31 Dezember 2012

Letzter Lauf 2012

Wie jedes Jahr war ich auch heute beim Silversterlauf in Nürnberg. Heute war dort Jubiläum. Zum 10. Mal. Zehnmal habe ich dort auch gemeldet. Der einzige Lauf, den ich schon immer mitmache. Obwohl ich jedes Jahr sage: Nächstes Jahr nicht mehr. Und kaum kommt die Mail für die Onlineanmeldung, melde ich mich auch wieder an.



Heute hatte ich überhaupt keine Lust, dort zu laufen. Seit Anfang Juni habe ich keinen Wettkampf mehr bestritten und 10 Km sind mit sowieso zu schnell. Aber alleine die Tatsache, dort viele Freunde zu treffen, ist immer ein Grund dorthin zu fahren. Den lauf habe ich dann doch recht ordentlich rumgebracht. Ich kann doch noch schnell, wenn auch nicht mehr so schnell wie letztes Jahr, aber immerhin.




Mit dem Bild vom Silvesterlauf verabschiede ich mich für dieses jetzt von Euch allen. Es war schön, wieder neue Läufer/Leser persönlich kennen gelernt zu haben - Timekiller und Eddy, aber auch viele "alte" wieder getroffen zu haben. Auf viele gemeinsame Läufe im nächsten Jahr.
Ich wünsch euch einen guten Rutsch und keine Verletzungen im nächsten Jahr. Wir laufen uns bestimmt wieder über den Weg. Bis dahin: Keep on Running!!

29 Dezember 2012

Jahresrück- und ausblick

Dieses Jahr war läuferisch nicht eines der Besten. Trotzdem habe ich viel neue Erfahrungen gesammelt und einige sehr emotionale Momente erlebt.
Geplant hatte ich, mich Kilometertechnisch nicht mehr so sehr unter Druck zu setzen. Also nicht die 2900 Km vom letzten Jahr überbieten. 200 Km pro Monat sollten langen und dafür wieder mehr Mountianbike fahren. Außerdem mal wieder einen Marathon finishen.
Weniger zu laufen fiel mir schwer, aber ich habe es ganz gut geschafft. Dieses Jahr stehen "nur" 2500 km im Laufkalender, viele kürzere Einheiten, weniger Tage, aber auch viele ganz lange Einheiten. Eine gute Mischung wie ich finde. Obwohl ich nur das erste Vierteljahr wirklich schnell unterwegs war. 
Mit 1600 Mountainbikekilometern habe ich etwas mehr als letztes Jahr. Ich merke einfach, dass ich wieder ganztags arbeite und einfach Laufen und Radln nicht mehr an einem Tag unter den Hut bringe.


Das "endlich mal wieder einen Marathon finishen", habe ich geschafft. Leider nicht so wie ich mir das vorgestellt habe. Hamburg hatte ich gemeldet. Den Winter über hatte ich gut trainiert und war zuversichtlich an die 3:45h ranlaufen zu können. Leider erwischte mich kurz vor Hamburg die Grippe und am Marathontag war mir nicht wirklich zumute, einen Marathon zu laufen. Gestartet bin ich und habe eine wunderschöne Sightseeingtour durch Hamburg gemacht. Ich bin langsam gelaufen, habe mich mal massieren lassen und war nach 4 1/2 Stunden im Ziel. 
Danach dann der Rennsteig, der wird wohl ein fester Termin werden. Er ist einfach nur schön. Die Organisation, der Lauf, das Feiern danach. Die Zeit konnte ich auch nochmal verbessern.
 
