... habe ich meiner inneren Unruhe nachgegeben und habe eine MTB-Tour gemacht. Locker, so flach wie bei uns möglich. Hat gutgetan, auch wenn Radfahren bei mir nicht so den Entspannungseffekt hat wie Laufen. Aber der Kopf ist wieder etwas freier, die frische Luft hat gutgetan. Im Moment arbeite ich in einem Raum in dem es kein Tageslicht gibt. Das schlägt bei mir aufs Gemüt. Deshalb musste ich raus. Aber zum Laufen fühle ich mich noch nicht fit. Treppensteigen fällt noch schwer, deswegen werde ich wohl auch morgen noch nicht laufen.
Was mir schon die ganze Zeit auffällt: Dieses Jahr gibt es extrem viele Mohnblumen. Nicht nur am Wegesrand, teilweise erscheint es so als wären ganze Felder voll davon. Diese roten Teppiche zwischen all dem grün sind einfach wundervoll.
Der Schmerz geht, der Stolz bleibt. Bei mir ist es eher so: Der Schmerz geht, der Stolz kommt. Erst so nach und nach kann ich mich darüber freuen, dass ich die 100 Meilen von Berlin geschafft habe. Am Anfang war ich doch ein wenig enttäuscht, dass ich "nur" Angekommen bin. Im Geheimen hatte ich schon mit 24 - 26h geliebäugelt. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass ich überhaupt angekommen bin. Das habe ich Anton zu verdanken. Bei Km 96 haben wir uns das erste Mal verlaufen, bei Km 102 dann das zweite Mal. Das hat mich mental so runtergezogen, dass ich praktisch nicht mehr laufen konnte. Ohne Anton hätte ich mich in den Bus gesetzt und wäre zum Ziel zurückgefahren. bei der Startnummernausgabe Morgens um 5:30 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Herrlicher Sonnenaufgang zu einem anstrengenden Tag Erstmal wurden die Restkilometer zweistellig. Gut ging es uns die ganze Zeit - körperlich zumindest! Die Sympathie der wenigen Zuschauer hat uns getragen. Ein bli...
Kommentare