Habe gestern endlich einen langen, langsamen Lauf gemacht. Über 3 Stunden, über 30 km und am Anfang ganz schön bergig. Vormittags war es noch relativ kühl und die Strecke im Schatten. Je länger ich lief, umso wärmer wurde es und es gab keinen Schatten mehr. Aber die Strecke wurde auch flacher. Habe mich gut gefühlt, obwohl gegen Ende die Beine etwas schwer wurden. Da habe ich dann doch die Berge der ersten 7 Km gespürt. Vielleicht hatte ich etwas wenig zu Trinken dabei. Heute geht es mir ganz gut. Klar merke ich den langen Lauf. Aber da ging es mir diese Woche nach kürzeren Läufen schon schlechter. Noch zwei Wochen bis zum Berlinmarathon. Diese Woche werde ich schon deutlich weniger Laufen. Nicht nur wegen des Marathons. Habe diese Woche auch nicht so viel Zeit. Werde aber das Beste daraus machen.
Der Schmerz geht, der Stolz bleibt. Bei mir ist es eher so: Der Schmerz geht, der Stolz kommt. Erst so nach und nach kann ich mich darüber freuen, dass ich die 100 Meilen von Berlin geschafft habe. Am Anfang war ich doch ein wenig enttäuscht, dass ich "nur" Angekommen bin. Im Geheimen hatte ich schon mit 24 - 26h geliebäugelt. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass ich überhaupt angekommen bin. Das habe ich Anton zu verdanken. Bei Km 96 haben wir uns das erste Mal verlaufen, bei Km 102 dann das zweite Mal. Das hat mich mental so runtergezogen, dass ich praktisch nicht mehr laufen konnte. Ohne Anton hätte ich mich in den Bus gesetzt und wäre zum Ziel zurückgefahren. bei der Startnummernausgabe Morgens um 5:30 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Herrlicher Sonnenaufgang zu einem anstrengenden Tag Erstmal wurden die Restkilometer zweistellig. Gut ging es uns die ganze Zeit - körperlich zumindest! Die Sympathie der wenigen Zuschauer hat uns getragen. Ein bli...
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