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Radfahren in Nordfriesland

Da ist frau mal für ein paar Tage weg und dann ... verpasse ich glatt denn 5000sten Besucher meiner Seite. Mittlerweile ist der Zähler schon auch 5015 gestiegen. Bin immer wieder erstaunt, wieviel Leser ich habe. Danke für euer Interesse. Ja, ich war ein paar Tage weg. In Nordfriesland , ein Land so platt, "da sieht man schon zwei Tage vorher, wer zu Besuch kommt" (O-Ton Peter). Ein Tag Anreise, ein Tag Abreise, drei Tage Radfahren, insgesamt 200 Km. Ist schon klasse, mal keinen Berg bezwingen zu müssen. Allerdings kann man sich bei uns bergab auch mal ausruhen. Wenn's Brettleben ist muss man halt immer treten. Gibt aber alles Kraft und Ausdauer. Aber es deprimiert auch, wenn man zwanzig Kilometer vorher das Ziel sieht und es kommt und kommt nicht näher. Laufen wollte ich eigentlich auch. Mal keine Berg hochlaufen, sondern eben vor sich hinlaufen, ein bisschen Tempo machen. Aber das Wetter!!! Am ersten Tag: 55 km Radfahren, mit Gegenwind teilweise als Sturmböen - die let...

Endlich ...

... Urlaub. Lang hat's gedauert, aber irgendwann ist er da. Vier herrliche Wochen liegen vor mir. Allerdings nicht mit Faulsein, Wellness, All Inklusive und Sonne irgendwo im Urlaubsparadies. Nein, ich bleibe zu hause. Na, nicht ganz. Ein paar Kurztrips sind schon geplant. Aber immer sind Fahrrad und Laufschuhe mit dabei. Schließlich sind es ja auch nur noch 8 Wochen bis zum Berlin Marathon , also die heiße Phase der Vorbereitung. Die war letzte Woche ganz ordentlich. 78 Laufkilometer und 96 Radkilometer, ich bin zufrieden mit mir. Nebenbei habe ich beim Laufen die 1700 Km erreicht und immerhin auch schon 800 Km mit dem Rad. Dafür, dass ich das erst seit Ostern habe, bin ich recht zufrieden. Und diese Woche auch mal ohne Sturz. Wobei manche Strecke schon alles von mir gefordert hat. Aber langsam wird's. Übung macht den Meister. Heute habe ich mir einen Ruhetag gegönnt. Ich bin ein bisschen müde, dass Wochenende war mit doppelten "Privat"-Duathlon anstrengend genug. A...

Der Nordic Walking Parcours

So als Läufer hat man es schon einfach. In die Schuhe rein und los geht's. Ob Gehweg, Feldweg, Radweg völlig egal. Wir können immer und überall laufen. Da hat es ein Nordic Walker nicht so einfach. Der braucht einen Parcours!?? Nordic Walker sind keine Pfadfinder so wie unsereins, der Läufer. Nein, Nordic Walker brauchen einen Plan, wann sie wo, wie gehen müssen, wann Techniktraining angesagt ist und wann man den Puls misst. Na gut! Allerdings habe ich mir jetzt erlaubt, mal so einen Nordic Walking Parcours zu "belaufen". In Bayreuth an der Lohengrintherme gibt es nämlich einen. Also hab ich es gewagt. War ganz einfach. So ohne Daunenjacke und Stöcke kommt man auch ziemlich flott voran . Und wenn man die längste Route, immerhin 12, 9 Km nimmt, dann stören die Walker auch nicht. Die ist ihnen dann doch definitiv zu lang. Und ich muss ehrlich sagen, es lief sich gut. Durch Golfplatz und Eremitage und als ich an die Fitnessrunde noch die Aktivrunde drangehängt hatt...

Nass ...