Sportlicher Höhepunkt war wohl der 24h Lauf in München. Dort habe ich und ein Lauffreund, Anton, einen blinden Läufer, begleitet. Am Ende sogar zum Weltrekord der Blinden im 24h Lauf. 
Wenn man so überlegt sind 24 Stunden im Alltag ja gar nichts. Man schläft, geht in die Arbeit, macht seine täglichen Arbeiten und schon ist es Abend und der Tag vorbei. Beim Laufen merkt man erst wie lange 24 Stunden wirklich sind. Verdammt lang, vorallem wenn einem irgendwann alles weh tut. Das war eine interessante Erkenntnis für mich. Auch einen blinden Läufer zu begleiten und immer wieder festzustellen, daß man als Sehender weniger sieht als als Blinder. Die Wahrnehmung ist einfach anders, für uns Sehenden ist vieles selbstverständlich, man nimmt es nicht war. Erst wenn du danach gefragt wirst, fällt es dir auch auf!

 



Emotionaler Höhepunkt war der Fackellauf von Fürth nach München und vor allem die Eröffnungsfeier der Special Olympcis. Dies alles durfte ich mit meinen Freunden vom Laufclub 21 erleben. Ganz selbstverständlich dürfen wir dort als "Normale" mitmachen. Wir sprechen von Inklusion, Menschen mit (geistiger) Behinderung akzeptieren dich einfach wie du bist!






Für den Herbst hatte ich mir viel vorgenommen, konnte mich aber zu nichts auffraffen. Das lag vielleicht auch daran, dass ich nichts gemeldet hatte. Der Fehler passiert mir nicht mehr. Dafür habe ich aber drei wunderschöne Genussultraläufe gemacht und viele neue Lauffreunde gefunden. Das ist mehr wert als eine Urkunde bei irgendeinem Wettkampf.

Und nächstes Jahr?

Der Höhepunkt des Jahres werden die Hundert Meilen von Berlin sein. Und als würden nicht schon 160 Km am Stück laufen genug sein, mache ich das ganze wieder mit Anton. Diesmal aber nur wir beide. Total verrückt, aber ich freue mich drauf.
Außerdem laufe ich im März von Bonn nach Wiesbaden. Ein Etappenlauf für einen gute Zweck. Das wollte ich schon lang einmal, aber einen Etappenlauf im Wettkampf traue ich mir nicht zu. Warum weiß ich auch nicht. Aber jetzt fange ich halt mal so an. 

Dazwischen bastel ich mir verschiedene Läufe rein, die irgendwie dazu passen. Wobei, wenn ich meine Liste so anschaue, sind das nur Ultras: Der Rennsteig ist fest im Visier, Harzquerung wäre mal wieder toll. Thüringen Ultra oder wieder Biel? Bilstein Ultra schon im April. Es gibt so viel und vieles ist so schön. Dabei müsste ich auch dringend was für's Tempo machen. Also die sogenannten Unterdistanzen. Auf die habe ich allerdings so gar keine Lust. Ich hoffe, das kommt noch.


Außerdem werde ich auch für den Herbst planen und melden. Nicht das ich wieder nur so vor mich hin laufe. Aber dann vielleicht der ein oder andere Marathon.
Und als Ausgleich natürlich Moutainbiken. Der Anfang ist schon geplant. Ein verlängertes Wochenende Ende April im Schwarzwald. Also nichts gemütliches, sonder gleich was Richtiges, zum Eingewöhnen.

28 Dezember 2012

Gänsebratenvernichtungslauf Nr. 5

Absoluter Wiederholungstäter beim Gänsebratenvernichtungslauf, aber was will man schon am 2. Weihnachtsfeiertag anderes machen? Für mich gibt es nichts Schöneres als mit Lauffreunden ein paar Runden zu drehen. Ganz ohne Wettkampf und Stress. Und so kommt auch ganz locker ein Halbmarathon zusammen. Ich habe gar nicht bemerkt, dass ich 2 Stunden gelaufen bin.
Bilder gibt es hier zu sehen.

26 Dezember 2012

Gänsebraten-Vernichtungslauf

Auf geht's zum Gänsebraten-Vernichtungslauf. Das Wetter ist durchwachsen. Entweder es regnet oder es scheint die Sonne und es stürmt. Gesundheitlich bin ich auch noch nicht ganz fit, aber 2 Stunden frische Luft unter Lauffreunden tun mir bestimmt gut. Ich werde auch langsam tun. Aber auch muss raus.

