Über Nacht hat das Wetter umgeschlagen. Gegen viertel drei kam ein Gewitter mit Regen und Sturm auf. Und es wurde kühler. Heute morgen haben wir noch draußen gefrühstückt. Wir sind zu Fuß los nach Saint-Jean-de-Luz. Gegen 14 Uhr hat es zu regnen angefangen und seitdem regnet es. Wir waren noch Spezialitäten einkaufen und sind mit Uber zurück gefahren.
Wie so oft packen wir bei Regen. Hoffen wir mal, dass es wieder besser wird und wir alles trocken bringen. Morgen geht es weiter Richtung Arcachon.
Der Schmerz geht, der Stolz bleibt. Bei mir ist es eher so: Der Schmerz geht, der Stolz kommt. Erst so nach und nach kann ich mich darüber freuen, dass ich die 100 Meilen von Berlin geschafft habe. Am Anfang war ich doch ein wenig enttäuscht, dass ich "nur" Angekommen bin. Im Geheimen hatte ich schon mit 24 - 26h geliebäugelt. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass ich überhaupt angekommen bin. Das habe ich Anton zu verdanken. Bei Km 96 haben wir uns das erste Mal verlaufen, bei Km 102 dann das zweite Mal. Das hat mich mental so runtergezogen, dass ich praktisch nicht mehr laufen konnte. Ohne Anton hätte ich mich in den Bus gesetzt und wäre zum Ziel zurückgefahren. bei der Startnummernausgabe Morgens um 5:30 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Herrlicher Sonnenaufgang zu einem anstrengenden Tag Erstmal wurden die Restkilometer zweistellig. Gut ging es uns die ganze Zeit - körperlich zumindest! Die Sympathie der wenigen Zuschauer hat uns getragen. Ein bli...







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