... zum Zweiten. Da spitzt die Sonne hinter den Wolken vor und ich kann es nicht lassen und muss auf's Rad. Die dicken schwarzen Wolken über dem Schlossberg will ich gar nicht sehen. Selbst schuld. Nach fünf Kilometern erwischt mich der erste Regenschauer, da stell ich mich auch noch unter. Bei Km 15 habe ich dann keine Unterstellmöglichkeit mehr und so werde ich nach dem Lauf heute Morgen wieder nass. Diesmal aber so richtig, denn es hört erst zu regnen auf, als ich daheim bin. Dafür war ich auf dem Heimweg aber so richtig flott. Wie man das beim Radfahren nennt weiß ich nicht, beim Laufen wäre es ein intensiver Tempolauf gewesen. Ergebnis des Tages: eine Waschmaschine voll dreckiger und nasser Lauf- und Radklamotten. Schön war's aber trotzdem.

so wie immer

Schon wieder ist die Woche rum. So ganz normal mit Arbeiten, Laufen, Radfahren und den anderen tausend alltäglichen Dingen, die so in einem Haushalt anfallen. Auch sportlich war meine Woche wenig spektakulär. Das Wetter war mir zum Laufen zu warm, aber was will frau machen. In 8 Wochen ist der Startschuss zum Berlin-Marathon , da heißt es auch bei Hitze trainieren, trainieren, trainieren. So habe ich mich Montag, Dienstag und Donnerstag wirklich durch meine Läufe gequält. Trotz Wald, Schatten und frühem Abend, die Temperaturen meinten es nicht gut mit mir. Freitag habe ich dann einen richtig faulen Tag eingelegt. Eigentlich wollte ich biken und laufen, aber irgendwie konnte ich mich nicht aufraffen und habe den Tag vertrödelt. Abends habe ich mich dann aber doch über mich und meine Faulheit geärgert. Noch dazu, weil ich am Samstag den ganzen Tag unterwegs war und sowieso nicht laufen konnte. Aber heute!!! Kerstin-Laufwetter! Vormittags bedeckt, 18°, rein in die bübchenblauen Laufschuhe...

Challenge Roth

Es war wieder ein Erlebnis, der Challenge Roth . Dieses Jahr hat auch das Wetter wieder mitgespielt. Letztes Jahr hat es in Strömen geregnet, die Jahre vorher hatte es immer über 30°. Doch dieses Jahr war es richtig angenehm. Bedeckt, nicht zu warm, ein bisschen Wind. Gute Bedingungen, wie ich meine. Schon im Vorfeld war bei den Frauen klar, wer gewinnen würde: Chrissie Wellington . Nur bei einer Verletzung oder einem extrem schlechten Tag hätte die Konkurrenz ein Chance gehabt, so die Fachleute. Und sie sollten recht behalten. Sie pulverisierte den Weltrekord von Yvonne van Vlerken , immerhin 8:45 h, auf 8:31 h. Auch die Plätze 2, 3 und 4 wurden unter 9 h vergeben und zwar an Rebekah Keat , Catriona Morrison und Erika Csomor . Beim den Männer gab es drei Favoriten: Vorjahressieger Patrick Vernay , Pete Jacobs und Norman Stadler . Michael Göhner räumte man Außenseiterchancen ein. Und genau die nutze er und gewann in 7:55 h. Alles über den Callenge in Roth findet ihr hier . Es war ...

Wir challengen ...