24 Dezember 2012

Und plötzlich ist Weihnachten

   
Was Weihnachten ist, haben wir fast vergessen
Weihnachten ist mehr als ein festliches Essen.
Weihnachten ist mehr als Lärmen und Kaufen,
durch neonbeleuchtete Straßen laufen.
Weihnachten ist: Zeit für die Kinder haben,
und auch für Fremde mal kleine Gaben.
Weihnachten ist mehr als Geschenke schenken.
Weihnachten ist: Mit dem Herzen denken.
Und alte Lieder beim Kerzenschein -
so soll Weihnachten sein!
 
Wie jedes Jahr steht Weihnachten ganz plötzlich vor der Tür!
Von besinnlicher Weihnachtszeit habe ich noch nichts mitbekommen, aber das wird schon noch.
Ich hoffe, Euch geht es nicht auch so.
Ich wünsche Euch und euren Familien fröhliche Weihnachten.

22 Dezember 2012

Krank

Na toll, endlich habe ich ein paar Tage frei und schon bin ich krank. Halsweh hatte ich schon die ganze Woche, aber seit gestern kommt auch noch Schnupfen dazu. Dabei war ich vormittags noch laufen. Ich habe schon gemerkt, dass mir das Laufen schwer fällt, habe das aber auf den Neuschnee geschoben. Es war nichts geräumt, entsprechend schwer war es zu laufen.
Erst nachmittags ging es mir dann nicht mehr gut. Seitdem bin ich schlapp und müde. Eigentlich wollte ich morgen vormittag - vor der Vorweihnachtsgans - noch laufen, aber das lasse ich lieber. 
Jetzt will ich mal hoffen, dass ich bis zum Lebkoung- Marathon wenigstens wieder fit bin. Den mache ich schon seit Jahren mit. Was will man sonst am 2. Weihnachtsfeiertag machen. Schließlich muss der Speck ja auch wieder weg.

18 Dezember 2012

Gehen statt Laufen

Man lernt nie aus. Seit 23 1/2 Jahren arbeite ich jetzt schon in meiner Firma, aber den Blick, den ihr am Foto seht, habe ich heute zum ersten Mal gehabt. Warum? Heute bin ich das erste Mal von der Arbeit nach Hause gegangen. Der Wanderweg ist auf der anderen Seite der Pegnitz. Von der Strasse aus sieht man das alles gar nicht.
Heute wollte ich nicht laufen, aber frische Luft wollte ich schon. Deshalb habe ich mich in die Arbeit fahren lassen und bin dann heimgegangen. Zügig. Auf der Strasse sind es 9 km, ich bin durch Wald und über Wiesen gegangen. Und war etwas mehr als 2 Stunden unterwegs. Wie viele Kilometer das waren weiß ich nicht. Aber nach einem Tag Schulung hat es gutgetan, hat Spass gemacht und war bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich das gemacht habe.

14 Dezember 2012

Sternstunden


Foto: BR
Heute ist es soweit:
Sternstundentag.
Und ich werde heute abend wieder am Spendentelefon sitzen und Spenden in Empfang nehmen. Anstrengend, aber schön. Auch, weil ich weiß, dass das Geld zu 100% bei bedürftigen Kindern ankommt.

12 Dezember 2012

Schneetraining

Komme gerade vom Laufen. Heute war es anstrengend, weil es sehr rutschig war. Aber schön war es trotzdem. Und danach bin ich immer ein ganz anderer Mensch: zufrieden, ausgeglichen! Und dieses "müde nach dem Sport"-Gefühl ist einfach wunderschön.

