29 Dezember 2014

Jahresrückblick

Ein sportliches Jahr geht zu Ende. Ein Jahr mit Höhen und Tiefen ... und erstmals auch mit Verletzungen. Fangen wir mit dem Radfahren an. 477 Km sind nicht viel, besser als gar nichts. So wenig bin ich, seit ich mein MTB habe noch nie gefahren. So recht hat mir dieses Jahr das Mountainbiken nicht gefallen. Warum weiß ich nicht, aber es kann nächstes Jahr nur besser werden.
am Rheinsteig
Zum Laufen: 
Im ersten Halbjahr habe ich mit über 1400 Km doch Einiges abgespult. Eine Woche Trailrunning auf Teneriffa war dabei und wieder der Rheinsteig. Allerdings bin ich vom Rheinsteig verletzt zurück gekommen: Shin Splint. Sehr schmerzhaft, da habe sogar ich mal Ruhe gegeben. Anfang Juni, am heißesten Wochenende des Jahres war ich dann zum Berg-Traillaufen am Spitzingsee. Auch von dort kam ich verletzt zurück: Bänderdehnung! Passiert ist das bei der letzten Tour. Auch hier konnte ich dann 14 Tage nicht laufen. Und von da ab habe ich mich nur noch durch das restliche Laufjahr gequält. Keine Lust, schlapp, aber wer meinen Blog regelmäßig liest, kennt die Geschichte. Knapp tausend Kilometer habe ich trotzdem im 2. Halbjahr geschafft. 

Doch jetzt mal zu meinen Laufhighlights:
 
 Auf Teneriffa habe ich den Teide, den höchsten Berg Spaniens "erlaufen". Trotz eines schlechten Tags habe ich mich hochgequält. Darauf bin ich heute noch stolz. Hier könnt ihr das nachlesen.



Im August bin ich dann noch mit dem Laufclub 21 auf die Zugspitze. Leider hatten wir schlechtes Wetter, so das uns der Gipfel verwehrt war. Aber bis zum Sonn Alpin haben wir es geschafft, hier noch nocheinmal der Link zum Bericht


beim VivaWest-Marathon


Dazu kamen der Rheinsteig, der Partnerstadtlauf, der VivaWest-Marathon, verschiedene Trailläufe, privat organisiert und einige Genussläufe.




Das war es aber auch schon im Jahr 2014. Den Maintalultra hatte ich geplant, habe ihn aber kurzfristig abgesagt.
Ab August war die Luft raus. Ich hatte keine Lust zu trainieren. Und wenn, dann nur sehr langsam. An was das gelegen hat, weiß ich nicht. Lag es am permanenten Alleinelaufen oder hat mich mein doch sehr anstrengendes Arbeitsjahr eingeholt. Ich weiß es nicht und werde es wohl nicht herausfinden. Aber ab nächste Woche ist ein neues Laufjahr. Ein bisschen was habe ich schon geplant. Mitte März geht es zum Traillaufen in die Türkei und eine Woche später wieder auf den Rheinsteig. Außerdem möchte ich über den Brocken laufen. Und vielleicht kann ich dieses Jahr schon einen lange gehegten Traum erfüllen: Laufend über die Alpen. Allerdings privat, nicht beim Transalpin. Und wenn ich es dieses Jahr nicht schaffe, dann halt nächstes Jahr! Irgendein Ziel braucht der Mensch ja. 
Und sonst? 
- auch mal nicht laufen ohne schlechtes Gewissen
- wieder richtig Lust am Laufen haben
- wieder mehr Radfahren
- gesund bleiben, dass ist das Allerwichtigste!

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