Im Moment muss man ja beim Laufen wieder schauen, dass man die Regenpausen erwischt. Bis jetzt hatte ich das Glück, dass ich das immer geschafft habe. Nur nasse Füße hatte ich immer, denn die Wiesen sind einfach nass. Zur Zeit laufe ich wieder viele Berge, sehr langsam. Irgendwie hab ich keine Lust, schnell zu laufen. Man soll ja auch mal langsam laufen. Die Temperaturen sind optimal, wobei es nicht wirklich Juliwetter ist. Aber das kann ja noch werden.
Der Schmerz geht, der Stolz bleibt. Bei mir ist es eher so: Der Schmerz geht, der Stolz kommt. Erst so nach und nach kann ich mich darüber freuen, dass ich die 100 Meilen von Berlin geschafft habe. Am Anfang war ich doch ein wenig enttäuscht, dass ich "nur" Angekommen bin. Im Geheimen hatte ich schon mit 24 - 26h geliebäugelt. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass ich überhaupt angekommen bin. Das habe ich Anton zu verdanken. Bei Km 96 haben wir uns das erste Mal verlaufen, bei Km 102 dann das zweite Mal. Das hat mich mental so runtergezogen, dass ich praktisch nicht mehr laufen konnte. Ohne Anton hätte ich mich in den Bus gesetzt und wäre zum Ziel zurückgefahren. bei der Startnummernausgabe Morgens um 5:30 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Herrlicher Sonnenaufgang zu einem anstrengenden Tag Erstmal wurden die Restkilometer zweistellig. Gut ging es uns die ganze Zeit - körperlich zumindest! Die Sympathie der wenigen Zuschauer hat uns getragen. Ein bli...
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