.
Der Rundkurs setzte gewaltig zu. Sehr wellig, immer wieder Kopfsteinpflaster. Aber immer wieder tolle Sicht Richtung Olympiapark
Da ging es schon wieder Richtung Start/Ziel. Ein kleine Rampe, die aber nach 20 Stunden zum Riesenberg wurde. Vor mir läuft der spätere Sieger. Hier hat mich immer Gänsehaut überfallen, denn das war auch bei unserem Fackellauf, das letzte Stück.
Gehen wird immer mehr und mancher hat auch keinen Sinn mehr für die Umgebung. Beim Olympiastadion steht unser Auto, dann ging es über Kopfsteinpflaster und einen Berg hinunter zum Olympiasee. Da einen Laufrythmus zu finden war schwer. 
Ich hatte es mir schwieriger vorgestellt, einen Blinden beim Laufen zu begleiten. Dabei ist es ganz einfach. Hier sind wir schon auf der kleinen Runde und warten auf das Ende des Lauf. Die letzten zwei Stunden liefen nochmal ganz gut. Wobei sich auch endlich die Sonne hinten der Wolken verzogen hatte.
Ich finde, wir schauen danach besser aus als auf dem Bild vor dem Start: Müde aber glücklich!

Mein Fazit: 
1. 24h laufen ist ganz schön lang, aber schaffbar. Sollte ich mich einmal dazu aufraffen, alleine zu laufen, werde ich aber sicher nicht in München laufen. Die Strecke mag zwar optisch schön sein, aber mit den vielen Wellen einfach zu schwer für 24 Stunden. Da suche ich mir dann lieber einen ganz flachen Kurs. 
2. Einen blinden Läufer zu begleiten ist eine Herausforderung, aber nicht so schwer, wie ich es mir vorgestellt habe. Es war auch interessant, wei die Zuschauer begeistert waren, dass eine Frau einen blinden Mann begleitet. Schließlich sind Männer meist schneller als Frauen. Anton ist schneller als ich. Aber auch er wurde ja tatsächlich müde. Wobei Anton 24 Stunden durchlief, ich ja ab und an ausruhen konnte. Geschlafen habe ich auch nicht.
3. Die Schmerzen heute halten sich in Grenzen. Ich bin müde. Klar, denn ich bin am Mttwoch ganz normal um 5 Uhr aufgestanden und war noch bis 12 Uhr in der Arbeit. Wieder daheim im Bett war ich heute morgen um 2 Uhr. Ich habe zwar bis 11 Uhr geschlafen, aber müde bin ich trotzdem noch. 

Die nächsten paar Tage werde ich vielleicht ein bißchen Radfahren, Laufen ist nicht geplant. Mit dem 24h Lauf habe ich auch meine Grühjahrslaufsaison beendet. Über den Sommer werde ich nur trainieren. denn für Wettkämpfe ist es mir einfach zu warm. Für den Herbst habe ich allerdings noch nichts geplant. Nur einige Ideen. Im Moment kann ich mir aber keine davon vorstellen. Aber das kann sich ja schnell ändern. schließlich habe ich im Februar auch noch nicht daran gedacht jemals einen 24h Lauf zu machen.

06 Juni 2012

24h Lauf: allerletzte Vorbereitungen

Anton und ich vor dem Rennsteig
So jetzt ist alles bereit. Um 14.30 Uhr werde ich von Wolfgang abgeholt. Dann gibt es kein zurück mehr.
Meine Tasche ist ganz schön bepackt. Nachts wird Regen gemeldet. Also muss auch die Regenjacke mit. Kurzer Laufrock, lange Hose, beide Laufclubshirts. Dazu Ärmlinge, Lauftop, denn am Donnerstag soll es warm werden. Darauf könnte ich ja verzichten, aber so ist es halt. Außerdem 3 Paar Schuhe. Duschzeug, Stirnlampe für die Nacht, Schlafsack, wenn ich Pause mache. Dazu Kekse und saure Gummibärchen, denn die mag ich beim Laufen ganz gern. Ansonsten hoffe ich auf die Verpflegungsstelle. Aber wie immer bei solchen Läufen, wird es wohl wieder ein Diättag, weil ich nichts in mich reinbringe. 
Und endlich habe ich auch eine Laufstrategie. Seitdem schau ich auch entspannte auf den Lauf. Es ist Antons Wettkampf, ich bin dabei um ihn zu begleiten. Und so mache ich das auch. Das heißt, wenn ich ihn nicht begleite, weil Bernd mit ihm läuft, dann ruhe ich mich aus. Ich laufe nicht für meine Wertung. Für mich fühlt sich das gut an und ich werde trotzdem meinen Spass haben und einige Kilometer zusammenbringen. Da bin ich ganz sicher.
Und wenn ich dann auf den geschmack eines 24h Laufs gekommen bin, kann ich den dann ja auch alleine machen.

