... auf'd Nocht montier´ i die Schi, ganz frei nach Wolfgang Ambros. Zumindest lege ich sie in den Bus, ins Stubai geht auch nicht, aber nach Ischgl. Letztes Jahr war es um diese Zeit schon so frühlingshaft, dass ich mich nicht wirklich aufs Skifahren gefreut habe. Trotzdem war es ein Traumwochenende. Dieses Jahr macht es mir das Wetter nicht ganz so schwer. Ich kann es kaum erwarten, dass es los geht. Gerne auch bei bestem Skiwetter.
Der Schmerz geht, der Stolz bleibt. Bei mir ist es eher so: Der Schmerz geht, der Stolz kommt. Erst so nach und nach kann ich mich darüber freuen, dass ich die 100 Meilen von Berlin geschafft habe. Am Anfang war ich doch ein wenig enttäuscht, dass ich "nur" Angekommen bin. Im Geheimen hatte ich schon mit 24 - 26h geliebäugelt. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass ich überhaupt angekommen bin. Das habe ich Anton zu verdanken. Bei Km 96 haben wir uns das erste Mal verlaufen, bei Km 102 dann das zweite Mal. Das hat mich mental so runtergezogen, dass ich praktisch nicht mehr laufen konnte. Ohne Anton hätte ich mich in den Bus gesetzt und wäre zum Ziel zurückgefahren. bei der Startnummernausgabe Morgens um 5:30 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Herrlicher Sonnenaufgang zu einem anstrengenden Tag Erstmal wurden die Restkilometer zweistellig. Gut ging es uns die ganze Zeit - körperlich zumindest! Die Sympathie der wenigen Zuschauer hat uns getragen. Ein bli...

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