10 Dezember 2012

Schnee ohne Ende

Seit Sonntagmorgen schneit es wie verrückt. Mit dem Schnee räumen kommt man gar nicht nach. Kaum ist man hinten fertig, kann man vorne schon wieder anfangen.
Eigentlich wollte ich heute laufen, der Schnee macht mir nichts aus, aber drunter ist es so schmierig, dass ich doch lieber zu Hause bleibe.  Die Gehwege sind schlecht geräumt, Nebenstrassen schauen auch nicht viel besser aus. Fällt mir zwar schwer, ist aber vernünftiger. Leider kann ich dann diese Woche nur noch am Mittwoch laufen. Da hoffe ich jetzt mal auf den Wettergott. Wenn nicht, wird es halt eine laufarme Woche.  Im Winter geht das schon mal.
Das Bild ist das Dachflächenfenster. Tolle Idee gewesen es zu öffnen. Der ganze Schnee ist ins Zimmer gefallen ...

07 Dezember 2012

Sonne, kalt und Schnee:

Läuferherz was willst du mehr.

Bei diesem Wetter läuft man gerne los.
Sonnig, 0°, ein bißchen Schnee.Stellenweise ist es glatt, aber das macht mir nichts. Ich fühle mich gut und laufe ganz gemütlich. genieße die Stille, die mit Schnee einhergeht. Streckentechnisch bin ich bei Schnee immer etwas eingeschränkt, denn Trails, die schneebedeckt sind, sind mir zu gefährlich. Man sieht die Wurzeln und Steine nicht und verlezten will ich mich nicht- Dafür laufe ich an Pferdekoppeln vorbei, das ist auch schön. Und als ich dann Richtung zu Hause unterwegs bin, hat der Himmel diese herrliche Färbung.
Nach 90 Minuten laufen fühle ich mich rundum zufrieden.

04 Dezember 2012

gut essen und laufen

Zwischen zwei Weihnachtsessen habe ich gestern einen wunder-
schönen Lauf im Schnee gemacht.
Gestern war "Fresstag": Morgens Geburtstagsfrühstück vom Kollegen, mittags Weihnachtsessen mit dem Bereichsleiter. Und Abends dann Weihnachtsfeier mit meinen Freundinnen.
Obwohl ich mittags auf die Weihnachtsgans verzichtet habe, ich habe Nudeln mit Gemüse gegessen, musste ich unbedingt laufen. Mittlerweile haben wir ca. 10 cm Schnee und im Wald noch einige Wege, wo es keine Spuren gibt. Dort habe ich die Ersten gezogen. Wie immr lag das Handy, der Foto zu Hause. Aber egal. Ich denke ihr könnt es euch auch so vorstellen. Traumhaft, der unberührte Waldweg, die Stille, das Laufen.
Und Pizza und Rotwein waren danach richtig lecker. Den Rest der Woche gibt es viel Laufen und wenig Essen.

30 November 2012

Schnee ...

... und der Christbaum ist auch weiß! Habe heute einen wunderschönen Lauf durch den Schnee gemacht. Was gestern noch ekelig nass vom Himmel kam, ist dank der Kälte über Nacht schöner Schnee geworden. So habe ich heute einen schwierigen (Lauf)Monat mit einem schönen Lauf beendet. Schwierig deshalb, weil ich mich einfach nicht motivieren konnte. Nicht nur zum Laufen, auch alles andere fiel mir schwer. Trotzdem habe ich mein "Laufsoll" erfüllt. Ich habe in diesem mental schweren Monat zwei wunderschöne Genussultras mit liebe Lauffreunden gemacht. Und gerade der am vergangenen Samstag hat mich wieder in die positive Richtung gebracht. Depressiv sein kenne ich eigentlich gar nicht. Umso mehr war ich darüber geschockt. Und umso mehr freue ich mich, dass ich mein Tief überwunden habe. Auch mit dem Laufen. Laufen hilft einfach.
Und jetzt freue ich mich auf den Dezember. Es ist kühl, mein Laufwetter. Ich werde trotzdem nicht übertreiben und nur so laufen wie ich Lust habe. Denn ab 1. Januar beginnt meine Mission "100 Meilen von Berlin". Ich freu mich drauf!