... was machen die???? So wird sich wohl der ein oder andere fragen. Die Antwort ist ganz einfach. Morgen ist der Quelle-Challenge in Roth , Triathlon auf der Langdistanz. Und für mich seit Jahren ein fester Termin. Dort nicht hinzufahren, davon kann mich praktisch nichts abhalten. Nicht einmal letztes Jahr strömender Dauerregen. Da sind wir im Challengefieber, vom Startschuss beim Schwimmen über den Solarer Berg bis zum Marathon. Alle Stimmungsnester werden angefahren. Live dabei und anfeuern bis die Stimme weg ist. Vorberichte dazu gibt es hier und hier . Dank optimalem Kerstin-Laufwetter, bedeckt und ca 16°, konnte ich diese Woche gut trainieren. Nach dem Halbmarathon vom Sonntag bin ich am Montag locker ausgelaufen. Am Mittwoch habe ich dann einen langen Lauf gemacht und Donnerstag noch einen 15 Km Lauf. Leider hat mich dann eine leichte Sommergrippe erwischt, und ich war die letzten beiden Tage zu schlapp, um zu laufen. Morgen dann also Radfahren von Stimmungsnest zu Stimmungs...

Wer verleiht Flügel ...

... beim Wallenstein-Halbmarathon definitiv nicht Red Bull. Sondern der eigene Mann, der nur 200 m vor mir läuft. Ihn zu "schlucken" ist das Ziel. Der Weg sowieso. Aber von vorne: Fünf Uhr früh, der Wecker klingelt, warum tue ich mir das eigentlich an. Der Rücken tut jetzt schon weh. Temperatur 16 °, Nebel. Hoffentlich bleibt's so. 6:45 Uhr in Altdorf , meine Uhr zeigt 26 °, die Sonne scheint. Ans Höhenprofil denke ich jetzt mal nicht sonst sinkt die Stimmung ins Minus. 2 Stunden habe ich mir vorgenommen, drunter wäre jede Zeit super, aber ich finde mich schon vor dem Start damit ab, dem Wetter Tribut zollen zu müssen. Auf Kosten der Zeit. Die startenden Frauen - oh scheinbar schon wieder alle Profis, zumindest der Ausstattung nach. Egal, ich will meinen Stiefel laufen. Nicht zu schnell bergab sein und wenn möglich bergauf nicht gehen. Es geht gut los, nach zwei Kilometern geht's steil bergab. Langsam, ich werde von vielen überholt, die ich aber bald darauf auch wied...

Einer geht noch ...

... und zwar der Wallenstein-Halbmarathon . Das ist dann wieder der dritte Wettkampf im Bunde. Nach dem Frankenweg-Lauf (38 km), dem Altstadtfestlauf (10 Km) nun also noch ein Halbmarathon. Warum ich dort gemeldet habe?? 1. Ist er bei uns in der Nähe und 2. reizt mich das Höhenprofil . Der Wallenstein-Halbmarathon ist sichtlich kein typischer flacher Stadtlauf, sondern sehr wellig und auch ein bißchen ein Landschaftslauf. Und genau das reizt mich. Wobei ich nach dem Frankenweglauf sage: "Glaub keinem Höhenprofil, dass du nicht selbst gefälscht hast." Vielleicht ist es gar nicht so wild wie es aussieht. ich bin auf alles gefasst. Im Moment bin ich schon mitten in der Vorbereitung für den Berlin-Marathon und ich werde diesen Hügellauf als Training unter Wettkampfbedingungen sehen. Ich denke, dass ich dort keine Bestzeit erzielen kann, aber ich werde mein Bestes geben. Da der Lauf schon um 8 Uhr gestartet wird, hoffe ich auf einigermaßen angenehme Temperaturen.

Gelaufen: der Altstadfestlauf Lauf

Im Vorfeld stand der Lauf unter keinem guten Stern. Zwar hatte ich keinen Muskelkater mehr, aber starke Schmerzen im linken Oberschenkel. Woher auch immer. Treppensteigen war eine Qual und ein "Testlauf" über 10 m nicht viel besser. Na gut, hinfahren wollte ich und wenn das Laufen nicht geht, wenigstens so mit dabei sein. Probieren wollte ich es auf jeden Fall und eventuell eben nach 500 m wieder aufhören. Aber schon 100 m nach dem Start waren die Schmerzen weg, die Beine frisch. Vom Frankenweglauf am Sonntag nichts mehr zu spüren. Das Einzige, was ich bei diesem Lauf nicht konnte, war konstant laufen. Mal lief ich den Kilometer in 5 Minuten, dann wieder in 5:20 min oder 5:30 min. Das kenne ich so gar nicht. Normalerweise kann ich sehr gleichmäßig laufen. Warum dieses Mal nicht, kann ich nicht erklären. Ist aber auch egal. Die Strecke: eine kleine, feine Runde, die zweimal zu durchlaufen war, mit einem kurzen knackigen Anstieg bei Km 3 bzw. 8 und einem etwas längerer Anstie...

