Heute hatte ich irgendwie Feiertagsblues. Obwohl ich zu Hause eigentlich genug zu tun hatte, konnte ich mich zu nichts aufraffen und schlich nur herum. Der Nebel wollte sich auch nicht auflösen. Draußen war es also so, wie ich mich innerlich fühlte. Das Einzige, was mir da hilft ist, den Schweinehund aus der Hütte zerren, rein in die Laufschuhe und los. So habe ich es dann auch gemacht. Auch wenn die ersten Kilometer schwer fielen. Irgendwann lief es dann einfach. Und weil ich mich so gut gefühlt habe beim Laufen, bin ich danach gleich noch eine Runde mit dem MTB gefahren. Die Sonne hat es nicht durch den Nebel geschafft, aber mein Befinden war wieder gut. Ich bringe zwar zu Hause immer noch nichts auf die Reihe, aber das ist mir egal. Die Arbeit macht mir eh keiner. Hauptsache der Feiertagsblues ist vorbei.
Heute sind wir mit dem Rad rund um den Chiemsee . Ganz ehrlich, muss man nicht machen. Denn die wenigste Zeit fährt man am See entlang. Wobei das Museum Torfbahnhof bei Rottau schon interessant war. Es hatte zwar geschlossen, aber es gab interessante Infos auch Außerhalb des Museums. Ansonsten ... der Radweg geht an der Autobahn entlang, ... viele Radfahrer, die alleine mit Radfahren (E-Bike) überfordert sind. Aber schon auch schöne Aussichten, nicht nur auf den See. Die es natürlich auch gab. " Wer die Chiemsee Umrundung mit dem Rad überlebt hat, den haut nichts mehr um." Originalton von meinem Mann. Und da hat er recht. Manchmal war es schon grenzwertig, wie der ein oder die andere unterwegs war. Ein Hübel, bergauf oder bergab, wurde zur Herausforderung. Selbst beim Überholen hatte ich manchmal den Eindruck, das die Leute überfordert waren. Und wir waren außerhalb der Saison unter der Woche unterwegs. Muss man nicht haben.

Kommentare
Bei uns in Hessen war heute gar nicht erst Feiertag. Ich war arbeiten. Gemein. Ich stamme ja aus BaWü, da wäre Feiertag gewesen. Liebe Grüße Eva
Aber trotzdem hast du denn nervigen Schweinehund überwunden und das ist doch die Hauptsache. Wenn man nur manchmal schon vorher wüsste, wie gut es einem nach dem Laufen geht...dann hätte man diesen Blues vermutlich gar nicht!
Ganz liebe Grüße