Hab heute mal eine Pause eingelegt, nachdem ich Mittwoch und Donnerstag zwei schnelle, lange und wellige Einheiten gelaufen bin. Im Moment sind meine Oberschenkel wie Blei. Am Sonntag will ich aber mit Peter einen langen Lauf am Kanal machen - da ist es ja relativ eben. Jaja, der eine mag sagen die spinnt ja, aber es ist Muttertag und das habe ich mir gewünscht. Hoffentlich ist es nicht so heiß wie heute. Erst laufen und dann auf eine Brotzeit einkehren. Schließlich kann jede Mutter an Muttertag machen was sie will, oder? Manch einer behauptet ja auch, dass ich nur sinnlos in der Gegend rumrenn. Aber die wissen halt auch nicht, was man so alles versäumt, wenn man immer nur mit dem Auto fährt.
Der Schmerz geht, der Stolz bleibt. Bei mir ist es eher so: Der Schmerz geht, der Stolz kommt. Erst so nach und nach kann ich mich darüber freuen, dass ich die 100 Meilen von Berlin geschafft habe. Am Anfang war ich doch ein wenig enttäuscht, dass ich "nur" Angekommen bin. Im Geheimen hatte ich schon mit 24 - 26h geliebäugelt. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass ich überhaupt angekommen bin. Das habe ich Anton zu verdanken. Bei Km 96 haben wir uns das erste Mal verlaufen, bei Km 102 dann das zweite Mal. Das hat mich mental so runtergezogen, dass ich praktisch nicht mehr laufen konnte. Ohne Anton hätte ich mich in den Bus gesetzt und wäre zum Ziel zurückgefahren. bei der Startnummernausgabe Morgens um 5:30 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Herrlicher Sonnenaufgang zu einem anstrengenden Tag Erstmal wurden die Restkilometer zweistellig. Gut ging es uns die ganze Zeit - körperlich zumindest! Die Sympathie der wenigen Zuschauer hat uns getragen. Ein bli...
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