Altstadtfestlauf Lauf

Genug Wunden geleckt. Montag und Dienstag habe ich mich geschont. Gut, ging auch nicht anders, denn nach dem Lauf vom Sonntag hatte ich ganz schön Muskelkater in den Oberschenkeln. Aber wie heißt es immer: der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt. Das kann ich nur bestätigen. Gestern fiel mir das Laufen noch extrem schwer und mit Grauen dachte ich daran, dass ich morgen ja in Lauf beim Altstadtfestlauf mitmachen will. Dort 10 Km zu laufen, gestern noch absolut undenkbar. Heute war ich auch wieder unterwegs und es lief schon wieder viel besser. Zumindest so, dass der Lauf morgen machbar ist. Wenn auch nicht in einer Spitzenzeit, aber immerhin. Mehr denn je zählt also morgen Abend das olympische Motto "dabei sein ist alles". Ich starte für die Lebenshilfe Lauf , für einen guten Zweck. Absagen geht da gar nicht. Ich freue mich drauf, werde das beste daraus machen und vor allem Spaß haben.

Der Frankenweg Lauf

Spontanität: 100 %, gestern morgen gelesen, heute gelaufen Wetter: bedeckt, kühl - Kerstin Laufwetter Guter Dinge fuhren wir heute morgen nach Streitberg um dort den Frankenweg im Rahmen des FrankenwegLaufs nach Obertrubach zu laufen. Insgesamt 38 Km. Mal kein Marathon, aber eben länger als ein 3h-Trainingslauf. Genau so wollte ich diesen Lauf angehen, Spaß haben und genießen. 38 Km, naja so ca 4 h. Mittags wieder daheim. Gute das Höhenprofil war schon irgendwie heftig, aber das verdrängt man ja gerne. Welches Höhenprofil stimmt schon. Um es vorneweg zu nehmen, das Höhenprofil zeigt längst nicht das, was uns auf der Strecke erwartet hat. Selbst erfahrene Bergläufer hielten dies Lauf für schwerer als die Harzquerung . Denn es ging nicht nur steil bergauf, sondern ebenso steil wieder bergab. Dazwischen war die Strecke extrem wellig. Der Untergrund war auch nicht einfach zu laufen. Wurzeln, Steine und Laub, zum Glück aber trocken machten die Sache nicht leichter. Nach ca. 3 Km verl...

Wie viel Laufschuhe braucht frau eigentlich?

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man bzw. frau so viele Laufschuhe haben sollte, so oft man in der Woche läuft!? Mmh, da gibt es eine Menge Menschen, die also gar keine Laufschuhe besitzen. Grund genug mich mal mit meinem Laufschuhregal zu befassen. Ich bin nun nicht die typische Frau, die drei Schuhregale mit Schuhen voll hat. Und Stöckelschuhe, na da breche ich mir ja die Ohren. Klar hab ich schicke Schuhe, denn ich besitze ja auch ein kleines Schwarzes, aber eigentlich bevorzuge ich bequeme, sportliche Schuhe. Und, ganz klar, schon mehrere Paare davon. Da kommt die Frau dann doch wieder durch. Aber zurück zu den Laufschuhen. Hier muss ich ganz klar bekennen, dass ich mehr Lauf- und Sportschuhe besitze als "normale" Schuhe. Außerdem habe ich auch viel mehr Laufschuhe als Lauftage. Im Moment besitze ich acht Paar Laufschuhe und alle "in Betrieb". Da habe ich vor dem Laufen schon die Qual der Wahl. Und schon wieder ganz Frau. Aber jetzt mal genauer: Da habe ich m...

