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Alle Jahre wieder ...

... findet in Nürnberg am zweiten Weihnachtsfeiertag der Gänsebraten-Vernichtungslauf statt. Die letzten beide Jahre war ich dabei und auch dieses Jahr konnte mich nicht einmal das Wetter davon abhalten. Die letzten beiden Jahre war es immer lausig kalt, dieses Jahr kam zur Kälte auch noch Schnee dazu. Die letzten beiden Jahre habe ich beim Trainingsmarathon so um die 38 km in 4 h geschafft.
Aber diese Jahr war alles anders.
Wie heißt es immer: Nicht jeder Lauf ist gleich. Nicht immer läuft alles so, wie man es sich wünscht.
Diese Erfahrung habe ich diese Jahr auch gemacht. Die Strecke war schneebedeckt und uneben. Es hat mich an Rodgau im Januar erinnert. Auch diese Jahr wollte ich wenigstens 30 Km laufen. Aber der Untergrund machte mir zu schaffen. Es lief sich schwer. Und wieder einmal hatte ich auch keinen so guten Tag erwischt. Auf dem 1522 m langen Rundkurs hatte ich schon nach 5 Runden Probleme. Aber 10 Runden bzw. 15 Km sollten es schon werden. Wo ein Wille ist ... kämpfen kann ich. Nach 10 Runden erhöhte ich auf 14 Runden, wenigsten einen Halbmarathon. Wobei mir nach 15 Km schon der Rücken weh tat. Nach 2:21 h endlich der Halbmarathon, naja noch eine Runde ... die Schmerzen waren jetzt auch in der Hüfte ... noch eine Runde auslaufen. 24,4 Km in 2:44 h. Ein bisschen was habe ich ja doch geschafft. Ich weiß, eigentlich läuft man nicht mit Schmerzen, aber dann dürfte ich nie laufen.
Heute werde ich nicht laufen, denn schon das gehen ist eine Qual. Die Beine spüre ich trotz des schweren Untergrunds nicht, aber mein Rücken ... und gehen geht gar nicht ... zum Glück sitze ich am Schreibtisch.
Der Silvesterlauf findet auf der gleiche Strecke statt. An eine gute Zeit ist bei den Gegebenheiten nicht zu denken. So werde ich dort ganz gemütlich aus dem Jahr rauslaufen.
Aber nächstes Jahr, wenn es wieder heißt "alle Jahre wieder ..." bin ich wieder mit dabei. Wetter egal, Untergrund egal, Verfassung egal. Ganz nach dem olympischen Motto: Dabeisein ist alles!

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Jenner

Mit der Gondel auf den Jenner . Unten war Nebel, ab der Mittelstation dann Sonne. Oben war es angenehm warm. Zuerst sind wir zum Gipfelkreuz hoch.  Zurück sind wir über die Mitterkaseralm zur Mittelstation der Jennerbahn gelaufen.  Kurz vor der Mittelstation ging's in die Wolken. Und weiter über den Stufenweg zur Talstation der Jennerbahn.  Der Abstieg war anstrengend, steil, aber schön. Entspannt haben wir uns dann im warmen Pool am Campingplatz.

Almbachklamm

Eigentlich wollten wir mit dem Bus nach Ramsau . Aber der fährt am Sonntag nicht regelmäßig und wir hätten über eine Stunde warten müssen. Denn es sollte ein ruhiger Tag werden. Wir hatten Muskelkater vom Tag vorher. So sind wir mit dem Bus wieder nach Unterau zurück gefahren und sind die Almbachklamm gegangen.   Am Ende der Klamm haben wir entschieden nicht den gleichen Weg zurück zu laufen, sondern weiter nach Maria Gern zu gehen. Diesmal ging's Bergauf. Teils auch über Treppen .  In Hintergern haben wir auf einem Sonnenbänkel Brotzeit gemacht. Glück hatten wir auch, denn der Linienbus kam eine halbe Stunde später. So sind wir nicht mehr bis Maria Gern gegangen, sondern gleich nach Berchtesgaden zurück gefahren. Am Campingplatz sind wir noch in den Pool, aber der Muskelkater ist davon auch nicht besser geworden.

Urlaubsfazit

Berchtesgaden - als Kind war ich da und dann habe ich es irgendwie aus den Augen verloren. Mit dem Wetter hatten wir richtig Glück, Sonne pur und angenehm warm. Der Campingplatz Allweglehen - nicht ganz billig, aber sehr zu empfehlen. Nettes Personal, alles neu und sauber und ein sehr gutes Restaurant dabei. Die Bushaltestelle ca. 800 m entfernt. Nur am Rückweg muss man den Berg hoch, was nach unseren langen Wanderung nicht immer einfach war. Berchtesgaden und seine Umgebung ist eine Reise wert. Wir fahren da bestimmt wieder hin, denn wir haben in der kurzen Zeit nicht alles machen können, was wir uns vorgenommen haben. Außerdem hat Anfang November das ein oder andere schon zu. Glück hatten wir mit dem Kehlsteinhaus , das ab 1. November zu hat. In der Almbachklamm waren wir am letzten Öffnungstag und die Jennerbahn hat seit 4. November Revision.