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Jahresrückblick

So wenig Laufkilometer wie dieses Jahr hatte ich schon lange nicht mehr. Und von diesen paar Kilometern sind auch noch mehr gewandert als gelaufen. Die Radkilometer waren zwar mehr als letztes Jahr, aber auch nicht so viel mehr. Warum? Gesundheitliche Probleme haben mir Müdigkeit und Schlappheit gebracht, die Motivation zu laufen war weg. In der Gruppe ging es immer noch ganz gut, aber da ich die meiste Zeit alleine laufe, konnte ich mich oftmals nicht aufraffen. Erst Mitte März wusste ich woran diese Müdigkeit lag und nach einer Ernährungsumstellung geht es mir zwar besser, aber ich habe immer noch Tage, da fehlt einfach die Lust zu laufen. Dazu kamen auch noch Probleme und Sorgen in der Arbeit und im privaten Bereich. Da war mir alles einfach zu viel. Vielleicht fehlten auch die Ziele zu trainieren. Dieses Jahr hatte ich keinen Wettkampf im Laufkalender. Das wird sich nächstes Jahr ändern. Es macht mir zwar nicht mehr so viel Spaß wie früher, Wettkämpfe zu laufen, aber so habe ich ein Ziel, auf das ich trainieren kann bzw. muss. Doch auch ohne Wettkämpfe und Motivation habe ich ein ordentliches Laufjahr hinter mir.
 
Begonnen hat das Jahr allerdings recht moderat. Im Januar war ich erstmal im Urlaub, das Laufjahr begann praktisch erst so richtig im März mit einem Traillaufurlaub in der Türkei auf dem Lykischen Weg.



 

Eine Woche später war ich wieder auf dem Rheinsteig unterwegs. Auch wenn uns hier der Wettergott nicht wohlgesonnen war, es war wieder ein tolle Woche.



Schon eine Woche nach dem Rheinsteig ging es dann mit dem Laufclub 21 zum 12 h Nachtlauf an den Seilersee. Dies war dann auch mein erster Wettkampf 2015. Allerdings war der von mir überhaupt nicht eingeplant. Eigentlich war geplant, unsere Marathonis durch die Nacht zu begleiten, deshalb hatte ich mir nichts vorgenommen. Auf der Hinfahrt hieß es dann aber, dass jeder Coach für sich laufen kann. Da es ein Rundkurs ist, kommen wir ja immer wieder an den Marathonis vorbei. So habe ich schnell einen Plan gebraucht. der war auch ganz einfach: 12 h durchlaufen und schauen was am Ende dabei rauskommt. Das es dann Platz 5 in der Frauenwertung wurde, hat mich sehr überrascht und gefreut. Auch wenn es nur 75 km in 12h waren. 
Im Mai ging es sportlich weiter. Den Muttertag habe ich in der Fränkischen Schweiz mit einem Traillauf verbracht. Einmal rund ums Walberla. Über Pfingsten ging es dann wieder an den Spitzingsee. Am ersten Tag hatten wir richtig Pech mit dem Wetter, Tag 2 und 3 hielten dann bestes Laufwetter bereit.
 


In der größten Julihitze fand dann der Firmenlauf statt. Die größte Herausforderung dabei war, das die 6,4 km bei 30° gelaufen werden mussten. Aber die Freude, dass Ganze mit meiner Tochter zu laufen, haben die Strapazen der Hitze ausgeglichen. 