28 November 2012

Laufen und Backen und beides genießen

Heute war ich endlich wieder laufen. Dazu noch One-Way und kein Zeitdruck, weil ich mal nicht irgendwann, irgendwo sein musste. So kann ich das Laufen noch mehr genießen.
Danach hatte ich richtig Lust, Lebkuchen zu backen. Später muss ich sie noch mit Schokoglasur überziehen, aber sie schmecken auch so schon ...

27 November 2012

Ich will laufen ...

... und kann nicht.
Gestern bin ich erst um 15:30 Uhr aus der Arbeit raus. Eigentlich fange ich ja um 6 Uhr an, damit ich um 14 Uhr aufhören kann und laufen kann. Aber gestern hatte ich um 13:30 Uhr noch eine Besprechung. UNd danach musste ich "noch schnell" einkaufen. Und dann war's schon dämmrig. Da lauf ich nicht mehr, weil ich ja immer in Wald und Wiese laufe. Das muss ich mir im Dunklen alleine nicht antun. Ja, da hab ich Angst!
Und heute ... Arzttermin. Also wieder nicht laufen. Dabei ist es so schön draußen. Es nieselt ein bißchen aber mit 8 ° ist es gestern doch sehr angenehm gewesen und heute soll es ähnlich sein.
Aber morgen kann mich nichts und niemand abhalten! Und ich hoffe, dass nicht wieder eine Besprechung in meiner Laufzeit geplant ist. Obwohl ... morgen habe ich die Laufsachen in der Arbeit mit dabei, dann könnte ich auch in der verlängerten Pause laufen.

25 November 2012

Genusslaufmarathon

Wieder einmal war ich einen Tag in der Fränkischen Schweiz unterwegs. Wir hatten Glück, der Nebel lockerte schon morgens auf und im Laufe des Vormittags hatten wir für den Rest des Tages herrlichen Sonnenschein. Das Ganze bei angenehmen Temperaturen und lieben Mitläufern. So wurde es ein rundum gelungener Lauftag mit viel Spass und guter Verpflegung.
Darum heißt es Genusslauf. Bei der Verpflegung findet jeder etwas. Und das war nicht alles. Mohrenköpfe und Schweizer Schokolade fehlen auf diesem Bild.
Die erste Sehenswürdigkeit: Burgruine Neideck, hier noch im Morgennebel

aber herrlich beim Durchlaufen
 
 Herrliche Herbstlandschaft und der blaue Himmel zeigt sich
Blick auf Muggendorf
Wir haben herrliche Ausblicke gehabt ...
... Pause und Quatsch gemacht ...
 ... Tyson zeigt seine Liebe ... oder braucht Alex eine Wäsche?
 wir sind an herrlichen Felsen vorbeigekommen
 
  und ab und an hat eine Bank zum Verweilen eingeladen
 runter ging's (mal wieder) zur Riesenburg
 
das obere Tor
Aber es ging nicht nur rauf und runter. Ab und an war es auch flach.
 Dann ging es wieder hoch. Diesmal zur Burg Rabeneck.
 Schattenspiele auf dem Weg nach oben
Burg Rabeneck hatte geschlossen, so genießen wir einen Augenblick die Sonne.  
Burg Waischenfeld war unser nächstes Ziel. Auf den Turm konnten wir nicht. Rapunzel hatte das Haar nicht heruntergelassen. Aber wir hatten auch keine Prinzen dabei. Aber eine Maler haben wir getroffen.
 Zeit hatte wir gestern, jede Menge. Schon lange hatte ich nicht mehr soviel Freude bei einem Lauf. Das lag nicht nur an Tempo und Strecke, sondern auch an meinen Begleitern. Ich habe mich rundum wohlgefühlt.
 Als wir die Felsenschlucht erreichen ist es schon dunkel. Aber gerade das macht es interessant. Da wirkt das Ganze noch geheimnisvoller. Leider werden die Bilder nichts mehr. Aber ich werde die Bilder im Hellen nachholen. Ebenso die Sinterterrassen in Streitberg, da war nur das Rauschen zu hören.
Hier sind wir schon fast am Ziel. Das ist der Blick von der Streitburg auf Streitberg. Mit diesem wunderschönen Blick ging ein wunderschöner Tag zu Ende.