Mal wieder Sportliches

Genug Gedanken über alles Mögliche gemacht. Heute mal wieder was Sportliches von mir. Diese Woche habe ich drei lange, langsame Läufe und einen normal langen Lauf gemacht. Ich habe keinen Berg gescheut und jede mögliche Schleife an die Läufe gehängt. Bei diesen Touren kam ich wieder mal in Ecken, da war ich noch nie. Da wohnt man schon ewig in einem Ort und meint man kennt alles und dann ... findet man doch immer wieder Flecken, an denen man noch nicht war. Heute habe ich eine Moutainbiketour gemacht. Ich war zwar über vier Stunden unterwegs, aber insgesamt waren es nur ein bisschen über dreißig Kilometer. Bin viele Trails gefahren und habe die Landschaft genossen.

Regeneration

Was Regeneration ist, sollte in Läuferkreisen ja bekannt sein. Und doch habe ich mir heute beim Laufen so meine Gedanken darüber gemacht. Nicht weil es mir heute schwer fiel, sondern, weil ich im Runnersworld eine Leserfrage darüber gefunden habe. Da stellt sich mir die Frage "Was bedeutet Regeneration jetzt wirklich?" Faustregel ist ja für viele, dass für jeden Wettkampfkilometer ein halber Tag pausiert wird. Also nach einem Marathon dann bis zu drei Wochen. Und wieder bin ich ins Grübeln gekommen. Jeder Mensch regeneriert anders. Bei mir ist es so, dass mir spätestens nach drei Tagen das laufen fehlt. Wenn ich mich zurückhalten kann laufe ich erst am vierten Tag nach dem Wettkampf, was aber eher selten ist. Gut, e inen Sprint würde ich jetzt nicht gewinnen, aber das langsame Laufen tut mir gut. Aber wie machen das andere Läufer? Mein Mann z. B. regeneriert praktisch immer, so nach dem Motto: "Ich finishe mit 30 Wochenkilometern locker einen Marathon." Robert W...

Noch was ...

... zum Thema "Warum läufst du eigentlich Marathon" Ganz klar, je länger man sich mit diesem Thema beschäftigt, um so mehr fällt einem dazu ein. Und da kam mir der Spruch von Emil Zatopek in den Sinn, der eigentlich alles sagt: „ Wenn du laufen willst, lauf eine Meile. Wenn du ein neues Leben kennenlernen willst, dann lauf Marathon. “

Warum läufst Du eigentlich einen Marathon?

Foto: Norbert Wilhelmi, http://www.wilhelmi-fotograf.de/ Diese Frage wird aktuell von Marco Deja gestellt. Grund genug für mich, diese Frage mal für mich zu beantworten. Aber von vorne: Warum laufe ich überhaupt? Nun gut, nach fast 25 Jahren Handball war ich auf der Suche nach einer neuen Sportart. Fitnessstudio war angesagt. Aber auch dort ging es immer nur nach Terminplan, denn Geräte war nicht meines. Spinning, Thai Bo usw. waren eher meins, aber ich war genauso gebunden wie beim Handball. Und bei zwei kleinen Kindern und einem Mann, der abends nicht daheim ist, genauso schwierig wie Handball, das ich genau aus diesen Gründen - und dem Alter - ja aufgehört hatte. Irgendwann begann ich also mit dem Laufen. Erst nur einfach so für mich, damit ich überhaupt was tue. Dann mit immer mehr Spaß und auch dem ersten Wettkampf. Dieser erste Wettkampf ist schuld an meiner Sucht. Und irgendwann kam dann der Wunsch nach einem Marathon. Denn der Marathon ist "das Olympia des kleinen Manne...

