Am Samstag hat es dann endlich mit dem langen Lauf geklappt. Ganz langsam, am Anfang mit ein paar langen, steilen Bergen. Zwischendrin idyllisch um eine Weiher mit Froschgequake und am Ende flach zum Auslaufen. Das Wetter war super: sonnig und nicht zu warm zum Laufen, im Wald angenehm kühl, etwas Wind, der allerdings von vorne. Klar, der Wind kommt immer von vorne. Sonntag war dann ein Ruhetag. Allerdings konnten wir bei dem Traumwetter nicht zu Hause sitzen. Also haben wir die Wanderschuhe geschnürt und sind zwei Stunden in flottem Schritt gewandert. Heute war dann wieder ein ruhiger Lauf dran, gleich in der Früh und im Wald um nicht wieder in der Wärme zu laufen. Es war angenehm kühl und als wir wieder daheim waren, hat der Kaffee auf der Terrasse besonders gut geschmeckt.
Heute sind wir mit dem Rad rund um den Chiemsee . Ganz ehrlich, muss man nicht machen. Denn die wenigste Zeit fährt man am See entlang. Wobei das Museum Torfbahnhof bei Rottau schon interessant war. Es hatte zwar geschlossen, aber es gab interessante Infos auch Außerhalb des Museums. Ansonsten ... der Radweg geht an der Autobahn entlang, ... viele Radfahrer, die alleine mit Radfahren (E-Bike) überfordert sind. Aber schon auch schöne Aussichten, nicht nur auf den See. Die es natürlich auch gab. " Wer die Chiemsee Umrundung mit dem Rad überlebt hat, den haut nichts mehr um." Originalton von meinem Mann. Und da hat er recht. Manchmal war es schon grenzwertig, wie der ein oder die andere unterwegs war. Ein Hübel, bergauf oder bergab, wurde zur Herausforderung. Selbst beim Überholen hatte ich manchmal den Eindruck, das die Leute überfordert waren. Und wir waren außerhalb der Saison unter der Woche unterwegs. Muss man nicht haben.
Kommentare