Direkt zum Hauptbereich

Endlich mal wieder ein schneller Lauf

Heute Nacht war der olympische Marathon. Leider konnte meine Favoritin Paula Radcliff nicht gewinnen. Dafür gewann Constantina Tomescu.
Als ich heute Mittag meine Laufschuhe anzog, hatte ich eigentlich keine Lust zu laufen. Aber auch keine Lust, nichts zu machen. Das Wetter war optimal: Bedeckt, nicht zu warm und ab und zu ein kleines Lüftchen: Kerstin Laufwetter.
Als ich dann loslief ging es mir wie Paula Radcliff. Es lief nicht. Doch wenigstens eine kleine Runde wollte ich laufen. Nach einem Kilometer war ich dann drin. Ich konnte mit einem Mal richtig gut und ganz leicht laufen. Nichts tat weh. Und seit langem war ich auch mal wieder schnell unterwegs. Gerade gestern wurde mir bewusst, dass ich seit fast 4 Wochen keine schnelle Laufeinheit mehr gemacht hatte. Es war teilweise einfach zu heiß, um schnell zu laufen. Heute wurde aus der kleinen Runde doch eine große Runde. Weil heute alles gepasst hat. Nicht so wie bei Paula Radcliff.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Zur Bezirksvorstandsklausur nach Bamberg

Letzte Woche hatten wir vom Bezirksvorstand der IG BCE Klausurtagung in Bamberg . Neben arbeitsintensiven Stunden, guten Gesprächen und viel Spaß, hatte ich auch ein bisschen Zeit, die Umgebung zu erkunden. Kloster Michelsberg Blick auf Bamberg vom Altenburg berg die Altenburg Blick auf Klein-Venedig Zwetschgenbames im Schlenkerla Hotel Residenzschloss

Vorbei ...

... heute war mein letzter Urlaubstag. So schnell vergehen vier Wochen. Aber ich kann mich nicht beklagen. Vier herrliche Wochen mit gutem Wetter und viel Sport, ich habe mich gut erholt. Wenn ich am Montag wieder in die Arbeit gehe, habe ich in diesen Urlaubswochen gerade mal fünf Tage keinen Sport gemacht. Und das waren die Tage, an denen wir zu einem unserer Kurztrips gestartet oder wieder Heimgefahren sind. An allen anderen Tagen bin ich entweder gelaufen oder Rad gefahren. Manchmal habe ich aber auch beides gemacht. So bin ich insgesamt auf ca. 550 Rad- und 200 Laufkilometer gekommen. Gestern war noch ein Bericht über meinen Start beim Ironbike in der Zeitung.

Rückblick: 100 Meilen von Berlin

Der Schmerz geht, der Stolz bleibt. Bei mir ist es eher so: Der Schmerz geht, der Stolz kommt. Erst so nach und nach kann ich mich darüber freuen, dass ich die 100 Meilen von Berlin geschafft habe. Am Anfang war ich doch ein wenig enttäuscht, dass ich "nur" Angekommen bin. Im Geheimen hatte ich schon mit 24 - 26h geliebäugelt. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass ich überhaupt angekommen bin. Das habe ich Anton zu verdanken. Bei Km 96 haben wir uns das erste Mal verlaufen, bei Km 102 dann das zweite Mal. Das hat mich mental so runtergezogen, dass ich praktisch nicht mehr laufen konnte. Ohne Anton hätte ich mich in den Bus gesetzt und wäre zum Ziel zurückgefahren.   bei der Startnummernausgabe Morgens um 5:30 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Herrlicher Sonnenaufgang zu einem anstrengenden Tag Erstmal wurden die Restkilometer zweistellig. Gut ging es uns die ganze Zeit - körperlich zumindest! Die Sympathie der wenigen Zuschauer hat uns getragen. Ein bli...