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Ein Laufbericht - Der Lauf

Die Brücke ist beeindruckend, ebenso die Läuferschlange vor und hinter mir. In Brooklyn steppt der Bär. Eine Band nach der anderen, Menschen in Dreierreihen, Gänsehaut-Feeling pur, unbeschreiblich. Das Beste was wir machen konnten, ist, den Namen aufs T-Shirt zu drucken. So oft wie am Sonntag habe ich meinen Namen noch nie gehört. Lustig, wie Amis ihn aussprechen. Die abgeklatschten Hände konnte ich gar nicht zählen. Aber die Brücken habe es in sich. Die „kleine“ Brücke beim Halbmarathon geht ja noch, aber die Queensboro-Bridge bei Kilometer 25 will überhaupt nicht enden. Die Brücke in die Bronx läuft sich schwer. Dort ist der Boden aus Gitter. Es ist zwar ein Teppich drübergelegt, aber es läuft sich nicht gut darauf. Dafür entschädigt die Stimmung. Und dann geht es Richtung Central-Park. Auch hier laufe ich mit Gänsehaut, eine einmalige Stimmung. Die blaue Linie ist nicht mehr zu sehen, an Absperrungen hält sich kein Zuschauer mehr. Ein gigantischen Gefühl in den Central-Park einzulaufen. Selbst die Helfer stehen bereit zum Abklatschen. Die Emotionen im Ziel sind nicht zu beschreiben.


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