10 Juni 2009

Regeneration

Was Regeneration ist, sollte in Läuferkreisen ja bekannt sein.
Und doch habe ich mir heute beim Laufen so meine Gedanken darüber gemacht. Nicht weil es mir heute schwer fiel, sondern, weil ich im
Runnersworld eine Leserfrage darüber gefunden habe. Da stellt sich mir die Frage "Was bedeutet Regeneration jetzt wirklich?"
Faustregel ist ja für viele, dass für jeden Wettkampfkilometer ein halber Tag pausiert wird. Also nach einem Marathon dann bis zu drei Wochen. Und wieder bin ich ins Grübeln gekommen. Jeder Mensch regeneriert anders.
Bei mir ist es so, dass mir spätestens nach drei Tagen das laufen fehlt. Wenn ich mich zurückhalten kann laufe ich erst am vierten Tag nach dem Wettkampf, was aber eher selten ist. Gut, einen
Sprint würde ich jetzt nicht gewinnen, aber das langsame Laufen tut mir gut. Aber wie machen das andere Läufer?
Mein Mann z. B. regeneriert praktisch immer, so nach dem Motto: "Ich finishe mit 30 Wochenkilometern locker einen Marathon."

Robert Wimmer, der zur Zeit den Transeurope-Footrace läuft, schreibt in seinem Tagebuch:
" ... Bis der Körper restlos regeneriert ist ... plane beispielsweise bis September nur langsame Läufe und nur jeden zweiten Tag ... "
Allerdings wird schon gemunkelt, dass er eine Woche nach dem TEFR am
Metropolmarathon in Fürth teilnimmt.
Und dann gibt es noch die Weltklasse-Marathonläufer, für die ist ein Ruhetag schon ein Tag an dem sie "nur" drei Stunden ganz langsam laufen.
Und was ist jetzt Regeneration??

1 Kommentar:

Hannes hat gesagt…

Regeneration heißt für mich, dass man in einem Belastungsbereich bleibt, der den Körper zwar auf Trab hält aber keinesfalls fordert.