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FunRun SüdWest

Gestern bin ich mal schnell in Nürnberg den FunRun SüdWest mitgelaufen. Und wenn ich sage schnell, diesmal war es wirklich so.

Die Online-Anmeldefrist hatte wir verpasst, also sind wir gestern Abend losgefahren und haben nachgemeldet. Wir wollten einfach mal 11 Km im Wettkampf laufen. Das ist schließlich was anderes als immer nur zu trainieren. Gerade die "Unterdistanzen" laufe ich ja eh viel zu wenig. Das Wetter war für mich optimal, ca. 20° und bewölkt, Start um 18:30 Uhr. Da ich ja eh lieber Nachmittags bzw. Abends Sport mache, optimale Vorraussetzungen für mich.

Nachdem der
Gletschermarathon aber erst 2 1/2 Wochen her ist, hatte ich mir (fast) kein Ziel gesetzt. Ich wusste ja nicht, wie mir ein Wettkampf zusetzen würde. So hatte ich als Zielzeit eine 59:59 min ins Auge gefasst.

Aber dieses Rennen hatte seine eigene Dynamik. Bei Kilometer 2 lief ich zu zwei Männern auf, aus deren Gespräch herauskam, dass sie 60 Minuten laufen wollen. Optimal für mich, also habe ich mich ein bisschen an die gehalten. Mal kurz vor, mal kurz hinter ihnen, so wie es halt ging. Zwischen dem vierten und dem fünften Kilometer lief ca. 100 m eine Frau vor mir. Mein persönliches Ziel ist es ja immer, möglichst viele Frauen hinter mir zu lassen. Diese Frau zu überholen war gar nicht so einfach. Denn immer wenn ich an ihr dran war, konnte sie doch noch einen schritt schneller laufen. Das Spielchen ging bis Kilometer 9, die Kilometerzeiten wurde immer kürzer. Aber dann kam ein Berg. Und da hat sich gezeigt, das Bergläufe doch was bringen. Sowohl die beiden Männer, als auch die Frau konnte ich dort überholen und bis ins Ziel stattliche 30 s gegenüber ihnen herauslaufen. Im Ziel habe ich dann auf alle gewartet, jeder war dem anderen dankbar fürs Tempo machen und mitziehen. Jeder von uns hatte seine persönlichen Vorgaben übertroffen. Ich lief nach 55:39 Minuten ins Ziel und war überglücklich. Das war endlich mal wieder ein gelungener Wettkampf.

Heute wollte ich dann noch ganz gemütlich auslaufen. Aber ich hatte den Schwung von gestern noch in den Beinen und habe auch heute nochmal einen intensiven Tempodauerlauf gemacht.

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Jenner

Mit der Gondel auf den Jenner . Unten war Nebel, ab der Mittelstation dann Sonne. Oben war es angenehm warm. Zuerst sind wir zum Gipfelkreuz hoch.  Zurück sind wir über die Mitterkaseralm zur Mittelstation der Jennerbahn gelaufen.  Kurz vor der Mittelstation ging's in die Wolken. Und weiter über den Stufenweg zur Talstation der Jennerbahn.  Der Abstieg war anstrengend, steil, aber schön. Entspannt haben wir uns dann im warmen Pool am Campingplatz.

Almbachklamm

Eigentlich wollten wir mit dem Bus nach Ramsau . Aber der fährt am Sonntag nicht regelmäßig und wir hätten über eine Stunde warten müssen. Denn es sollte ein ruhiger Tag werden. Wir hatten Muskelkater vom Tag vorher. So sind wir mit dem Bus wieder nach Unterau zurück gefahren und sind die Almbachklamm gegangen.   Am Ende der Klamm haben wir entschieden nicht den gleichen Weg zurück zu laufen, sondern weiter nach Maria Gern zu gehen. Diesmal ging's Bergauf. Teils auch über Treppen .  In Hintergern haben wir auf einem Sonnenbänkel Brotzeit gemacht. Glück hatten wir auch, denn der Linienbus kam eine halbe Stunde später. So sind wir nicht mehr bis Maria Gern gegangen, sondern gleich nach Berchtesgaden zurück gefahren. Am Campingplatz sind wir noch in den Pool, aber der Muskelkater ist davon auch nicht besser geworden.

Urlaubsfazit

Berchtesgaden - als Kind war ich da und dann habe ich es irgendwie aus den Augen verloren. Mit dem Wetter hatten wir richtig Glück, Sonne pur und angenehm warm. Der Campingplatz Allweglehen - nicht ganz billig, aber sehr zu empfehlen. Nettes Personal, alles neu und sauber und ein sehr gutes Restaurant dabei. Die Bushaltestelle ca. 800 m entfernt. Nur am Rückweg muss man den Berg hoch, was nach unseren langen Wanderung nicht immer einfach war. Berchtesgaden und seine Umgebung ist eine Reise wert. Wir fahren da bestimmt wieder hin, denn wir haben in der kurzen Zeit nicht alles machen können, was wir uns vorgenommen haben. Außerdem hat Anfang November das ein oder andere schon zu. Glück hatten wir mit dem Kehlsteinhaus , das ab 1. November zu hat. In der Almbachklamm waren wir am letzten Öffnungstag und die Jennerbahn hat seit 4. November Revision.