Ich habe einen sehr sportliche Woche hinter mir. Denn diese Woche habe sozusagen ein Höhentraining gemacht. Am Mittwoch sind wir ganz spontan zum Skifahren in die Skiwelt Wilden Kaiser gefahren. Dort war Skifahren pur angesagt. Kurz nach 9 Uhr am Lift und gepowert bis 16 Uhr, nur Mittags mit einer kurzen Pause. Gestern und heute beim Laufen habe ich meine Oberschenkel allerdings ganz schön gespürt. Wobei: Am Mittwoch noch Schnee mit Temperaturen so um die 0° C. Gestern und heute hatte ich beim Laufen die 3/4-Hose und Shirt an, so warm war es. Ich warte ja eigentlich immer noch auf den ersten Lauf im Schnee. Im Moment meine ich aber, ich laufe schon in den Frühling. Egal, Hauptsache ich kann laufen.
Der Schmerz geht, der Stolz bleibt. Bei mir ist es eher so: Der Schmerz geht, der Stolz kommt. Erst so nach und nach kann ich mich darüber freuen, dass ich die 100 Meilen von Berlin geschafft habe. Am Anfang war ich doch ein wenig enttäuscht, dass ich "nur" Angekommen bin. Im Geheimen hatte ich schon mit 24 - 26h geliebäugelt. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass ich überhaupt angekommen bin. Das habe ich Anton zu verdanken. Bei Km 96 haben wir uns das erste Mal verlaufen, bei Km 102 dann das zweite Mal. Das hat mich mental so runtergezogen, dass ich praktisch nicht mehr laufen konnte. Ohne Anton hätte ich mich in den Bus gesetzt und wäre zum Ziel zurückgefahren. bei der Startnummernausgabe Morgens um 5:30 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Herrlicher Sonnenaufgang zu einem anstrengenden Tag Erstmal wurden die Restkilometer zweistellig. Gut ging es uns die ganze Zeit - körperlich zumindest! Die Sympathie der wenigen Zuschauer hat uns getragen. Ein bli...
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