AULA

Gestern war ich beim AULA - dem Amberger Ultralauf. Ein Lauf über 63 km rund um Amberg. Ein Gruppenlauf, bei dem ein Tempo von 6 Minuten pro Kilometer angeschlagen wird. Eigentlich kein Problem für mich, zumindest nicht am Anfang.
vor dem Start
Aber gestern war der Wurm drin. Auf den ersten 10 Km habe ich mich richtig gut gefühlt. Aber nach der ersten Versorgungsstation fingen die Probleme an. Schwere Beine, schwere Atmung. Alles eine Qual. Am schlimmsten war, dass ich nicht richtig Luft bekommen habe. Deshalb war mir schnell klar, dass ich die 63 Km so nicht laufen kann. Bis zur zweiten Versorgungsstation bin ich gekommen. Langsam, aber es ging. dann bin ich ausgestiegen. Schade, aber es musste sein.
Manchmal muss man einfach auf seinen Körper hören. Gestern war ich froh, als ich endlich zuhause war. Ich habe den Machmittag schlafend auf dem Sofa verbracht und auch heute fühle ich mich nicht wirklich fit. Keine Ahnung was ich habe, aber es war ganz wichtig, das ich nicht weitergelaufen bin. Ich muss mir, und anderen schon gar nicht, nichts beweisen. Ich weiß, was ich kann und was ich meinem Körper zumuten kann.

Kommentare

Jörg hat gesagt…
Solche Vernunftentscheidungen sicernein langes Läuferleben.
marathonwoman hat gesagt…
ja, lieber Jörg, aber sie fallen verdammt schwer!

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