30 September 2007

Gebrselassie läuft Weltrekord

Mit Begeisterung habe ich heute morgen den Berlin-Marathon angeschaut und natürlich mit Haile Gebreselassie mitgefiebert. Nachdem letztes Jahr das Wetter, vor allem der Wind, es nicht zuließ, dass er Weltrekord läuft, war zumindest von dieser Seite alles optimal. Auch wenn ich zwischendrin nicht immer daran geglaubt hatte, dass er es schafft, so muss ich jetzt sagen: Alle Achtung! Ab Kilometer 30 lief er allein. Und ab da wurde er immer schneller. Mit 2:04:26 h hat er den Weltrekord (2:04:55 h von Paul Tergat 2003 in Berlin gelaufen) dann doch deutlich unterboten. Herzlichen Glückwunsch! Bei den Frauen gewann, wie im Vorjahr, Gete Wami.
Wobei auch zwei Deutsche zu beachten sind. Zum einen Irina Mikitenko die bei ihrem Marathondebüt Zweite wurde und sich das Olympiaticket sicherte. Und bei den Männern Marathondebütant Falk Cierpinski, der mit 2:19 h zwar die Olympianorm verpasste, aber ein super Rennen lief.


Quelle: Berliner Morgenpost


28 September 2007

Immer noch Grippe und Regen

Leider bin ich immer noch nicht fit. Aber da es bei uns seit Tagen sowieso nur regnet, fällt es mir nicht ganz so schwer, nicht laufen zu können.
Dafür fiebere ich dem Berlin-Marathon entgegen, diesmal nicht live dabei, wie im letzten Jahr, aber live am Fernseher. Es gibt doch einige Stories rund um den Marathon. Die Interessanteste ist natürlich die von und um Haile Gebrselassie, der auch dieses Jahr auf Weltrekordjagd geht. An beiden Tagen werden rund 60 000 Teilnehmer erwartet. Allerdings war auch ein Schuhdieb unterwegs, der aber am Sonntag nicht so schnell sein dürfte bzw. wahrscheinlich gar nicht mehr dabei ist.

Das Wetter soll auch nicht so heiß werden wie im letzten Jahr. Laut Wetterdienst soll es am Sonntag in Berlin nur 18° haben, bei einer Sonnenscheindauer von 4 Stunden. Auf jeden Fall bessere Bedingungen für einen Weltrekordversuch als letzten Jahr, wo es schon früh 15 ° warm war und es ein wunderschöner Sommertag mit über 26° wurde.


24 September 2007

Grippe

Seit Tagen ist herrlicher Altweibersommer, also allerbestes Laufwetter. Und was passiert mir?? Ich hab die Grippe. Seit Freitagfrüh kämpfe ich mich mit Schnupfen und Müdigkeit herum. Das ganze Wochenende hab ich mehr oder weniger verschlafen. Das einzig Positive: Bis zum Marathon in New York bin ich auf jeden Fall wieder gesund. Jetzt muss ich halt nur Geduld haben und mich auskurieren, was bei diesem Wetter natürlich nicht einfach ist. Aber ab morgen soll das Wetter wieder unbeständiger und kühler werden.

20 September 2007

Himmel wie die Zeit vergeht

Schon wieder eine Woche vorbei seit dem letzten Post. Weiß gar nicht wo die Woche geblieben ist. Gut, seit Montag habe ich drei mehr oder weniger gute Läufe gemacht. Einen langen, langsamen Lauf am Montag, gestern einen flotten Hügellauf und heute nochmal einen Hügellauf. Wobei es heute mal wieder nicht so lief. Der Schweinehund wollte so gar nicht mit. Und bergauf schon gar nicht. Da musste ich mich so richtig hochquälen. Jetzt ist mal zwei Tage Ruhe angesagt. Und am Sonntag mache ich dann noch einen ganz gemütlichen Sonntag-Vormittagslauf. Am Sonntag sind es dan auch noch genau sechs Wochen bis zum New York City Marathon.

13 September 2007

We are not Joggers

Was der Unterschied zwischen einem Jogger und einem Läufer ist, ist ja wohl klar! Nein? Na, 42,195 Km.

