30 Mai 2008

Das Laufen oder "Einfach loslaufen"

Das Schöne am Laufen ist, dass ich für diesen Sport keine Bälle, Helme Schläger und auch keine speziellen Plätze bzw. Hallen brauche. Ich muss auch keine Reifen aufpumpen und gegebenenfalls flicken, keine Spielstände notieren und auch keine (hoch-)komplizierten Spielregeln verstehen und befolgen. Ich brauche keinen Partner oder eine Mannschaft dazu. Ich ziehe meine Laufschuhe an und laufe los - wann ich will, wo ich will, so lange ich will, so schnell ich will. Und das auch noch direkt vor der Haustür.

Das klingt gut, finde ich.

Doch manchmal hat das auch alles seine Tücken. Wie im Moment: Es hat 31° C im Schatten, das ist selbst mir zu warm zum Laufen. Gestern bin ich noch in den Wald gefahren (!!), wenigstens nur mit dem Roller, und dort war es einigermaßen erträglich. Heute hoffe ich, dass es gegen Abend dann doch etwas abkühlt. Eventuell laufe ich dann noch. Wenn nicht, auch recht.

Eine andere Tücke von "vor der Haustür" ist: Ich kenne jede Strecke hier in der Gegend, ich befürchte, dass irgendwann mal die Schnecken "Hallo" zu mir sagen. Und an manchen Tagen nervt es einfach, schon wieder dies oder jene Strecke zu laufen. Auch wenn nicht jeder Tag gleich ist und ich ja auch das Tempo variiere. Aber der Berg vor der Haustür bleibt. Und obwohl ich es unmöglich finde mit dem Auto zum Laufen zu fahren, manchmal muss es sein. Einfach um mal andere Schnecken zu sehen.

26 Mai 2008

Viele Laufkilometer

Hab es diese Woche tatsächlich geschafft, über 80 Km zu laufen. Das klingt zeitaufwändig, war es aber eigentlich gar nicht. Ich war trotzdem nur vier Mal unterwegs. Montag fast 20 Km, Dienstag knapp 17 Km. Mittwoch war Ruhetag, Donnerstag dann der spontan auf lang verlängerte langsame Lauf. Freitag wieder ein Ruhetag. Am Samstag wollte ich eigentlich nochmal 20 Km laufen, aber da es die Zeit nicht zuließ, ist es nur ein 16-Km-Lauf geworden. Ich habe mich an keinem Lauftag müde gefühlt oder schwere Oberschenkel gehabt. Das Tempo war also immer in Ordnung. Ich war sogar noch so fit, dass wir am Sonntag dann noch Mountainbiken waren. Zwar nicht weit, aber immerhin. Allerdings hatte ich nach meinem Sturz in Südtirol bergab doch etwas Respekt.
Heute bin ich auch wieder gelaufen. Es war sehr schwül und so ist mir das Laufen schwer gefallen. Wenn das Wetter so bleibt, werde ich meine Läufe in den Abend verlegen müssen.

22 Mai 2008

Ein langer Lauf

Heute haben wir einen Drei-
Stunden-Lauf gemacht. Eigentlich wollten wir gar nicht so lange laufen. Da aber das Wetter ideal war, kühl und keine Sonne, haben wir unterwegs spontan entschieden die Strecke zu ver-
längern. Wir sind auch ein Stück auf dem
Pegnitzradweg gelaufen. Besonders Stolz bin ich heute, da ich alle Berge, und das waren ganz schön viele, hochgelaufen bin. Die letzten Male als wir diese Strecke gelaufen sind, hat immer gnadenlos die Sonne runtergebrannt. Da die meisten Berge in der prallen Sonne liegen, habe ich dann früher oder später immer klein beigeben. Heute hatte ich aber auch den Willen die Berge zu bezwingen. Alles reine Kopfsache.
Das Bild entstand schon letztes Jahr im April bei Fischstein, heute war dort alles grün und bunt von Löwenzahn, Flieder und vielem mehr.

