30 April 2009

Krise ...

... obwohl alles gut läuft.

Leider habe ich den ersten Tausender in diesem Jahr noch nicht geschafft. Bis heute habe ich 981,6 km laufend zurückgelegt. Letztes Jahr hatte ich zur gleichen Zeit erst 744,5 Km. So werde ich die 1000 Laufkilometer am Wochenende voll machen. Auch recht.


Dienstag und heute war so richtig mein Laufwetter. Kühl, um die 16° und keine Sonne. Da könnte ich den ganzen Tag laufen. Heute habe ich die letzte schwere Einheit vor Berlin gemacht. Was heißt: Mein "Lieblingsberg", 2 km steil bergauf. Erst das zweite Mal in diesem Jahr. Normalerweise muss ich ihn erst mehrere Male laufen, bis ich problemlos hochkomme. Aber das Radfahren zahlt sich aus. In den Oberschenkeln hab ich den Berg gar nicht gespürt und auch der Puls war niedriger als sonst. Bin supergut hoch gelaufen. Allerdings bin ich die 9 Km bis dorthin heute mal gemütlich gelaufen und habe erst nach dem Berg Gas gegeben. Obwohl es danach noch hügelig weitergeht.

Heute hat mich beim Laufen die Wettkampfkrise eingeholt. Das erste Mal seit langem wieder. So viel wie in diesem Jahr habe ich noch nie trainiert. Ich fühle mich gut und fit. Doch je näher die 25 Km von Berlin kommen, umso mehr Angst habe ich, dass es dort nicht läuft. Doch gerade auf diesen Lauf freue ich mich besonders, denn 1. ist es ein Teil der Strecke des Berlin Marathons, denn ich 2006 schon gelaufen bin und dieses Jahr wieder laufe und 2. und das war ein Grund, warum ich dafür gemeldet habe: Ziel ist im Olympiastadion. Und darauf freue ich mich am meisten, am liebsten in einer Traumzeit.

Dabei freue ich mich auf jeden einzelnen Wettkampf nächsten Monat, denn jeder hat seine eigene Herausforderung. Sei es der Zieleinlauf in Berlin, wie oben beschrieben, die Streckenlänge beim Regensburg-Marathon oder wie in Bayreuth beim FunRun, wo meine Lauferei so richtig angefangen hat.

26 April 2009

Zwischenbilanz

"Heute haben die Transeuropa Läufer die erste "Teiletappe" vom Gesamtlauf geschafft. Sie sind nun schon über 10% der Strecke abgelaufen. Auf eine Laufstrecke von 511km kommen viele Jogger so etwa im halben Jahr. Hier werden wieder mal die enormen Dimensionen klar, mit denen es die Sportlerinnen und Sportler hier zu tun haben." Ein Zitat aus Robert Wimmers Lauftagebuch zum Transeuropalauf.
Das nehme ich zum Anlass eine kleine Zwischenbilanz meines Laufjahres 2009 zu ziehen. Also ein Jogger bin ich nicht! Schließlich ist der Unterschied zwischen einem Jogger und einem Läufer 42,195 Km. Mittlerweile habe ich schon deutlich mehr Laufkilometer als zur gleichen Zeit im letzten Jahr. Allerdings schaffe ich die ersten tausend Laufkilometer nicht mehr im April. Ich werde wohl einen Lauftag im Mai benötigen um sie voll zu haben. Letztes Jahr habe ich die 1000 Km erst Mitte Juni gehabt. Und Radkilometer hatte ich letztes Jahr gar nicht.

Am Freitag habe ich einen schönen langen Lauf über 30 km gemacht. War mal wieder nötig. Gestern und heute bin ich dann mit dem Rad unterwegs gewesen. Insgesamt waren es wohl so um die 90 Km. So habe ich diese Jahr neben 935 Laufkilometern auch schon ca. 340 Radkilometer.


Kommender Monat wird ein reiner Wettkampfmonat: Berlin, Bayreuth und kurzfristig auch noch Regensburg. Ich hoffe es läuft weiter so gut, wie bis jetzt.

23 April 2009

Veldensteiner Forst und Pegnitztalradweg

Post Nr. 266 - so signalisiert es mir zumindest meine persönliche Startseite.

Ich habe am Sonntag nach einem doch schwer gefallenen Morgenlauf - 15 bergige Kilometer, hier gibt es aber auch wirklich keine flache Strecke - noch eine wunderschöne Radtour durch den Veldensteiner Forst gemacht.













Am Seeweiher (Bild rechts oben) vorbei
bis zum Schutzengel (Bild rechts unten),
von dort zum Hühnerfelsen (Bild links oben) und über Fischstein (Bild links unten)
wieder nach Pegnitz zurück.

Am Mittwoch habe ich dann eine neue Strecke ausprobiert. Ich bin ein Stück auf dem Pegnitztalradweg gelaufen: Von Velden bis Artelshofen und wieder zurück. Herrlich, strahlender Sonnenschein, der Weg teilweise im Schatten, relativ eben an der Pegnitz entlang. Empfehlenswert nicht nur mit dem Rad.

