27 Mai 2013

Rennsteiglauf


Wieder einmal habe ich beim größten Breitensportereignis Thüringens mitgemacht: dem Rennsteiglauf. Auf allen Strecken sind insgesamt ca. 15000 Läufer gestartet. Und, was Rekordverdächtig klingt, nur 110 haben das Ziel nicht erreicht. Ich habe das Ziel erreicht. Zwar nicht mir neuer Bestzeit, aber das ist egal. Für das, das ich 35 Km mit mir gekämpft habe,ob ich nicht bei Km 55 aus und in den Bus steige, bin ich doch ganz glücklich, dass ich die komplette Distanz zurückgelegt habe. Und mit ein bisschen über 10 h bin ich auch zufrieden. Körperlich war das alles keine Problem. Die Oberschenkel waren gut, die Kondition auch. Das zeigt sich, dass ich heute keinen Muskelkater habe. Aber der Kopf! Mit dem habe ich im Moment wirklich ein Problem. Ich kann mich nicht motivieren.
Aber ich bin gelaufen. Das zählt. Ich habe viele Bekannte getroffen. Und das Wetter hat gehalten. Es war kalt, aber es hat erst gegen 16 Uhr zu regnen angefangen. Zwischendrin hatten wir sogar Sonne.
Morgens 10 vor 6 am Marktplatz in Eisenach. Wolkenloser Himmel und die Sonne strahlt den Kirchturm an
Yvo, Sebbi und ich, guter Dinge vor dem Start. Irgendwie trifft man immer die üblichen Verdächtigen.
Ein letztes Bild in Eisenach! Dann geht's ab, die Berge rufen
Der Mann mit der Gitarre ... leider konnte er nicht singen und ging allen ganz schön auf die Nerven. 
 Planenbadewanne für die Becher. Schon lag nicht ganz soviel Müll rum. Wie immer waren die Versorgungsstationen bestens ausgestattet. Es gab 30000 l alkoholfreie Getränke, 8000 Liter Tee, 12000 Äpfel, 15000 Bananen, 3000 l Haferschleim. Der Beste ist der Heidelbeerschleim. Dazu unzählige belegte Brote und Bier, Köstritzer Schwarzbier. Auf das habe ich mich im Ziel gefreut.
 Dieses Jahr war es ab und an auch eine Schlammschlacht ...
... aber Aufgeben? Nur bei der Post!
Dieses Bild habe ich, glaube ich, schon jedes Jahr gepostet. Aber dieses Jahr ist mir aufgefallen: 37,5 - die Hälfte??? Dann wär der Supermarathon ja 75 Km lang und nicht "nur" 72,7 Km. Aber egal, laufen musste ich ihn und auf die paar Meterchen kommst dann wirklich nicht mehr an.
Auch dieser Abzweig ist mir noch nie aufgefallen. Wobei die, die den Supermarathon laufen, sind das keine Läufer? Eher doch "Verrückte". Nur schaut das auf dem Schild nicht so gut aus. 
 Und irgendwann war dann auch der letzte Gipfel erklommen. Von da an ging es fast nur noch bergab.
 Geschafft! Ich hab die Medaille! Kurz vor dem Ziel hat es dann zu regnen angefangen. Egal, das Bild musste sein.
So hart der Lauf über den Rennsteig ist, so schön ist er auch. Prima organisiert, vom Shuttlebus morgens, den ich das erste Mal genutzt habe, über den Gepäcktransport, die Versorgungsstationen und und und. Und die vielen super netten und freundlichen freiwilligen Helfer. Danke!
Es gibt auch schon einen Zeitungsbericht und Bilder. 

24 Mai 2013

Rennsteiglauf, zum Dritten

Am Samstag ist es mal wieder so weit. Der Supermarathon am Rennsteig wird gestartet. Und ich bin dabei, zum dritten Mal. So rechte Lust habe ich nicht, aber ich hade gemeldet, also starte ich auch. Der Wettebericht ist auch nicht prickelnd, allerdings wird er von Tag zu Tag besser. Wobei das nicht bedeutet, dass es schönes Wetter gibt. Aber am Anfang der Woche waren es noch 9° und starker Dauerregen, mittlerweile sind wir schon bei 12° und ab und an leichtem Regen.  

Seit einer Woche schlage ich mich mit einer Erkältung herum. Aber trotzdem habe ich am Spitzingsee festgestellt, dass ich noch nie so gute Beine hatte.

