20 November 2009

Achim Achilles

Ich kann nicht anders. Ich muss einfach über ihn schreiben. Schließlich kann ich ja nicht immer nur über mich und meine Läufe schreiben.
Über wen? Ach ja, über Achim Achilles. Das ist keine Fantasieperson, den gibt's wirklich. Immer wieder lese ich mit Begeisterung auf Spiegel Online die Achilles Verse. Einfach köstlich, hintersinnig, witzig. Ich bin ein wahrer Fan von Achim Achilles, klar, dass ich alle Bücher von ihm gelesen habe und natürlich auch besitze.

Im Moment beschäftigt er sich doch tatsächlich damit, ob "sich quälen" Spaß macht. Aber lest selber:

Achim-Post 14/2009:
"Liebes Läufervolk,

das Problem am Laufen ist nicht etwa das gelegentliche Training, die Knarzhüfte oder der hässliche lila Schädel, nein, das Problem wiegt schwerer: Laufen ist wie Fenchel, Sellerie oder Gurkenpüree – schrecklich gesund. Ob Depressionen oder Krebs-Therapie, fast immer hilft Laufen, zumindest ein wenig. Dabei haben wir doch gelernt, dass nur die ungesunden Sachen wirklich Spaß machen: Fahrrad ohne Helm, totes Tier vom offenen Feuer oder drei Sturzbier nach dem Training. Stimmt eben nicht: Auch unsere neuen Freunde vom Laufclub 21 beweisen: Ein bisschen Quälen macht Spaß und hilft dem Selbstwertgefühl immens, gerade im grauen November.
Und jetzt: runter vom Sofa und rein in die Schlammlöcher,

Euer Achim"

1 Kommentar:

Hannes hat gesagt…

Manchmal ist er mir ein wenig zu dreist - aber ansonsten gebe ich ihm recht. Bezüglich des Quälens ohnehin - das bringt Spaß!