18 April 2009

Trainingserfolg

Montag: 14 Km Laufen, 40 Km Radfahren
Dienstag: 30 Km Radfahren
Mittwoch: 16 Km Laufen
Donnerstag: geplanter Ruhetag
Freitag: Unfreiwilliger Ruhetag - es regnet, nein es schüttet, nur einmal, dass aber den ganzen Tag. Bei diesem Wetter bleib sogar ich im Haus, wenn auch nicht gerne.
Samstag: leichter Nieselregen, 10°, heute kann mich aber nichts mehr zu Hause halten.

Um 11 Uhr ist sozusagen Startschuss. Rein in die Schuhe und los. Es fällt mir schwer, selbst nach 2 Ruhetagen, es zwickt im linken Oberschenkel und in der Wade. Doch zu viel Radgefahren? Km 3 der obligatorische Blick auf die Uhr. Ich denke noch, nicht erschrecken über die Zeit - und was sehe ich!! 14:38 min; positiv erschrocken. Geht die Uhr richtig? Scheint aber so. Sichtlich haben die beiden Ruhetage gutgetan. "
Superkompensation", wie es so schön heißt. Auch alle anderen Zeiten zeigen, dass ich extrem schnell unterwegs bin. Dabei hat es die Strecke in sich. Jede Menge Berge, lange flache Anstiege wechseln mit kurzen, steilen Anstiegen. Auch der Laufuntergrund wechselt zwischen Asphalt und schlechtem Feldweg. Eigentlich keine Strecke für einen intensiven Tempolauf. Traumzeit nach nicht ganz 15 Km. Einmal im Wettkampf, auf einer deutlich flacheren Strecke, so laufen zu können, das wär's. Und beim Hochrechnen der Zeit auf den Halbmarathon wäre das eine Zeit ... der Wahnsinn!!

13 April 2009

So kann man Ostern auch verbringen











Vier Trainingstage, 60 Laufkilometer, 180 Radkilometer, Sonnenbrand an den Armen, 1,5 Kg weniger und Spaß ohne Ende.

10 April 2009

Ostern













Unterschiedlicher kann Ostern gar nicht sein. Das Bild links entstand letztes Jahr an Karfreitag, das Rechte dieses Jahr. Ich glaube, ich kann mir jeden weiteren Kommentar dazu sparen.
In der letzten Woche habe ich hauptsächlich Bergläufe gemacht. Allerdings auch um der "Winterstrecke" - geteerter und im Winter geräumter Radweg - zu entgehen. Außerdem läuft es sich im Wald deutlich besser und bei Sonne habe ich dort auch noch Schatten. Seit langem konnte ich mich auch mal wieder aufraffen morgens zu laufen. So langsam fängt die Wettkampfsaison wieder an und Marathons werden nun leider mal morgens gestartet.
Bei diesem herrlichen Wetter kann man der Natur richtig zuschauen wie sie grüner wird und wie jeden Tag mehr Tiere zu bewundern sind.




Gerade der Froschteich auf meiner Waldrunde wird immer voller und ich könnte Stunden dort sitzen und Frösche beobachten. Das Gequake hört man schon von weitem.




Der Transeurope-Footrace 2009 wirft auch seine Schatten vorraus. Hier die beiden Vorberichte Teilnehmer Robert Wimmer und Achim Heukemes.

03 April 2009

Ein Erlebnislauf: Die Natur erwacht

Diese Woche war herrliches Laufwetter. Endlich kein Regen mehr, angenehm warm und sonnig. Die Wege wurden mit jedem Tag trockener und ich habe neue Wege erkundet. Da meint man immer man kennt sich aus, doch beim Laufen entdecke ich doch immer wieder Wege uns Stellen die ich noch nicht kenne. Da denkt man, der Weg kann nur oben weitergehen und doch geht er wieder bergab und zieht noch eine Kurve, so dass aus geplanten 12 Km schnell mal 16 werden.

Heute habe ich mehr oder weniger einen Erlebnislauf gemacht. Mit den Sonnenstrahlen und der Wärme sind nämlich auch jede Menge Tiere unterwegs und es fängt langsam an bunt zu werden. Das liebe ich am Frühling. Endlich wird die Natur wieder bunt. Diese Intensität der verschiedenen Jahreszeiten ist mir eigentlich erst durchs Laufen wieder so richtig bewusst geworden. Heute habe ich den ersten Huflattich gesehen. Die erste Schmetterlinge sind auch schon unterwegs: Zitronenfalter, kleiner Fuchs und Tagpfauenauge habe mich zwischendurch beim Laufen begleitet. Außerdem waren im Wald jede Menge Kröten und Frösche unterwegs. An manchen Stellen musste ich aufpassen, dass ich nicht auf sie drauftrete.
Und noch ein "Erlebnis" hatte ich, aber erst als ich daheim war. Es war heute zum ersten Mal in diesem Jahr so richtig warm, dass Laufen ist mir heute relativ schwer gefallen. Zu Hause habe ich dann erst festgestellt wie flott ich unterwegs war. So schnell bin ich die Strecke noch nie gelaufen, denn sie ist sehr bergig. Sichtlich haben mich meine Entdeckungen so abgelenkt oder beflügelt, dass ich die Berge hinaufgeflogen bin.