22 November 2012

Es läuft endlich wieder

Komme gerade vom Laufen. Herrlich, 9 Grad, die Sonne kam ein bisschen durch. Das Laufen fiel das erste Mal seit langem nicht schwer. Es war schon mal wieder durchlaufen zu können.

20 November 2012

herrliche Novembersonne

Die Sonne hat es gestern durch den Nebel geschafft. Die Temperaturen waren frühlingshaft. Das mich da nichts zu Hause gehalten hat, ist klar, oder? Auch wenn es am Anfang sehr zäh lief, es wurde immer besser. Nach einer halben Stunde war ich eingelaufen. Leider hatte ich nicht viel Zeit, aber 75 Minuten laufen war möglich. Gemütlich, die Ruhe und die Sonne genießen. Logisch, dass ich nicht im Wald gelaufen bin, sonder "Sonnenwege" gesucht habe.
So dürfte der November noch bleiben, zumindest so sonnig. aber leider haben wir heute schon wieder zähen Hochnebel. Wobei es heute nicht ganz so schlimm ist, ich muss lang arbeiten. Das fällt bei diesigem Wetter nicht ganz so schwer.

16 November 2012

Von Lust und Unlust

Diese Woche habe ich nicht viel gemacht. Am Montag bin ich eine Stunde gelaufen bei strahlendem Sonnenschein. Zu mehr hatte ich keine Lust. Am Mittwoch war ich dann 100 Minuten unterwegs.
Irgendwie ist im Moment die Luft raus. So habe ich beschlossen, nur noch so zu laufen wie ich Lust habe und einfach mal die lauffreie Zeit genießen. So wenig Jahreskilometer wie dieses Jahr hatte ich schon lange nicht mehr. Aber ich wollte ja sowieso weniger laufen. Also habe ich mein Jahresziel geschafft.
Komisch ist nur, dass ich eigenltich keine Lust zum Laufen habe. Wenn ich mich dann aber aufraffe und loslaufe, könnte ich stundenlang laufen. Schließlich ist im Moment mein Laufwetter. Ich bin einfach vom Kopf her müde.

11 November 2012

AULA

Gestern war ich beim AULA - dem Amberger Ultralauf. Ein Lauf über 63 km rund um Amberg. Ein Gruppenlauf, bei dem ein Tempo von 6 Minuten pro Kilometer angeschlagen wird. Eigentlich kein Problem für mich, zumindest nicht am Anfang.
vor dem Start
Aber gestern war der Wurm drin. Auf den ersten 10 Km habe ich mich richtig gut gefühlt. Aber nach der ersten Versorgungsstation fingen die Probleme an. Schwere Beine, schwere Atmung. Alles eine Qual. Am schlimmsten war, dass ich nicht richtig Luft bekommen habe. Deshalb war mir schnell klar, dass ich die 63 Km so nicht laufen kann. Bis zur zweiten Versorgungsstation bin ich gekommen. Langsam, aber es ging. dann bin ich ausgestiegen. Schade, aber es musste sein.
Manchmal muss man einfach auf seinen Körper hören. Gestern war ich froh, als ich endlich zuhause war. Ich habe den Machmittag schlafend auf dem Sofa verbracht und auch heute fühle ich mich nicht wirklich fit. Keine Ahnung was ich habe, aber es war ganz wichtig, das ich nicht weitergelaufen bin. Ich muss mir, und anderen schon gar nicht, nichts beweisen. Ich weiß, was ich kann und was ich meinem Körper zumuten kann.

