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Training und Berge

Ich habe mein Training verändert. Letztes Jahr bin ich doch mehr auf Kilometer gelaufen. Dieses Jahr will ich wieder mehr Wert auf die Strecke legen. So laufe ich jetzt nach dem Motto "Berge kann ich leiden will sie nicht länger meiden". Habe es dann letzte Woche gleich mit meinem "Lieblingsberg" aufgenommen. Ein Berg, der sich über zwei Kilometer steil nach oben zieht und immer wenn man meint man ist oben, geht er doch noch ein Stück weiter. Vor zwei Jahren bin ich ihn zwei oder drei Mal gelaufen. Letztes Jahr überhaupt nicht. Doch letzte Woche habe ich ihn gleich zwei Mal bezwungen. Das tat gut!! Und so schlimm wie ich ihn in Erinnerung hatte ist er gar nicht. Oder sind es doch die Laufkilometer, die ich inzwischen in den Beine habe? Habe auch andere Strecken umgestellt. So manch liebgewonnene Strecke bekommt mit einem Berg drin doch wieder ganz andere Reize. Und Berge verschiedener Länge und Steigung gibt es bei uns wirklich genug.
Warum habe ich das Training eigentlich umgestellt??? Naja, ich war mit meinen Marathonzeiten nicht zufrieden. Schließlich bin ich ja auch schon 4:15 h im Marathon gelaufen. Und nach einem Blick in mein Laufbuch habe ich festgestellt, dass ich damals viel mehr Berge gelaufen bin. Eines meiner Ziele ist doch auch mal einen Marathon unter vier Stunden zu laufen.

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Jenner

Mit der Gondel auf den Jenner . Unten war Nebel, ab der Mittelstation dann Sonne. Oben war es angenehm warm. Zuerst sind wir zum Gipfelkreuz hoch.  Zurück sind wir über die Mitterkaseralm zur Mittelstation der Jennerbahn gelaufen.  Kurz vor der Mittelstation ging's in die Wolken. Und weiter über den Stufenweg zur Talstation der Jennerbahn.  Der Abstieg war anstrengend, steil, aber schön. Entspannt haben wir uns dann im warmen Pool am Campingplatz.

Almbachklamm

Eigentlich wollten wir mit dem Bus nach Ramsau . Aber der fährt am Sonntag nicht regelmäßig und wir hätten über eine Stunde warten müssen. Denn es sollte ein ruhiger Tag werden. Wir hatten Muskelkater vom Tag vorher. So sind wir mit dem Bus wieder nach Unterau zurück gefahren und sind die Almbachklamm gegangen.   Am Ende der Klamm haben wir entschieden nicht den gleichen Weg zurück zu laufen, sondern weiter nach Maria Gern zu gehen. Diesmal ging's Bergauf. Teils auch über Treppen .  In Hintergern haben wir auf einem Sonnenbänkel Brotzeit gemacht. Glück hatten wir auch, denn der Linienbus kam eine halbe Stunde später. So sind wir nicht mehr bis Maria Gern gegangen, sondern gleich nach Berchtesgaden zurück gefahren. Am Campingplatz sind wir noch in den Pool, aber der Muskelkater ist davon auch nicht besser geworden.

Urlaubsfazit

Berchtesgaden - als Kind war ich da und dann habe ich es irgendwie aus den Augen verloren. Mit dem Wetter hatten wir richtig Glück, Sonne pur und angenehm warm. Der Campingplatz Allweglehen - nicht ganz billig, aber sehr zu empfehlen. Nettes Personal, alles neu und sauber und ein sehr gutes Restaurant dabei. Die Bushaltestelle ca. 800 m entfernt. Nur am Rückweg muss man den Berg hoch, was nach unseren langen Wanderung nicht immer einfach war. Berchtesgaden und seine Umgebung ist eine Reise wert. Wir fahren da bestimmt wieder hin, denn wir haben in der kurzen Zeit nicht alles machen können, was wir uns vorgenommen haben. Außerdem hat Anfang November das ein oder andere schon zu. Glück hatten wir mit dem Kehlsteinhaus , das ab 1. November zu hat. In der Almbachklamm waren wir am letzten Öffnungstag und die Jennerbahn hat seit 4. November Revision.