Nachdem es um 18 Uhr endlich zu regnen aufgehört hat, habe ich noch schnell eine Runde gedreht. So bin ich diese Woche 62 Km gelaufen. Klar, der Vielläufer und Profi lacht über diese Kilometerzahl, ich bin stolz auf mich. Gestern fiel mir das Laufen nämlich ganz schön schwer, da ich den vierten Tag hintereinander gelaufen bin. Heute ging es schon wieder besser. Aber die Strecke war auch deutlich flacher. Dafür hatte ich andere schmierige "Schwierigkeiten": Es war extremer Nacktschneckenalarm. Man musste wirklich aufpassen nicht auf den Viechern auszurutschen. Einer Schnecke ausweichen, bedeutete gleichzeitig auf zwei zu treten - ekelig.
Der Schmerz geht, der Stolz bleibt. Bei mir ist es eher so: Der Schmerz geht, der Stolz kommt. Erst so nach und nach kann ich mich darüber freuen, dass ich die 100 Meilen von Berlin geschafft habe. Am Anfang war ich doch ein wenig enttäuscht, dass ich "nur" Angekommen bin. Im Geheimen hatte ich schon mit 24 - 26h geliebäugelt. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass ich überhaupt angekommen bin. Das habe ich Anton zu verdanken. Bei Km 96 haben wir uns das erste Mal verlaufen, bei Km 102 dann das zweite Mal. Das hat mich mental so runtergezogen, dass ich praktisch nicht mehr laufen konnte. Ohne Anton hätte ich mich in den Bus gesetzt und wäre zum Ziel zurückgefahren. bei der Startnummernausgabe Morgens um 5:30 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Herrlicher Sonnenaufgang zu einem anstrengenden Tag Erstmal wurden die Restkilometer zweistellig. Gut ging es uns die ganze Zeit - körperlich zumindest! Die Sympathie der wenigen Zuschauer hat uns getragen. Ein bli...
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