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Training und Berge

Ich habe mein Training verändert. Letztes Jahr bin ich doch mehr auf Kilometer gelaufen. Dieses Jahr will ich wieder mehr Wert auf die Strecke legen. So laufe ich jetzt nach dem Motto "Berge kann ich leiden will sie nicht länger meiden". Habe es dann letzte Woche gleich mit meinem "Lieblingsberg" aufgenommen. Ein Berg, der sich über zwei Kilometer steil nach oben zieht und immer wenn man meint man ist oben, geht er doch noch ein Stück weiter. Vor zwei Jahren bin ich ihn zwei oder drei Mal gelaufen. Letztes Jahr überhaupt nicht. Doch letzte Woche habe ich ihn gleich zwei Mal bezwungen. Das tat gut!! Und so schlimm wie ich ihn in Erinnerung hatte ist er gar nicht. Oder sind es doch die Laufkilometer, die ich inzwischen in den Beine habe? Habe auch andere Strecken umgestellt. So manch liebgewonnene Strecke bekommt mit einem Berg drin doch wieder ganz andere Reize. Und Berge verschiedener Länge und Steigung gibt es bei uns wirklich genug.
Warum habe ich das Training eigentlich umgestellt??? Naja, ich war mit meinen Marathonzeiten nicht zufrieden. Schließlich bin ich ja auch schon 4:15 h im Marathon gelaufen. Und nach einem Blick in mein Laufbuch habe ich festgestellt, dass ich damals viel mehr Berge gelaufen bin. Eines meiner Ziele ist doch auch mal einen Marathon unter vier Stunden zu laufen.

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