Im August habe ich dann das Projekt "Hoch hinaus" abgeschlossen. Das war letztes Jahr unser Projekt mit den Marathonis: die Zugspitze besteigen. Aber das Wetter hatte kein Einsehen mit uns. Ich hatte mit vorgenommen, das Projekt abzuschließen und im August war es dann soweit. Zusammen mit Tilo haben wir die Laufclubfahne auf den höchsten Berg Deutschlands getragen. Bei herrlichem Wetter!
September - Königsseeumrundung! 
Wieder eine unvollendete Geschichte! An einem Tag wollte wir den Königssee umrunden. Geschafft habe wir es leider nicht. Warum? Ev. waren wir zu langsam, ev. lag es auch an einer Zusatzschleife, die wir wegen der Landschaft gemacht haben. Egal, als wir in St. Bartholomä waren, war klar, dass wir es vor Einbruch der Dunkelheit nicht mehr zurück schaffen. Boot fahren war angesagt. Den Plan, das Ganze am nächsten Tag zu beenden, machte der Regen, der in der Nacht einsetze, zunichte. Wieder ein Projekt, das ich noch beenden muss.
Im Oktober war ich dann im Urlaub in Südtirol. Hier habe ich zwei Radtouren gemacht und bin viel gewandert. Und versucht mich zu erholen. Im November habe ich dann noch einen Genusslauf gemacht. Der Gänsebratenvernichtungslauf fiel ja bekanntlich aus, aber der Silvesterlauf in Nürnberg steht jetzt noch an. 
Für das nächste Jahr laufen meine Planungen auch schon. Erstmal die Gesundheit in den Griff bekommen. das ist das Wichtigste! Eine Woche Traillaufen in der Türkei ist gebucht! Diesmal allerdings erst im April. Pfingsten geht es wieder an den Spitzingssee und dann möchte ich mal wieder den Supermarathon am Rennsteig laufen. Wie das Jahr danach weitergeht weiß ich allerdings noch nicht.

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Jenner

Mit der Gondel auf den Jenner . Unten war Nebel, ab der Mittelstation dann Sonne. Oben war es angenehm warm. Zuerst sind wir zum Gipfelkreuz hoch.  Zurück sind wir über die Mitterkaseralm zur Mittelstation der Jennerbahn gelaufen.  Kurz vor der Mittelstation ging's in die Wolken. Und weiter über den Stufenweg zur Talstation der Jennerbahn.  Der Abstieg war anstrengend, steil, aber schön. Entspannt haben wir uns dann im warmen Pool am Campingplatz.

Almbachklamm

Eigentlich wollten wir mit dem Bus nach Ramsau . Aber der fährt am Sonntag nicht regelmäßig und wir hätten über eine Stunde warten müssen. Denn es sollte ein ruhiger Tag werden. Wir hatten Muskelkater vom Tag vorher. So sind wir mit dem Bus wieder nach Unterau zurück gefahren und sind die Almbachklamm gegangen.   Am Ende der Klamm haben wir entschieden nicht den gleichen Weg zurück zu laufen, sondern weiter nach Maria Gern zu gehen. Diesmal ging's Bergauf. Teils auch über Treppen .  In Hintergern haben wir auf einem Sonnenbänkel Brotzeit gemacht. Glück hatten wir auch, denn der Linienbus kam eine halbe Stunde später. So sind wir nicht mehr bis Maria Gern gegangen, sondern gleich nach Berchtesgaden zurück gefahren. Am Campingplatz sind wir noch in den Pool, aber der Muskelkater ist davon auch nicht besser geworden.

Urlaubsfazit

Berchtesgaden - als Kind war ich da und dann habe ich es irgendwie aus den Augen verloren. Mit dem Wetter hatten wir richtig Glück, Sonne pur und angenehm warm. Der Campingplatz Allweglehen - nicht ganz billig, aber sehr zu empfehlen. Nettes Personal, alles neu und sauber und ein sehr gutes Restaurant dabei. Die Bushaltestelle ca. 800 m entfernt. Nur am Rückweg muss man den Berg hoch, was nach unseren langen Wanderung nicht immer einfach war. Berchtesgaden und seine Umgebung ist eine Reise wert. Wir fahren da bestimmt wieder hin, denn wir haben in der kurzen Zeit nicht alles machen können, was wir uns vorgenommen haben. Außerdem hat Anfang November das ein oder andere schon zu. Glück hatten wir mit dem Kehlsteinhaus , das ab 1. November zu hat. In der Almbachklamm waren wir am letzten Öffnungstag und die Jennerbahn hat seit 4. November Revision.