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Back on Track?

Am Samstag bin ich ganz spontan den Basistrail beim Maintal-Ultratrail gelaufen. Die ganze Woche hatte ich hin und her überlegt, soll ich oder soll ich nicht. Ein kleiner Testlauf am Donnerstag, leichter Muskelkater am Freitag. Aber gesundheitlich ging es mir gut. Also Laufsachen zusammengepackt und am Samstag morgen um 6 Uhr ging es gut gelaunt Richtung Veitshöchheim. Je näher ich der Veranstaltung kam, umso größer wurden die Zweifel. Schließlich bin ich Ende Juni das letzte Mal wirklich gelaufen. Würde das gut gehen? 9 Stunden Zielzeit, Wandern geht immer, alles unter 5 Stunden wäre super! Schließlich überwog doch der Stolz, dass ich mich aufgerafft hatte.
Und es lief gut. Nicht schnell, gleich war ich bei den letzten Läufern, aber das war ja egal. Am Anfang ging es viel durch den Wald, angenehm kühl, tolle Trails. das hatte sich gelohnt. Ich weiß nicht, wie oft mir die Wörter "geil" und "cool" durch den Kopf gingen, bei den Wegen. Singletrails pur! Bestimmt auch toll mit dem MTB zu fahren. werde ich mal im Kopf behalten. 
Schon bald waren wir am Ende des Feldes nur noch zu dritt unterwegs. Aber wir hatten viel Spaß miteinander. Auch als uns die ersten des Ultratrail überholten, schadete das keineswegs unserer Motivation. Glücklich und zufrieden sind wir nach über 4 Stunden, aber deutlich vor 5 Stunden ins Ziel eingelaufen.
Auch wenn ich im Moment noch meilenweit von Ultrastrecken in ordentlichem Tempo entfernt bin, heute habe ich gemerkt, dass ich 1. immer noch eine gewisse Grundsubstanz habe, die es mir ermöglicht, Mitteldistanzen zwar nicht schnell, aber immerhin laufen zu können. auch ohne viel Training. 2. Auch wenn es mir zur Zeit schwer fällt, mich zum Laufen zu motivieren, wenn ich dann mal unterwegs bin, macht es mir wieder richtig viel Spaß.
Vielleicht ist ja am Samstag der Knoten geplatzt und es geht Lauftechnisch wieder aufwärts.
Und damit ihr seht, dass es sich lohnt, den Maintal-Ultratrail zu laufen, hier ein paar Eindrücke von der Basisstrecke. Die Ultrastrecke muss noch schöner sein ...
morgendliche Landschaft mit Läufern
Singletrail
auch durch Weinberge ging es
die Markierung war prima: Decathlon-Flatterbänder und/oder Pfeile, Verlaufen war unmöglich
Versorgung
meine Begleiter: Elke und Ralf
zwischendrin herrliche Ausblicke
nur noch ein Kilometer, dann ist es vollbracht

Kommentare

MDJogger hat gesagt…
Super, aber was ist denn los? Wieso bist du im Juni das letzte Mal gelaufen?
Liebe Grüße aus Berlin!
Marco
MDJogger hat gesagt…
Super, aber was ist denn los? Wieso bist du im Juni das letzte Mal gelaufen?
Liebe Grüße aus Berlin!
Marco
Lauf Markus hat gesagt…
Wow wie schön! Glückwunsch zum Finish!
Jörg hat gesagt…
Klingt doch richtig gut!
Irgendwann sehen wir uns wieder auf dem Rennsteig.

Jörg

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Jenner

Mit der Gondel auf den Jenner . Unten war Nebel, ab der Mittelstation dann Sonne. Oben war es angenehm warm. Zuerst sind wir zum Gipfelkreuz hoch.  Zurück sind wir über die Mitterkaseralm zur Mittelstation der Jennerbahn gelaufen.  Kurz vor der Mittelstation ging's in die Wolken. Und weiter über den Stufenweg zur Talstation der Jennerbahn.  Der Abstieg war anstrengend, steil, aber schön. Entspannt haben wir uns dann im warmen Pool am Campingplatz.

Almbachklamm

Eigentlich wollten wir mit dem Bus nach Ramsau . Aber der fährt am Sonntag nicht regelmäßig und wir hätten über eine Stunde warten müssen. Denn es sollte ein ruhiger Tag werden. Wir hatten Muskelkater vom Tag vorher. So sind wir mit dem Bus wieder nach Unterau zurück gefahren und sind die Almbachklamm gegangen.   Am Ende der Klamm haben wir entschieden nicht den gleichen Weg zurück zu laufen, sondern weiter nach Maria Gern zu gehen. Diesmal ging's Bergauf. Teils auch über Treppen .  In Hintergern haben wir auf einem Sonnenbänkel Brotzeit gemacht. Glück hatten wir auch, denn der Linienbus kam eine halbe Stunde später. So sind wir nicht mehr bis Maria Gern gegangen, sondern gleich nach Berchtesgaden zurück gefahren. Am Campingplatz sind wir noch in den Pool, aber der Muskelkater ist davon auch nicht besser geworden.

Urlaubsfazit

Berchtesgaden - als Kind war ich da und dann habe ich es irgendwie aus den Augen verloren. Mit dem Wetter hatten wir richtig Glück, Sonne pur und angenehm warm. Der Campingplatz Allweglehen - nicht ganz billig, aber sehr zu empfehlen. Nettes Personal, alles neu und sauber und ein sehr gutes Restaurant dabei. Die Bushaltestelle ca. 800 m entfernt. Nur am Rückweg muss man den Berg hoch, was nach unseren langen Wanderung nicht immer einfach war. Berchtesgaden und seine Umgebung ist eine Reise wert. Wir fahren da bestimmt wieder hin, denn wir haben in der kurzen Zeit nicht alles machen können, was wir uns vorgenommen haben. Außerdem hat Anfang November das ein oder andere schon zu. Glück hatten wir mit dem Kehlsteinhaus , das ab 1. November zu hat. In der Almbachklamm waren wir am letzten Öffnungstag und die Jennerbahn hat seit 4. November Revision.