03 Juni 2012

24h Lauf: letzte sportliche Vorbereitungen

Meine letzten Vorbereitungen auf den 24h Lauf bestanden aus zwei Laufeinheiten a 15,5 Km und zweier MTB-Touren. Eine kurz durch den Veldensteiner Forst, die Andere etwas länger im Altmühltal
Die erste Laufeinheit war relativ flott am Donnerstag. Am Freitag wollte ich eigentlich nichts machen, aber abends hatte ih dann doch Lust auf eine kleine Radtour. Am Ende waren es 25 Km durch den Veldensteiner Forst. 
Am Samstag dann hatte ich eine Tagestour mit dem MTB geplant. Da ich aber keine Lust auf Berge hatte fuhr ich im Altmühltal. Komplett eben, dafür aber 120 Km in 5:30 Stunden. Das Bild oben zeigt die zwölf Apostel, eine Felsformation nahe Solnhofen. Landschaftlich ist das Altmühltal ein Traum. Tolle Felsen, die dort zu bewundern sind. 
Heute war ich sehr müde, trotzdem habe ich mich aufgerafft, um eine letzte Laufeinheit vor dem 24h Lauf zu machen. Gestartet bin ich mit der Vorgabe wenigstens 6 Km zu laufen. Aber mit dem Loslaufen war die Müdigkeit wie weggeblasen. Ich war zwar langsam unterwegs, aber 15,5 Km sind es dann doch geworden. Im Wald war es angenehm und das Vogelgezwitscher wunderschön. Es wäre schade gewesen, zu Hause zu bleiben. Ich hätte Natur versäumt. Morgen und übermorgen werde ich keinen Sport mehr machen. Ich werd mich gut erholen, damit ich für München fit bin.

01 Juni 2012

24 h Lauf: eine neue Herausforderung

Eigentlich sind es ja zwei Herausforderungen und ich weiß nicht welche die Größere ist. Einmal der 24 h Lauf an sich und dann begleite ich dabei auch noch einen blinden Läufer, Anton. Wobei nicht mein eigener Wettkampf im Vordergrund steht, sondern der Wettkampf von Anton. Wir sind zwei Begleiter, können uns also abwechseln.
Allerdings habe ich mich im Vorfeld doch ein wenig schlau gemacht, wie man so einen 24 h Lauf angeht. Einen guten Ratgeber habe ich über Michael Irrgang gefunden. Der Satz "Laufen ist besser als Gehen, Gehen besser als Stehen, Stehen besser als Sitzen" ist sicher nicht nur auf 24 h Läufe anzuwenden und klingt nach Läufermantra.
Ich weiß aber immer noch nicht wie ich den 24 h LAuf angehen soll. Am Anfang wollte ich nur laufen wenn ich Anton begleite und dazwischen ausruhen. Ich befürchte aber, dass ich dann vor lauter ausruhen so müde werde, dass ich gar nicht mehr laufen kann. Dann wollte ich meinen eigenen Wettkampf durchziehen, d. h.  mein Tempo laufen, wenn ich Anton nicht begleite. Doch ich denke, dass ist Anton gegenüber unfair. Denn wenn ich nicht mehr kann, kann ich ihn auch nicht mehr begleiten. Ich bin also genauso weit wie noch vor einer Woche. Deshalb werde ich einfach sehen was sich ergibt, wie ich mich fühle. Das Allerwichtigste ist Spass zu haben, alles andere wird sich ergeben. Allzuviele Läufer starten sowieso nicht bei diesem Lauf. Da heißt es auch sich selbst und Anton zu motivieren. Bei 24 h kann schließlich viel passieren.