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Der Lauf

Der Start um 8 Uhr, die Kühle noch ausnutzen. Es hatte aber auch schon um diese Zeit 13°C. Dabei hatten wir Glück, denn der Himmel war wolkenverhangen. Die Sonne kam nur kurz nach dem Start durch und da liefen wir noch durch die Häuserschluchten von Antalya. Bis Kilometer 10 war ich recht gut unterwegs, soll heißen, ich lief meinen normalen Marathonkilometerschnitt. Und war zufrieden. Bei Kilometer 15 verspürte ich Schmerzen im Knie. Die waren aber noch so, dass man sie ignorieren konnte. Einen Kilometer später kamen schwere Oberschenkel dazu. Bei der Km 19 war ich fast soweit aufzugeben. Und wäre ich allein gelaufen, ich hätte es gemacht. Zum Glück hatte Peter von Anfang an gesagt, er läuft mit mir. Der Wendepunkt bei Kilometer 21,1 wollte und wollte nicht kommen. Der Weg zurück war eine einzige Qual. Aber irgendwie habe ich es dann doch noch geschafft. Ich habe es bis ins Ziel geschafft. Die Zeit: Naja, aber wenn die Beine nicht so wollen wie der Kopf geht halt nicht mehr. Und trotz allem habe ich ein paar hinter mir gelassen und den Besenwagen nicht gebraucht. Hier auf dem Bild konnte ich noch ein bißchen lachen, obwohl mir da schon alles wehgetan hat.

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