Und die Kondition. Die ist gut!
Klar, ich habe ja dieses Jahr auch schon viel, was Höhe und Länge betrifft, gemacht. Daran sollte es also nicht scheitern. 

Und der Kopf? Der sollte auch mitmachen. 

Und die Zeit? Wie jedes Jahr am Rennsteig zählt nur das Ankommen. Wobei ich schon gerne wieder eine Zeit um die 9:30schaffen möchte.

Aber ich sage sowieso immer, der Rennsteig ... Zeit egal, Ankommen, Spaß haben und den Respekt nicht verlieren. Dann sollte nicht schiefgehen.

23 Mai 2013

Bilder vom Spitzingsee

Am ersten Abend musste ich noch flott um den Spitzingsee gehen. Es war diesig, aber die Idylle am See war einfach herrlich.
 Blick vom Rotwandhaus auf den Taubenstein. Den Weg oben rechts kamen wir runter. Auf den Taubenstein geht eine Gondel, wir nahmen die Füße.
Hier wäre ein Fahrweg wieder ins Tal gegangen, aber es war ja erst Mittag. Unser Weg ging über Felsen und Steine in den Pfanngraben.
 Holger genießt noch Aussicht und Sonne beim Rotwandhaus
Blick vom Schinder auf den Taubenstein - 2 Stunden später! Gipfel sammeln war angesagt und natürlich Höhenmeter. Aber die Trails bergab waren traumhaft
 Läufer gehen nicht in die Kirche, aber wenigstens dran vorbei.
 der Suttensee
Blick vom Roßkopf auf Spitzingsee und den Taubenstein. Das war der letzte Gipfel eines tollen Traillaufwochenendes.

22 Mai 2013

Spitzingsee-Laufwochenende: Rottachfall

Am Sonntag sind wir unter anderem an den Rottachfall gelaufen. Es ist ein beeindruckendes Naturschauspiel, wenn das Wasser aus bis zu 30 Metern Höhe über mehrere Fallstufen in die Tiefe stürzt. Die Rottacher Wasserfälle befinden sich direkt an der Mautstraße von Enterrottach in Richtung Valepp am Fuße des Wallbergs. Von dort ging es weiter zum Suttensee und dann, leider auf der Straße, an der weißen Valepp entlang nach Valepp. Landschaftlich wunderschön. Nachdem wir am Samstag ja schon einen Berglauf gemacht hatten und auch der Beginn unserer Tour bergauf ging, war es doch sehr angenehm, das es ab dem Suttensee relativ eben bzw. leicht bergab ging. So konnten wir mal wieder ein längeres Stück locker laufen. Das tat gut.

20 Mai 2013

Spitzingsee

Jeden Tag viele Höhenmeter, tolle Aussichten und auch das Wetter hat gehalten. Heute haben wir noch den Rosskopf erlaufen. Kurz und knackig. Diese Woche dann Erholen für den Rennsteig, Bilder sichten und hier einstellen.

16 Mai 2013

Diese Woche ...

... so recht wird das nichts mit dem Laufen. Ich habe einfach keine Lust dazu. Dafür bin ich mit dem MTB unterwegs. Hauptsache was machen. Wobei das auch recht zäh ist.
Morgen nachmittag starte ich dann zu einem Lauf-Trainingswochenende an den Spitzingsee. Ich war noch nie in dieser Gegend und freu mich richtig darauf. Hoffentlich kommt dort auch der Spaß am Laufen wieder. Berglaufen ... habe mir jetzt auch Stecken gekauft. Mal schaun wie ich damit zurecht komme. Ich werde davon berichten. Und jede Menge Bilder machen.

10 Mai 2013

Endlich mal wieder ...

... gelaufen. Seit dem Rheinsteig hatte ich keine rechte Lust mehr zu laufen. Gut, es muss auch mal Zeit zum regenerieren sein. Eigentlich habe ich immer noch keine Lust zu laufen, aber ich merke, dass meine Laune auf dem Nullpunkt ist. Also habe ich heute mal den Schweinehund überwunden und bin laufen gewesen. Es war sehr schwül und mir ging es nicht gut, entsprechend zäh lief es sich auch. Aber egal, ich war unterwegs. Langsam, aber doch schneller als gedacht und am Ende waren es über 14 Km. Ab jetzt wird wieder regelmäßig gelaufen. Und ein Mal die woche will ich auch wieder Rad fahren. Ich war lange genug faul!