Ganz normal !?

Eigentlich ist diese Woche nicht viel passiert. Am Pfingstwochenende hat mein Körper gestreikt. Er wollte nicht mehr. Ich habe fast 48 Stunden geschlafen und auch danach hatte ich keine Lust zu Laufen. Sichtlich hat sich mein Körper zurückgeholt, was ich ihm die Wochen vorher zugemutet habe. Ich möchte aber die Erfahrung - drei Wettkämpfe in drei Wochen - nicht missen. Mittlerweile bin ich wieder fit und war Dienstag und Donnerstag schon wieder laufend unterwegs. Am Mittwoch habe ich eine 50 Km Radtour eingelegt, die mir auch sehr gut getan hat. Doch mir gehen so viele Sachen im Kopf herum. Immer noch kreisen meine Gedanken um den Regensburg-Marathon : Was wäre gewesen, wenn ich ... 1. nicht diese beiden anderen Läufe davor gemacht hätte. 2. die Temperaturen angenehmer gewesen wären. 3. ich langsamer losgelaufen wäre. 4. ich mich von Anfang an den 3:59 h Pacemaker gehalten hätte. Aber auch ... 1. ist eine 4:17 h keine schlechte Zeit. 2. ist eine 4:17 h war bei dieser Hitze eine gute Ze...

Transeurope Footrace

"Was!! Drei Wettkämpfe an drei Wochenenden hintereinander? Bist du Wahnsinnig, wann willst du denn mal regenerieren?" "60 Km pro Woche, ist das nicht ein bisschen viel?" "Kerstin, du läufst zu viel! Dein Körper braucht auch mal Ruhe." Ich kann es nicht mehr hören. Haben diese Leute eigentlich schon mal vom Transeurope Footrace , kurz TEFR, gehört. Das sind 64 Tagesetappen mit insgesamt ca. 4500 Km; gelaufen in 64 Tagen von Bari zum Nordkap. Die kürzeste Etappe ist 44 km lang, die Längste 95,1 Km. Mittlerweile ist Tag 41. Gegenüber diese Startern sind meine Kilometer und Wettkämpfe Peanuts. Und die haben gerade mal eine Nacht zum regenerieren. Gut, die trainieren auch anders. Gerade Robert Wimmer , Sieger des ersten TEFR und damit Titelverteidiger, trainierte im Vorfeld ca. 350 km pro Woche und das über anderthalb Jahre hinweg. Das finde ich viel. Und noch dazu, wo Robert auch noch einer geregelten Arbeit nachgeht und Familie hat. Täglich verfolge ich den ...

Emotionale Laufmomente mit Norbert Wilhelmi

Wer hat schon soviel Glück, als Amateursportler von einem Profi-Fotografen ins rechte Bild gerückt zu werden – und zwar vom Startschuss bis zum Finish. Fotos: Norbert Wilhelmi, http://www.wilhelmi-fotograf.de/ Beim Regensburg Marathon trafen wir beim Warmlaufen doch tatsächlich Norbert Wilhelmi wieder. Der Nürnberger Sportfotograf ist mit seinen Kameras auf nahezu allen großen Marathons zu finden und hält die Veranstaltungen vom Beginn an fest. Klasse: Diesmal auch mich an der Startlinie und abgekämpft nach einer wahren Hitzeschlacht im Ziel. Foto: Norbert Wilhelmi, http://www.wilhelmi-fotograf.de/ Packende Schnappschüsse entstehen entlang der Strecke nicht nur von der Spitze. Er hält gerade auch die emotionalsten Momente bei den „echten“ Marathonis fest, die, so wie wir, weit hinter den Favoriten ins Ziel kommen – abgekämpft, erschöpft aber glücklich. Foto: Norbert Wilhelmi, http://www.wilhelmi-fotograf.de/ Kennengelernt haben wir Norbert Wilhelmi in Nürnbergs Partnerstadt Antalya. D...