12 Januar 2011

Regenerationswanderungen

Nach meiner Powerlaufwoche habe ich am Wochenende auch ein bisschen Regenration betrieben. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag war ich, nach meinem morgendlichen Nüchternlauf und einem ausgiebigen Frühstück, wandern. So habe ich neben den Sinterterassen im Lillachtal auch den "Hungerbrunnen" im Leinleitertal erkundet. Beide Wanderungen waren gezeichnet von Wassermassen, Dreck und Schnee. Gerade im Leinleitertal (Bild) war es sehr anstrengend. Kaum vorstellbar, dass man normalerweise mit dem Mountainbike an einem kleinen Bach entlang radeln kann. Hier geht's zu den Bildern vom Samstag und hier die Bilder von Sonntag.
Montag und Dienstag war ich dann wieder laufen. Am Montag konnte ich, nach langer Zeit mal wieder im Renntempo laufen. So nicht geplant, aber ich habe mich gut gefühlt. Selbst bergauf habe ich kaum an Tempo eingebüßt. So gut wie nach diesem Lauf habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Gestern habe ich dann einen etwas längeren Lauf gemacht. Nicht ganz so flott wie am Tag zuvor, aber auch nicht sehr viel langsamer. Die letzten Wochen war ich immer eher im Schneckentempo unterwegs.
Heute werde ich das gute Wetter gleich nochmal ausnutzen. Morgen soll es ja den ganzen Tag regnen, so werde ich einen Ruhetag einlegen. Und sicher auch verdient, denn ich habe diese Jahr erst einen Ruhetag eingelegt. Aber Spaß macht es schon, jeden Tag zu laufen.

07 Januar 2011

Das neue Jahr ...

... fängt wirklich gut an. Von sieben mögliche Lauftagen war ich sechsmal unterwegs. Mit allerlei Erlebnissen.
Am 1 Januar bin ich ganz gemütlich ins neue Jahr hineingelaufen. Wie jedes Jahr fiel es mir auch diesmal schwer, an Neujahr los zu laufen. Aber als ich dann unterwegs war, war's doch schön.
Am 2. Januar habe ich dann einen langen Lauf gemacht. One Way, ist einfach mal was anderes. Allerdings hat mir hier der Schnee wieder einmal zu schaffen gemacht und mein Rücken hat sich gemeldet. Das war auch der Grund, warum ich am 3. Januar nicht gelaufen bin. Und meine Rücken hat's gedankt.
Am 4. und 5. Januar bin ich jeweils 10 km gelaufen. Zu mehr hat die Zeit nicht gereicht. Dafür hatte ich aber am Mittwoch so richtig meinen Spaß. Denn ich hatte Lust, der täglichen "Winterrunde" zu entfliehen. Am Anfang war das auch toll durch den verschneiten Wald zu laufen. Es war immer eine Autospur vorhanden, in der ich gut laufen konnte. Leider ging die dann mal rechts weg und ich musste geradeaus weiter ... So hatte ich ca. 3 Km im knietiefen Schnee vor mir. Teilweise konnte ich laufen. Ich kam mir vor wie beim Lauf-ABC "Kniehub". Aber manchmal sank ich so tief ein, dass ich nur mühsam vorwärts kam. Ich musste zwischendrin so lachen, als ich mir überlegte, was passiert, wenn ich umfalle. Da liege ich dann in 70 cm Schnee auf der Autobahnbrücke und erfriere, weil ich nicht mehr rauskomm und mich keiner findet.

Am 6. Januar habe ich dann meine Samstagmorgenrund gedreht. Wobei das schon grenzwertig
war, denn es hat geregnet und teilweise war das blanke Eis auf der Strecke. So war ich zwar nicht weit, dafür aber lang unterwegs.
Und heute? Habe ich meinen Lauf schon hinter mir. Aber ich habe aus Mittwoch und Donnerstag gelernt. So bin ich heute brav auf der Straße gelaufen. Da ich heute frei habe und damit Zeit, bin ich gleich nochmal lang gelaufen.
Jetzt werde ich den restliche freien Tag erstmal genießen, denn fleißig war ich heute ja schon.