05 Mai 2013

7 Seen Wanderung: Geschafft ...

... im wahrsten Sinne des Wortes. Allerdings nicht die komplette Distanz. "Nur" 78 Km. Aber ich sage: Laufen ist leichter als Wandern. Vielleicht lag es aber auch am Untergrund. Viel grober Schotter, zum Wander nicht so geeignet.
Schon nach 55 Km habe ich gemerkt wie kaputt ich bin. Bei 66 Km habe ich dann zu Anton gesagt, dass ich die Distanz nicht schaffen werde. Bei Km 78 konnte man aussteigen und mit dem Bus zurückfahren. Anton wollte die ganze Distanz wandern, also hatten wir noch zwei Versorgungssstationen Zeit eine Begleitung für Anton zu finden. Doch schon bei der Versorgung Km 66 haben wir Elisabeth gefunden, die sich bereit erklärte, Anton mitzunehmen. So konnte ich die letzten 12 Km etwas langsamer angehen. Doch soviel langsamer als die Beiden war ich gar nicht. Es war eine ganz neue, ganz andere Erfahrung. Aber ehrlich: Soetwas werde ich wohl nicht mehr machen. Laufen ist mir lieber.
 Anton und ich am Start
Unser Wegweiser. Nachts manchmal nicht auf Anhieb zu finden. Aber auch da sind wir ohne Verlaufen durchgekommen.
Immer wieder tolle Ausblicke auf die Seen.
 Verpflegung: Nicht immer so reichlich wie hier. Aber ganz gut. Oder sind wir Läufer einfach verwöhnt?
Kartoffelsuppe. Tat gut und war lecker. Die gab's immer wieder mal.
 
Glücklich im Ziel: Elisabeth, Anton und ich.

03 Mai 2013

7 Seen Wanderung

Heute wage ich mich auf ganz anderes Terrain. Ich begleite Anton auf einer 104 Km langen Wanderung. Auf was ich mich da wieder einmal eingelassen habe weiß ich nicht. Aber ich lasse mich überraschen. 104 Km wandern kann auch nicht wilder sein als 100 Km laufen. Und das habe ich ja schon einige Male gemacht.
Als ich heute nochmal auf der Homepage stöberte fand ich das Untenstehende:
Herzlichkeit und unvergessliche Momente. Klingt doch prima. Ich werde davon berichten.

02 Mai 2013

Höhlenlauf

Gestern war ich in der Fränkischen Schweiz unterwegs. Trail laufen und Höhlen erkunden. Start und Ziel war in Muggendorf. Dort ließen wir den Abend dann auch bei guten Essen ausklingen.
wieder einmal sagen Bilder mehr als Worte:
Morgens um 10 Uhr in Muggendorf. Gruppenfoto und dann geht's los

entweder steil runter ...
...oder steil hoch. Wenn es einen Weg gab, ging es ja noch einigermaßen.
zwischendrin Yogaentspannung - hier der Hund - mit Erwin
Erwin besteigt jeden Hochsitz. Hier war er zu schwer. Er sagt, die Tritte waren morsch ...

Eine der zahlreichen kleinen Höhlen und Löcher. Leider konnte ich mir nicht alle Namen merken.
Wolfgang und ich in einem der vielen Felsdurchgänge

seltsame Riten? Ich glaube nur Spaß

der Spaß war gleich wieder vorüber. Ohne Weg mussten wir steil nach unten.

Ein Höhlenbär! Ach nein, Peter. Rausgekommen ist er auch wieder.

Wir hoffen mal, dass Manfred da oben nur entspannt beobachtet ...
Yvo sitz da bequemer

Thomas in der Esperhöhle
verhungert sind wir auch nicht. Die Verpflegung ist bei Thoams immer gut. Nennt sich ja auch Genusslauf.
Nicht nur viele Höhlen gibt es in der Fränkischen Schweiz, nein, auch viele bizarre Felsformationen.

trotz Essen im Magen: Der Hochsitz war stabiler
Blick vom Quakenschloss

Felsen-bzw. Klettergebiet "Kammer". Erwin hat seine schon entdeckt.
(leider kaputte) Tropfsteine in der Doktorshöhle.

den fand ich besonders beeindruckend
in der nächste Höhle fanden wir dann verschieden Durchgänge. Ich habe nur Fotos gemacht ...

Oswaldhöhle: Eine Durchgangshöhle. Wenn man Licht dabei hat erkennt man erst wie schön und groß die Höhle ist.
und dann immer wieder diese tollen Blicke auf das Wiesenttal ...
... und die Felswand des Mehlbeerensteigs.