Direkt zum Hauptbereich

Wie frau sich fühlt

Heute war wieder mal so ein Tag ... ich habe mich so schlapp gefühlt und hatte schwere Beine. Dabei war ich gestern gar nicht laufen. Und Montag und Dienstag habe ich Läufe in flacherem Gelände gemacht.
Heute war ich drauf und dran, die Laufschuhe im Regal zu lassen, mich aufs Sofa zu legen und den zweiten Lauf vom
WM-Riesenslalom anzuschauen. Der Schweinehund kam schon mit dem Kissen an ...
Aber irgendwie wollte ich doch nicht so ganz faul sein. Wenigstens eine kleine Runde und dann aufs Sofa und Riesenslalom schauen. Komischerweise waren die Beine gar nicht so müde wie ich meinte und schon die ersten paar Meter taten richtig gut. Wie immer! Also gut, dann halt doch einen Zehner. Hier noch ein Schleifchen und diesen Weg noch schnell.

Es war einfach nur herrlich und so wurden es doch wieder 15 Km. So zwischendrin habe ich mir gedacht, dass ich mir jetzt vom Winter die Waldwege wieder zurück erobere. Die Schuhe schauen so aus. Es ist schön, endlich wieder im Wald laufen zu können. Das Sofa wartet immer noch auf mich. Den Riesenslalom habe ich nicht gesehen, der Schweinhund ist beleidigt in seiner Hütte verschwunden und ich fühle mich supergut.

Extremrunning ist doch besser als Extremcouching.

Kommentare

Alessandro S Silva hat gesagt…
Unfotunatelly I spent my time today in the couch - the influenza has just caught me...

Keep running!

Alessandro
http://blog42195.blogspot.com/

Beliebte Posts aus diesem Blog

Zur Bezirksvorstandsklausur nach Bamberg

Letzte Woche hatten wir vom Bezirksvorstand der IG BCE Klausurtagung in Bamberg . Neben arbeitsintensiven Stunden, guten Gesprächen und viel Spaß, hatte ich auch ein bisschen Zeit, die Umgebung zu erkunden. Kloster Michelsberg Blick auf Bamberg vom Altenburg berg die Altenburg Blick auf Klein-Venedig Zwetschgenbames im Schlenkerla Hotel Residenzschloss

Vorbei ...

... heute war mein letzter Urlaubstag. So schnell vergehen vier Wochen. Aber ich kann mich nicht beklagen. Vier herrliche Wochen mit gutem Wetter und viel Sport, ich habe mich gut erholt. Wenn ich am Montag wieder in die Arbeit gehe, habe ich in diesen Urlaubswochen gerade mal fünf Tage keinen Sport gemacht. Und das waren die Tage, an denen wir zu einem unserer Kurztrips gestartet oder wieder Heimgefahren sind. An allen anderen Tagen bin ich entweder gelaufen oder Rad gefahren. Manchmal habe ich aber auch beides gemacht. So bin ich insgesamt auf ca. 550 Rad- und 200 Laufkilometer gekommen. Gestern war noch ein Bericht über meinen Start beim Ironbike in der Zeitung.

Rückblick: 100 Meilen von Berlin

Der Schmerz geht, der Stolz bleibt. Bei mir ist es eher so: Der Schmerz geht, der Stolz kommt. Erst so nach und nach kann ich mich darüber freuen, dass ich die 100 Meilen von Berlin geschafft habe. Am Anfang war ich doch ein wenig enttäuscht, dass ich "nur" Angekommen bin. Im Geheimen hatte ich schon mit 24 - 26h geliebäugelt. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass ich überhaupt angekommen bin. Das habe ich Anton zu verdanken. Bei Km 96 haben wir uns das erste Mal verlaufen, bei Km 102 dann das zweite Mal. Das hat mich mental so runtergezogen, dass ich praktisch nicht mehr laufen konnte. Ohne Anton hätte ich mich in den Bus gesetzt und wäre zum Ziel zurückgefahren.   bei der Startnummernausgabe Morgens um 5:30 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Herrlicher Sonnenaufgang zu einem anstrengenden Tag Erstmal wurden die Restkilometer zweistellig. Gut ging es uns die ganze Zeit - körperlich zumindest! Die Sympathie der wenigen Zuschauer hat uns getragen. Ein bli...