Nachdem ich um halb acht heute morgen aufgewacht bin, hat mich nichts mehr im Bett gehalten. Katzenwäsche, Kamera geholt und ab in die Laufschuhe. Die morgendliche Kühle und die Sonne, wunderbar. Da ich aber um 9 Uhr den Berlinmarathon anschauen wollte habe ich nur einen kurzen Lauf gemacht. Ich habe mich gut gefühlt und es laufen lassen. So bin ich die fast 7 Km mit einem 5:15 min Schnitt gelaufen. Das hatte ich schon lange nicht mehr. Und es war gar nicht anstrengend. Und das ich mich jetzt so richtig gut fühle muss ich wohl nicht betonen. Heute Nachmittag will ich noch eine MTB-Tour machen und abends nochmal laufen. Das Wetter muss ich einfach ausnutzen.
Der Schmerz geht, der Stolz bleibt. Bei mir ist es eher so: Der Schmerz geht, der Stolz kommt. Erst so nach und nach kann ich mich darüber freuen, dass ich die 100 Meilen von Berlin geschafft habe. Am Anfang war ich doch ein wenig enttäuscht, dass ich "nur" Angekommen bin. Im Geheimen hatte ich schon mit 24 - 26h geliebäugelt. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass ich überhaupt angekommen bin. Das habe ich Anton zu verdanken. Bei Km 96 haben wir uns das erste Mal verlaufen, bei Km 102 dann das zweite Mal. Das hat mich mental so runtergezogen, dass ich praktisch nicht mehr laufen konnte. Ohne Anton hätte ich mich in den Bus gesetzt und wäre zum Ziel zurückgefahren. bei der Startnummernausgabe Morgens um 5:30 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Herrlicher Sonnenaufgang zu einem anstrengenden Tag Erstmal wurden die Restkilometer zweistellig. Gut ging es uns die ganze Zeit - körperlich zumindest! Die Sympathie der wenigen Zuschauer hat uns getragen. Ein bli...
Kommentare
tolles Foto! Ein wunderschöner Altweibersommer:-)
Den Berlin Marathon habe ich auch verfolgt! Total motivierend!
Wünsch dir einen schönen Restsonntag!
Liebe Grüße