19 Mai 2008

Fit für den Halbmarathon

Heute war wieder mal mein Laufwetter. Bedeckt und kühl, 16°C. So mag ich es, da läuft es sich von alleine. Hatte mir heute einen etwas längeren Lauf vorgenommen. Normalerweise laufe ich unter der Woche so zwischen 12 und 15 Km. Da ich heute aber etwas mehr Zeit hatte, es sind Ferien und ich muss niemanden von der Schule abholen, habe ich beschlossen eine 20-Km-Runde zu laufen. Ganz langsam.
Am Samstag sind wir eine größere bergige Schleife gelaufen, deshalb habe ich gestern einen Ruhetag eingelegt. Und da das Wetter sehr nach Regen aussah, habe ich einen extrem ruhigen Ruhetag gemacht. Will sagen: Ich war nicht mal Spazieren, sondern habe mir einen besonders faulen Tag zu Hause gemacht.
Wie gut das war, hat sich dann heute gezeigt. Ich konnte von Anfang an ganz locker laufen und musste aufpassen, nicht zu schnell zu sein. Ist gar nicht so einfach, langsam zu bleiben, wenn man gut läuft. Allerdings habe ich dann noch "Endspurt" trainiert. 4,5 Kilometer vor dem "Ziel" habe ich richtig Gas gegeben und konnte das Tempo wirklich bis zum Schluss halten. Trotz einiger Steigungen, die noch zu bewältigen waren. Und immerhin hatte ich ja schon 15 Km in den Beinen.


Der Lauf heute hat mir gezeigt, dass die langen, langsamen Läufe, ich hasse sie, und die langsamen, bergigen Läufe wirklich was bringen, wenn man sie immer wieder macht. So kann ich mich jetzt endlich auch auf den Halbmarathon in Fürth freuen, der in vier Wochen ist.

Das Bild entstand letztes Jahr beim Jahrtausendmarathon in Fürth. Es war eine Hitzeschlacht ohnegleichen. Wir liefen damals die volle Distanz und ich war wahnsinnig stolz, dass ich der Hitze getrotzt habe und einen guten Marathon laufen konnte.

15 Mai 2008

Sommerwetter

Hier noch ein Bild von unserem langen Lauf am Pfingst- samstag. Als hätten wir das Dorf ganz für uns alleine gehabt. Aber ganz ehrlich: wir waren fast drei Stunden unterwegs und uns sind keine zehn Autos begegnet. Dafür blühende Obstbäume, wohin das Auge sah. Einfach eine tolle Strecke ausgesucht.
Am Dienstag war es dann so warm, dass ich erst abends gelaufen bin. Da kann ich mich schon mal auf den Sommer einstellen, wenn ich das Training wegen der Wärme wieder komplett in die Abendstunden verlegen muss.
Heute bin ich aber wieder nachmittags gelaufen, da für Abends Wärmegewitter und Regen gemeldet waren. Es war sehr drückend und mir ist das Laufen auch sehr schwer gefallen. Aber wie es halt immer so ist: Daheim zeigte mir der Blick auf die Uhr einmal mehr, dass ich flott unterwegs war. Ein Tempodauerlauf, der ja ab und an auch mal sein muss. Morgen lege ich einen Ruhetag ein, denn bei dem heutigen Lauf waren meine Oberschenkel doch recht schwer.

12 Mai 2008

Pfingstwochenende ==> Laufwochenende

Am Samstag hat es dann endlich mit dem langen Lauf geklappt. Ganz langsam, am Anfang mit ein paar langen, steilen Bergen. Zwischendrin idyllisch um eine Weiher mit Froschgequake und am Ende flach zum Auslaufen. Das Wetter war super: sonnig und nicht zu warm zum Laufen, im Wald angenehm kühl, etwas Wind, der allerdings von vorne. Klar, der Wind kommt immer von vorne. Sonntag war dann ein Ruhetag. Allerdings konnten wir bei dem Traumwetter nicht zu Hause sitzen. Also haben wir die Wanderschuhe geschnürt und sind zwei Stunden in flottem Schritt gewandert. Heute war dann wieder ein ruhiger Lauf dran, gleich in der Früh und im Wald um nicht wieder in der Wärme zu laufen. Es war angenehm kühl und als wir wieder daheim waren, hat der Kaffee auf der Terrasse besonders gut geschmeckt.

