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weiterhin Winter

Auch wenn das Laufen im Moment sehr anstrengend ist, Spaß macht es. Der Schnee auf den Wegen zwingt zum langsamen laufen, teilweise rutscht man bei jedem Schritt. Dennoch bedeutet für mich jeder gelaufene Meter Genuss. Genuss an der Bewegung, Genuss an der Luft. Gerade jetzt finde ich die Luft besonders schön. Und durch den Schnee ist alles ruhiger geworden. So fällt auch der Stress der Arbeit bei jedem Lauf schneller ab.
Im Moment habe ich leichte Schmerzen im Fuß. Ich weiß nicht, woher die kommen. Vielleicht einfach nur vom schweren Laufen im Schnee. Heute morgen fiel mir das Laufen sehr schwer und doch war ich hinterher froh, 90 Minuten unterwegs gewesen zu sein. Langsam, aber gelaufen. Die Vernunft sagt: Pause machen. Auch der Körper.
Aber heute Abend hat es wieder zu schneien begonnen und wenn morgen alles frisch verschneit ist, weiß ich nicht, ob ich zu Hause bleiben kann. Ich bin manschmal so unruhig, wenn ich nicht laufen gehe. Mittlerweile glaube ich, dass ich einfach täglich eine Portion frische Luft brauche. Spazieren gehen würde da auch langen. Aber welcher Läufer macht das?

Kommentare

Ramona hat gesagt…
Also mir würde das Spazierengehen nicht genügen! Aber, es ist auf jeden Fall besser als gar nichts!
Ich wünsche dir eine gesegnete Adventszeit und noch viele schöne Läufe!
Ramona

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Jenner

Mit der Gondel auf den Jenner . Unten war Nebel, ab der Mittelstation dann Sonne. Oben war es angenehm warm. Zuerst sind wir zum Gipfelkreuz hoch.  Zurück sind wir über die Mitterkaseralm zur Mittelstation der Jennerbahn gelaufen.  Kurz vor der Mittelstation ging's in die Wolken. Und weiter über den Stufenweg zur Talstation der Jennerbahn.  Der Abstieg war anstrengend, steil, aber schön. Entspannt haben wir uns dann im warmen Pool am Campingplatz.

Almbachklamm

Eigentlich wollten wir mit dem Bus nach Ramsau . Aber der fährt am Sonntag nicht regelmäßig und wir hätten über eine Stunde warten müssen. Denn es sollte ein ruhiger Tag werden. Wir hatten Muskelkater vom Tag vorher. So sind wir mit dem Bus wieder nach Unterau zurück gefahren und sind die Almbachklamm gegangen.   Am Ende der Klamm haben wir entschieden nicht den gleichen Weg zurück zu laufen, sondern weiter nach Maria Gern zu gehen. Diesmal ging's Bergauf. Teils auch über Treppen .  In Hintergern haben wir auf einem Sonnenbänkel Brotzeit gemacht. Glück hatten wir auch, denn der Linienbus kam eine halbe Stunde später. So sind wir nicht mehr bis Maria Gern gegangen, sondern gleich nach Berchtesgaden zurück gefahren. Am Campingplatz sind wir noch in den Pool, aber der Muskelkater ist davon auch nicht besser geworden.

Urlaubsfazit

Berchtesgaden - als Kind war ich da und dann habe ich es irgendwie aus den Augen verloren. Mit dem Wetter hatten wir richtig Glück, Sonne pur und angenehm warm. Der Campingplatz Allweglehen - nicht ganz billig, aber sehr zu empfehlen. Nettes Personal, alles neu und sauber und ein sehr gutes Restaurant dabei. Die Bushaltestelle ca. 800 m entfernt. Nur am Rückweg muss man den Berg hoch, was nach unseren langen Wanderung nicht immer einfach war. Berchtesgaden und seine Umgebung ist eine Reise wert. Wir fahren da bestimmt wieder hin, denn wir haben in der kurzen Zeit nicht alles machen können, was wir uns vorgenommen haben. Außerdem hat Anfang November das ein oder andere schon zu. Glück hatten wir mit dem Kehlsteinhaus , das ab 1. November zu hat. In der Almbachklamm waren wir am letzten Öffnungstag und die Jennerbahn hat seit 4. November Revision.