Leistungsdiagnostik und langer Lauf in den Frühling


Gestern haben Peter und ich ein Leistungsdiagnostik gemacht. So schlecht waren wir gar nicht. Wobei wir jetzt schwarz auf weiß haben, was ich schon immer gesagt habe: Wir machen zu wenige lange, langsame Läufe.

Neben EKG, Blutdruck, BMI und Körperfettmessung war das Spannendste die Laufbandanalyse mit Laktatmessung. Dabei wird die Belastung schrittweise gesteigert, bis die körperliche Ausbelastung erreicht ist. Das heißt, dass das Tempo erhöht wird und auf jeder Intensitätsstufe die Herzfrequenz, der Blutdruck und der Laktatwert im Blut überwacht. Außerdem trägt man eine Atemmaske, die während der Belastung die Sauerstoffaufnahme und -nutzung, sowie die Kohlendioxidabgabe dokumentiert. Das Laufen mit der Atemmaske ist allerdings gewöhnungsbedürftig, aber es ging ganz gut. Jetzt weiß ich auch, wie ich meine Marathonzeit verbessern kann.

Heute haben wir dann gleich einen langen, langsamen Lauf im vorgegebenen Pulsbereich gemacht. Ganz langsam laufen ist aber gar nicht so einfach. Da weiß ich, dass ich viel schneller laufen kann und lauf mit "angezogener Handbremse". Aber ich bin überhaupt nicht müde. Das ist auch eine gute Erfahrung.

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