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Gletschermarathon

Der Sonntagmorgen war ein wunderschöner Morgen, doch schon
früh um 7 Uhr zeichnete sich ab, dass dieser Marathon eine Hitzeschlacht wird. Doch davon habe ich ja gestern schon berichtet. Hier möchte ich eigentlich nur noch ein paar Bilder zeigen, denn es war ein wirklich schöner Landschaftslauf.
Das Bild zeigt mich kurz vor dem Start. Im Hintergrund links ist der Pitztalergletscher zu sehen. Vom Start ging es auf einem Kilometer Länge mit ca. 60 Höhenmetern nach oben Richtung Talstation und dann auf die Gletscherstrasse, die wir erst bei Kilometer 37 wieder verließen.



Die "endlose" Läuferschlange ist kurz nach dem Start noch zusammen. Bei 227 Startern reißt das Feld aber schon nach 1000 m auseinander.





Ich weiß gar nicht an wie vielen Wasserfällen wir vorbei kamen,
durch wie viele Tunnel wir liefen, ich weiß nur, dass teilweise niemand vor oder hinter mir war. Es waren 900 Höhenmeter hinunter zu laufen und auf den letzten drei Kilometern musste ich wieder 250 Meter hinauflaufen. Muskelkater habe ich heute noch, wie schon lange nicht mehr. Da wird die Aussage "Der Schmerz geht, der Stolz bleibt" zur Wahrheit. Ich bin stolz der Hitze getrotzt zu haben. Ich habe gefinisht!

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Jenner

Mit der Gondel auf den Jenner . Unten war Nebel, ab der Mittelstation dann Sonne. Oben war es angenehm warm. Zuerst sind wir zum Gipfelkreuz hoch.  Zurück sind wir über die Mitterkaseralm zur Mittelstation der Jennerbahn gelaufen.  Kurz vor der Mittelstation ging's in die Wolken. Und weiter über den Stufenweg zur Talstation der Jennerbahn.  Der Abstieg war anstrengend, steil, aber schön. Entspannt haben wir uns dann im warmen Pool am Campingplatz.

Almbachklamm

Eigentlich wollten wir mit dem Bus nach Ramsau . Aber der fährt am Sonntag nicht regelmäßig und wir hätten über eine Stunde warten müssen. Denn es sollte ein ruhiger Tag werden. Wir hatten Muskelkater vom Tag vorher. So sind wir mit dem Bus wieder nach Unterau zurück gefahren und sind die Almbachklamm gegangen.   Am Ende der Klamm haben wir entschieden nicht den gleichen Weg zurück zu laufen, sondern weiter nach Maria Gern zu gehen. Diesmal ging's Bergauf. Teils auch über Treppen .  In Hintergern haben wir auf einem Sonnenbänkel Brotzeit gemacht. Glück hatten wir auch, denn der Linienbus kam eine halbe Stunde später. So sind wir nicht mehr bis Maria Gern gegangen, sondern gleich nach Berchtesgaden zurück gefahren. Am Campingplatz sind wir noch in den Pool, aber der Muskelkater ist davon auch nicht besser geworden.

Urlaubsfazit

Berchtesgaden - als Kind war ich da und dann habe ich es irgendwie aus den Augen verloren. Mit dem Wetter hatten wir richtig Glück, Sonne pur und angenehm warm. Der Campingplatz Allweglehen - nicht ganz billig, aber sehr zu empfehlen. Nettes Personal, alles neu und sauber und ein sehr gutes Restaurant dabei. Die Bushaltestelle ca. 800 m entfernt. Nur am Rückweg muss man den Berg hoch, was nach unseren langen Wanderung nicht immer einfach war. Berchtesgaden und seine Umgebung ist eine Reise wert. Wir fahren da bestimmt wieder hin, denn wir haben in der kurzen Zeit nicht alles machen können, was wir uns vorgenommen haben. Außerdem hat Anfang November das ein oder andere schon zu. Glück hatten wir mit dem Kehlsteinhaus , das ab 1. November zu hat. In der Almbachklamm waren wir am letzten Öffnungstag und die Jennerbahn hat seit 4. November Revision.