08 Mai 2008

Wintersocken, Sommerwetter und ...

... die Entdeckung des langsamen Laufes.
Aber mal von vorne: Die Grippe ist endgültig auskuriert. Ich habe das Training wieder aufgenommen und habe jetzt erstmal den Halbmarathon in Fürth im Auge. Das Wetter ist optimal, denn wir haben einen kühlen Wind, so kann ich nachmittags trotz 25° C und Sonne laufen. Nach meiner Grippe fällt mir allerdings das Laufen sehr schwer und ich laufe nur sehr langsam. Aber gerade das langsame Laufen soll es ja wirklich bringen. Am Montag habe ich mir, zum wieder eingewöhnen, eine eher flache Strecke ausgesucht. Eigentlich ist es die flachste Strecke, die ich bei uns laufen kann. So zum Eingewöhnen und Kraft testen. Nachdem das gut ging bzw. es gut lief, habe ich gestern gleich eine Strecke mit vielen Bergen ausgesucht. Erst ein langer Berg, dann viel kleine Berge und am Ende ein langer Berg zum runterlaufen. Auch hier habe ich keinerlei Schwierigkeiten gehabt, denn "langsam" stand ja auf dem Programm. Heute wollte ich die Tour von gestern andersrum laufen. Aber schon nach 300 Meter, der erste Berg an der Haustür, habe ich festgestellt, dass Berge heute nichts für meine Oberschenkel sind. Also hab ich spontan die Strecke gewechselt. Jetzt nach 12 langsamen Kilometern geht es mir wirklich gut.
Das Einzige, was ich noch ändern muss, ist mich auf die warmen Temperaturen einzustellen. So habe ich gestern ohne zu schauen Laufsocken aus dem Schub gezogen. Unterwegs habe ich mich dann gewundert, warum es mir in meinen Laufschuhen so warm wird. Es lag nicht am Tempo, sonder daran, dass ich Winterlaufsocken an hatte.

03 Mai 2008

Grippe

Eigentlich hatte ich mir für die vergangene Laufwoche einiges vorgenommen. Denn ich wollte am Maifeiertag endlich mal wieder einen langen Lauf machen. Der letzte dieser Art war der 6-Stunden-Lauf in Nürnberg und der war Mitte März!! Und am Mittwoch stand ja auch der alljährliche Firmenlauf an. Aber wie es halt in einem Läuferleben so ist, kam wieder mal alles anders. Am Montag habe ich noch einen schönen langsamen Lauf gemacht, fühlte mich gesund und fit. Der Megasturz vom Wochenende hatte wirklich nur ein paar blauen Flecken hinterlassen. Über Nacht bekam ich Halsschmerzen, Husten und Schnupfen. Damit war die Laufwoche schon vorbei. Ich war so kaputt, dass ich sogar beim Haare föhnen Schweißausbrüche bekam. Ich wollte gar nicht laufen, und das heißt was bei mir. Heute war ich dann soweit fit, dass ich laufen gegangen bin. Ganz langsam und von meiner geplante Strecke bin ich auch gleich wieder abgekommen. Ich war froh, als ich nach knapp 6 Km zu Hause war. Bin doch noch nicht ganz fit, werde es aber morgen erneut versuchen. Ganz langsam und vielleicht ein bisschen weiter als heute. Den langen Lauf habe ich auf Pfingstsamstag verschoben. Bis dahin habe ich hoffentlich die Grippe ganz auskuriert.