Habe mich soeben für den 10 km Frauenlauf in Nürnberg am Samstag angemeldet. Und auch für den Halbmarathon beim Fun Run in Bayreuth. Da bin ich schon zweimal mitgelaufen. Auch wenn um die Uni Bayreuth kaum Zuschauer sind, der Rest der Strecke ist recht ordenlich besucht und es macht Spass. Daas war es dann aber auch schon mit den Frühjahrsläufen. Leider hatte ich im April nicht genügend Zeit um einige Wettkämpfe zu bestreiten. Macht aber nichts. Mein Saisonhöhepunkt ist eh der Marathon in Berlin. Da freu ich mich wirklich drauf. wobei bestimmt vorher wieder die Angst kommt ob ich einen Marathon überhaupt schaffe. Das kenn ich aber von den Marathons vorher. Besonders schlimm war es vor dem Medienmarathon in München. erst die Angst ich schaff es nicht. Und als ich damit endlich Frieden geschlossen hatte, bin ich krank geworden. Aber ich wollte ja unbedingt durch den Discotunnel ins Olympiastadion laufen, nur das war mein Ziel. Und es war einfach nur toll da einzulaufen!!!
Der Schmerz geht, der Stolz bleibt. Bei mir ist es eher so: Der Schmerz geht, der Stolz kommt. Erst so nach und nach kann ich mich darüber freuen, dass ich die 100 Meilen von Berlin geschafft habe. Am Anfang war ich doch ein wenig enttäuscht, dass ich "nur" Angekommen bin. Im Geheimen hatte ich schon mit 24 - 26h geliebäugelt. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass ich überhaupt angekommen bin. Das habe ich Anton zu verdanken. Bei Km 96 haben wir uns das erste Mal verlaufen, bei Km 102 dann das zweite Mal. Das hat mich mental so runtergezogen, dass ich praktisch nicht mehr laufen konnte. Ohne Anton hätte ich mich in den Bus gesetzt und wäre zum Ziel zurückgefahren. bei der Startnummernausgabe Morgens um 5:30 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Herrlicher Sonnenaufgang zu einem anstrengenden Tag Erstmal wurden die Restkilometer zweistellig. Gut ging es uns die ganze Zeit - körperlich zumindest! Die Sympathie der wenigen Zuschauer hat uns getragen. Ein bli...
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