07 November 2012

Novemberwetter/stimmung

es regnet
eigentlich wollte ich heute laufen
Obama ist wiedergewählt
Gott sei dank !?  
oder nicht?
es hat aufgehört zu regnen
oh Gott, ist das kalt!!!!!
ich habe keine Lust zu laufen
hab viel zu tun
ich bleibe länger in der Arbeit?
ich hab eh keine Lust zu laufen
am Samstag willst du 63 Km laufen
einmal wenigstens trainieren
mir ist kalt
es ist kalt
ich gehe pünktlich heim
ich habe keine Lust zu laufen
vielleicht regnet es, dann kann ich daheim bleiben
Schwachsinnsausrede
es regnet nicht
naja, ne halbe Stunde laufen geht schon
ist ja gar nicht so kalt
bestes Laufwetter
herrlich
schade, dass ich nur eine Stunde Zeit habe
Tempolauf
ich fühl mich gut
es regnet
Wind von vorne
HERRLICH!
schade, dass ich schon wieder daheim bin
fühl mich gut

05 November 2012

Genusslauf in der Fränkischen Schweiz


Am Sonntag war ich mit Läufern der SG Neunkirchen in der Fränkischen Schweiz unterwegs. Gott hatte ein Einsehen mit uns. Der Regen hörte auf als ich am Start ankam und setzte wieder ein, als wir vom Zielparkplatz wegfuhren. Was will man mehr, fast 50 Km und über 1000 Hhm hätten bei Regen nicht so viel spass gemacht. Wir waren nicht schnell unterwegs, wir wollten ja den Lauf genießen.
  Gruppenbild mit Dame, vor dem Start. Bei ca. km 28 habe ich dann doch noch weibliche Verstärkung bekommen. Start war am Freibad in Ebermannstadt. Von dort ging es über Streitberg auf den Frankenweg nach Muggendorf  bis zur Riesenburg.
Hier geht's den Frankenweg hoch.
 Deswegen heißt der Lauf Genusslauf: wegen der Verpflegung
 Blick ins Wiesenttal
 Harry am Adlerstein. wir waren gut in der Zeit und haben spontan noch eine Zusatzschleife eingebaut ...
 ... und wurden mit diesem Blick belohnt: Burg Gößweinstein
Weiter ging es am Frankenweg durch die Riesenburg hinunter ins Wiesenttal. Von dort ging es an der Wiesent entlang wieder Richtung Ausgangspunkt in Ebermannstadt.
Nicht spektakulär, aber das Laufen in der Ebene hat gutgetan. Und Felsen und Herbstfärbung ist immer schön.

02 November 2012

New York City Marathon

Der New York City Marathon ist abgesagt. Schade für alle Läufer. Noch dazu, wenn man daheim hört, wie bescheuert die Leute sein müssen, wenn sie dorthin fliegen. Ich sage: Ich wäre auch geflogen, wenn ich 2000 € dafür bezahlt hätte. Wer ersetzt mir schießlich die Ausgaben. Aber wie gesagt, schade wenn man von seinem Partner hört wie bescheuert Läufer sind. Ich bin schließlich auch Läufer(in).

31 Oktober 2012

Herbstliche Winterwanderung

oder doch eine winterliche Herbstwanderung? Wieder einmal war ich auf dem Frankenweg unterwegs. Nicht laufend aber wandernd. Auch mal ganz schön. Los ging es in Muggendorf bis zur Versturzhöhle Riesenburg und zurück durch die Oswaldhöhle.

erster Blick auf die Riesenburg, beim Frankenweglauf war ich dort zum ersten Mal 

Blick ins Wiesenttal 
Ausgang der Oswaldhöhle. Hier geht der Wanderweg durch. Allerdings ist es ganz schön dunkel drin und teilweise nur 160 cm hoch. Da heißt es aufpassen.