Direkt zum Hauptbereich

Retten Läufer den Regenwald?

Folgenden Artikel habe ich kürzlich gefunden:

Umweltschutz-Kampagne: „Pinkelt beim Duschen“

São Paulo (dpa) – Die Umweltschutzorganisation SOS Mata Atlântica fordert die Brasilianer derzeit in einer Kampagne zum „Pinkeln beim Duschen“ auf. Damit soll der Wasserverbrauch gesenkt und die Umwelt geschont werden.
„Xixi (Pipi) no Banho“ heißt die Kampagne, die mit
Comic-Videoclips und einem eigenen Internetauftritt (www.xixinobanho.org.br) wirbt.
„Die Umwelt freut sich über die gesparte Wassermenge. Jede Toilettenspülung verbraucht etwa zwölf Liter Wasser. Bei nur einer Spülung pro Tag macht das 4380 Liter im Jahr“, kalkulierte die Organisation, die für den Schutz des bedrohten atlantischen Regenwaldes (Mata Atlântica) in Brasilien kämpft. Allein in São Paulo könnten so 1500 Liter Wasser gespart werden – pro Sekunde.
Wer hygienische Bedenken hegt, den beruhigen die Organisatoren:
„Xixi besteht zu 95 Prozent aus Wasser und zu 5 Prozent aus anderen Substanzen wie Harnstoff und Salz.“ Dennoch sei es ratsam, schon bei Beginn des Duschens Wasser zu lassen.
In dem kurzen Comic-Strip werden Männer, Frauen, Kinder, Basketballspieler, Musiker, Geister und Außerirdische lustig pinkelnd hinter dem vorgezogenen Duschvorhang gezeigt. Die musikalische Botschaft der seit Mai laufenden Aktion lautet: „Pinkelt beim Duschen. Rettet den Atlantischen Regenwald.“



Warum ich das hier veröffentliche? Habt ihr euch mal überlegt, wieviel Wasser wir Läufer sparen? Nicht weil wir beim Duschen in die Wanne pinkeln, nein. Denkt mal daran, wie oft ihr beim Training, vor oder während eines Wettkampfes in die Büsche oder aufs Dixieklo geht. Oder wie auf dem Bild oben, beim Nizza-Marathon, als die Läufer einfach ins Meer gepinkelt haben. Wir Läuferinnen taten uns da etwas schwerer, dafür waren die Schlangen vor den Dixieklos männerfrei.
Da sage ich: "Auf geht's zum Regenwald retten, laufen wir los. Denn als Sportler kann man ja nicht immer einen Kasten Bier trinken um den Regenwald zu retten."

So keep on Running!

Hier noch eine kleine Dixie-Auswahl. Selbst fotografiert bei diversen Laufveranstaltungen.

Kommentare

Hannes hat gesagt…
Wir sind eben die Besten :)

Beliebte Posts aus diesem Blog

Vorbei ...

... heute war mein letzter Urlaubstag. So schnell vergehen vier Wochen. Aber ich kann mich nicht beklagen. Vier herrliche Wochen mit gutem Wetter und viel Sport, ich habe mich gut erholt. Wenn ich am Montag wieder in die Arbeit gehe, habe ich in diesen Urlaubswochen gerade mal fünf Tage keinen Sport gemacht. Und das waren die Tage, an denen wir zu einem unserer Kurztrips gestartet oder wieder Heimgefahren sind. An allen anderen Tagen bin ich entweder gelaufen oder Rad gefahren. Manchmal habe ich aber auch beides gemacht. So bin ich insgesamt auf ca. 550 Rad- und 200 Laufkilometer gekommen. Gestern war noch ein Bericht über meinen Start beim Ironbike in der Zeitung.

Zur Bezirksvorstandsklausur nach Bamberg

Letzte Woche hatten wir vom Bezirksvorstand der IG BCE Klausurtagung in Bamberg . Neben arbeitsintensiven Stunden, guten Gesprächen und viel Spaß, hatte ich auch ein bisschen Zeit, die Umgebung zu erkunden. Kloster Michelsberg Blick auf Bamberg vom Altenburg berg die Altenburg Blick auf Klein-Venedig Zwetschgenbames im Schlenkerla Hotel Residenzschloss

nicht nur am Wochenende unterwegs

Die letzten paar Tage waren wir ganz schön unterwegs. Am Donnerstag ist die Handballsaison wieder losgegangen und gleich mit einem Kracher. Der THW Kiel war zu Gast beim HC Erlangen . Obwohl Erlangen verloren hat, war es ein gutes Spiel. Erlangen war deutlich besser als in der letzten Saison. Am Freitag sind wir mit dem Rad Mittags nach Weiglathal gefahren. Kleiner Stopp auf ein Bier und eine Brotzeit. Abends waren wir dann noch bei den Pegnitzer Siedlern. Auf dem Vereinsgelände wurde ein irischer Abend veranstaltet. Diesen gab es vor 2 Jahren schon einmal. Damals fanden wir die Band besser als dieses Mal. Trotzdem war es ein schöner Abend. Gestern waren wir am Kiesi Beach in Pressath . Dort war Mittelaltermarkt. Nicht so groß und nicht überlaufen. Sehr angenehm.