Folgendes habe ich in einer Anzeige von Pearl Izumi gelesen:

Bei Pearl Izumi joggen wir nicht. Wir laufen. Und wir denken: Allein das zählt. Der Punkt ist der: Laufen ist vom Aussterben bedroht. Es dürfte schwer fallen, das zu glauben. Schließlich steigt die Zahl der Einsteiger auf deiner Lieblings-10-Kilometer-Runde stetig an. Unglücklicherweise laufen die wenigsten. Sie joggen, ein halbherziges Hin- und Herbewegen der Beine. Damit geht die Seele des wahren Laufens selbst verloren. Laufen, das seinen Ursprung bei unseren Vorfahren hat, die rannten, um etwas zwischen die Zähne zu bekommen. Sie hatten Raubtierblut in ihren Adern. Jogger sind Beute. Läufer sind Jäger. Wenn du zur letzteren Gruppe gehörst, genieß' es einfach, am oberen Ende der Nahrungskette zu stehen. Lass raus. was in dir steckt.

Run like an Animal !!


10 September 2007

Nass geworden

Obwohl es heute bei uns ab Mittag geregnet hat, habe ich es nicht zu Hause ausgehalten. Peter und ich sind zwar bei meinem Lauf durch den Veldensteiner Forst klatschnass geworden, aber es hat gut getan. Am Anfang, als es nur tröpfelte, war die Regenjacke zu warm, am Ende war sie schwer vom Regen. Trotzdem waren wir nicht die einzigen, die bei dem Wetter unterwegs war. Eine einsame Mountainbikerin haben wir getroffen, unsere Nachbarin, genauso "verrückt" wie wir.

05 September 2007

Herrliches Herbstwetter

Nach zwei Ruhetagen und einer wohltuenden Massage hat mich heute das Wetter wieder in die Laufschuhe getrieben. Bei so tollem, sonnigen Herbstwetter kann ich einfach nicht zu Hause bleiben. Haben einen schönen lockeren Lauf gemacht. Im Nachhinein hat er sich dann aber doch als flotter Lauf herausgestellt. Es lief einfach. Bin noch in der Euphorie von Sonntag. Deshalb habe ich mich heute auch gleich für den Stadtlauf Nürnberg angemeldet. Ob ich die 10 Km oder den Halbmarathon laufe, weiß ich noch nicht. Das entscheide ich kurzfristig. Wobei ich schon nach dem 6-Stunden-Lauf im März gesagt hatte, dass ich diese Jahr nicht mehr um den Wöhrder See bzw. Wiese laufe. Aber wie ihr hier nachlesen könnt, bin ich ja im Juli auch nochmal 6 Stunden um den See galufen. Da kommt es jetz also auf ein, zwei Runden mehr oder weniger nicht mehr drauf an.

Das Bild ist von Sonntag: Ich bei der Burgruine Neideck. Naja, ein bißchen freundlicher hätte ich schon schauen können.



02 September 2007

Der fast perfekte Lauf

Bin stolz und glücklich zurück vom Fränkischen Schweiz-Marathon. Glücklich, weil ich gut gelaufen bin, stolz über mein Ergebnis. Habe doch endlich mal einen fast perfekten Wettkampf gehabt. Warum nur fast perfekt?? Naja, bei Kilometer 17 musste ich doch mal ein ernstes Wort mit meinem Schweinehund reden. Außerdem bin ich an den Versorgungsstationen gegangen, um in Ruhe zu trinken. Hat halt auch ein bißchen Zeit gekostet. Ansonsten: Endzeit 2:29:46 h, bei Kilometer 15 hatte ich die Zeit von 1:23:29 h, glatt mal schneller als im Training. Aber so richtig stolz war ich auf mich, als ich die Ergebnislisten sah. Bei 71 gestarteten Frauen bin auf einen respektablen 26. Platz gelaufen. Und in meiner Altersklasse bin ich neunte von 17.
Das Wetter war optimales Laufwetter. Bedeckt bei ca. 20°. Ab und an kam die Sonne zum Vorschein, da wurde es dann auch gleich wärmer, aber durchsetzen konnte sie sich (zum Glück) nicht.