26 Juli 2020

Leutaschklamm

Der Freitag hatte wieder Regen dabei. So haben wir uns entschlossen, doch schon nach Hause zu fahren. Aber nicht ohne vorher die Geister-/Leutaschklamm zu begehen. Absolut sehenswert! 

auch nichts für schwache Nerven
die Panoramabrücke, 50 m über der Klamm

Danach ging es über den Walchen- und Kochelsee nach Bad Tölz und dann nach Hause.

Walchensee
Kochelsee
Bad Tölz

DIE Hängebrücke

Der Regen hat über Nacht angehalten und auch am nächsten Morgen hat es noch kräftig geregnet. Wir hatten aber sowieso den Plan, weiter zu fahren. Richtung Mittenwald über Reutte in Tirol. Geplant war ein Zwischenstopp an der Hängebrücke „highline179“. Imposant, aber schwingt ganz schön. Und es waren noch nicht mal viele Leute auf der Brücke. Ein bisschen froh war ich schon, als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte. Aber auf jeden Fall Sehens- und Begehenswert. Für den der es kann. 

die längste Fußgängerhängebrücke der Welt im Tibetstyle
ein bisschen mulmig war mir schon ...
Blick auf Burg Ehrenberg

Den Nachmittag haben wir damit verbracht Mittenwald zu erkunden. Mittenwald ist eine schöne kleine Stadt mit bunt bemalten Häusern. Und vielen Geigenbauern. 

Der Wohnmobilstellplatz ist zwar direkt am Bahnhof, ich finde aber, dass er trotzdem sehr ruhig ist. Er kostet für 24 h 15 €, mit Parkticket. Ein öffentliches Klo ist am Bahnhof, da kann man auch duschen. Ver- und Entsorgung sind am Platz. Und in die "Stadt" sind es max. 15 Minuten.

25 Juli 2020

SightSEEing

Am nächsten Tag wurde das Wetter dann schlechter. Immer wieder hat es genieselt. Wir haben aber trotzdem unsere geplante Seen Tour mit dem Rad gemacht. Schon deshalb, weil ich mich mit einer Klassenkameradin treffen wollte, die ich schon 30 Jahre nicht mehr gesehen hatte. So sind wir vom Alatsee über den Weißensee zum Hopfensee gefahren. 

Alatsee
Weißensee
Hopfensee

Und von dort zum Faulensee

Faulensee

Jeder See ist auf seine Weise wunderschön. Über den Forgensee ging es dann wieder zum Wohnmobilstellplatz zurück. Kaum waren wir am Wohnmobil hat es zu regnen angefangen. Das hat uns aber nicht weiter gestört, wir haben trotzdem gegrillt. Unter der Markise und mit einem Gasgrill – kein Problem.

Der Berg ruft

Für Dienstag hatten wir eine Bergtour geplant. Da hieß es morgens flott fertig werden, damit wir den Bus erwischen und nicht zu spät am Tegelberg sind. Hat gut funktioniert. Es hat dann doch noch etwas gedauert, bis wir am Berg waren, da es eine Warteschlange an der Kasse gab. Und natürlich vor der Gondel. Aber viel Zeit haben wir nicht verloren. 

Das einzige Problem, dass wir hatten, war am Berg den richtigen Weg zu finden. Ganz oben hätte die Beschilderung besser sein können. Immer wieder faszinierend ist, dass man, sobald man nur 300 m von der Masse weg ist, in absoluter Ruhe steht. Genau das liebe ich an den Bergen. Die Einsamkeit und die Ruhe. Herrlich. So ging es von der Bergstation Tegelberg über den Ahornsattel zur Jägerhütte

Von dort über die Bleckenau und den Wasserleitungsweg wieder Richtung Marienbrücke

an der Pöllat entlang
da oben ging's los

Diesmal waren wir gegen 17 Uhr da. Aber auch jetzt hatte ich kein Glück auf die Marienbrücke zu kommen. Die Schlange war zwar kürzer als am Tag davor, aber wir hätten trotzdem mindestens eine halbe Stunde warten müssen. Und da wir schon 5 Stunden unterwegs waren, hatten wir keine Lust zum Anstehen. Also sind wir nach Hohenschwangau runtergelaufen. Und von dort noch eine Stunde zurück zum Stellplatz. Die letzte Stunde ist ganz schön schwergefallen. Wir hätten vielleicht doch mit dem Bus zurückfahren sollen. Egal, es war auf jeden Fall eine sehr schöne Wanderung.

24 Juli 2020

Radtour rund um Füssen

Am Montag haben wir dann die Gegend per Rad erkundet. Erstes Ziel war der Lechfall. Sehr beeindruckend. 

Von da aus ging es über Österreich (eigentlich wollte ich da gar nicht hin) zum Alpsee und Schloss Hohenschwangau

Ich wollte unbedingt auf die Marienbrücke wegen dem tollen Blick auf Schloss Neuschwanstein. War ganz schön steil dorthin zu kommen, aber mit dem E-Bike kein Problem. Allerdings oben dann der Schock. Eine ewig lange Schlange von Menschen, die auf die Brücke wollten. So großartig kann der Ausblick dann doch nicht sein. Anstellen wollte ich mich nicht. Zurück sind wir über Schloss Neuschwanstein. Auch hier jede Menge Menschen, nur die Japaner und Chinesen haben gefehlt. Aber es war auch so schon voll genug. 

Blick von Neuschwanstein auf den Alpsee
Schloss Neuschwanstein
Blick auf den Forggensee

Von Neuschwanstein ging es dann über Hohenschwangau zur Talstation des Tegelbergs

Und weiter ging es nach Schwangau und einmal um den Forggensee.