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Silvesterlauf

Ein bisschen hatte ich ja die Panik vor dem Lauf, was den Untergrund betrifft. Denn schon am Sonntag hatte ich genug damit zu kämpfen. Aber so schlimm war es dann gar nicht. Die Helfer vom Team Klinikum haben wirklich ganze Arbeit geleistet, um eine tollen Silvesterlauf zu gewährleisten. Ein herzlicher Dankeschön dafür an dieser Stelle. Ohne Ambitionen bin ich los. Aus dem Jahr rauslaufen, Spaß haben und nicht verletzen. Das war es was ich wollte. Und das gab mir eine Lockerheit, wie ich sie schon lange nicht mehr hatte. Außerdem lief es sich erstaunlich gut auf dem Schnee. Ich konnte zwar nicht konstant laufen, aber egal. So brauchte ich für den Kilometer je nach Bodenbeschaffenheit zwischen 5 und 6:30 Minuten. Wobei selbst die schnellen Kilometer mich nicht anstrengten. Nach 52 Minuten war ich schon wieder im Ziel. Glücklich und zufrieden. Jetzt wünsche ich euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Auf eine verletzungsfreie Zeit und gemeinsame Läufe. Keep on running in 2011!

Rück- und Ausblick

Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Ein Jahr mit vielen neuen Erfahrungen. Sportlich war es wohl das emotionalste Laufjahr. Ich bin zwar nicht so viele Wettkämpfe wie 2009 gelaufen, dafür aber längere. Die Bestzeiten des letzten Jahres habe ich zwar nie erreicht, aber immer bin ich annähernd hingekommen. es waren also doch keine Eintagsfliegen. Meinen Traum, einmal 50 Km zu laufen, habe ich 2010 gleich mehrere Male in die Tat umgesetzt. Das erste Mal in Rodgau . Bei der Harzquerung und in Schwäbisch Gmünd kamen zu der Länge auch noch jede Menge Höhenmeter dazu. Bei zwei Marathons, in Würzburg und Karlsruhe , bin ich beide Male knapp über 4h geblieben. Die 25 Km von Berlin und der Halbmarathon beim Stadtlauf in Nürnberg komplettieren schon meine Wettkämpfe. Und eventuell noch der Silvesterlauf. Der Höhepunkt meines Laufjahres war aber unbestritten der Mauerwegslauf . Noch heute spreche und lese ich darüber mit Gänsehaut und Tränen in den Aug...

Silvesterlauf?!

Nach zwei Tagen Laufpause, habe ich gestern einen ruhigen 10 Km Lauf gemacht. Mehr war nicht drin, denn meine Rücken will nicht so, wie ich es will. So lasse ich das Jahr ganz ruhig ausklingen. Morgen laufe ich dann noch beim Silvesterlauf in Nürnberg, soweit er denn stattfindet. Die Strecke ist voll Schnee - das habe ich ja am Sonntag schon festgestellt - und es ist noch unklar, ob er stattfindet. Ich lass mich überraschen. Findet er statt, so laufe ich ganz locker, mehr macht der Rücken nicht mit. Fällt er aus, so werde ich zu Hause meinen privaten Silvesterlauf machen. Mittlerweile ist das schon der 8. Silvesterlauf vom Team Klinikum . Gemeldet hatte ich bei allen, zu einem bin ich nicht gefahren wegen Blitzeis. Beim Allerersten, habe ich nachgemeldet, da waren es gerade mal 243 Starter. Die letzten Jahre waren es immer um die 1000 !!

Alle Jahre wieder ...

... findet in Nürnberg am zweiten Weihnachtsfeiertag der Gänsebraten-Vernichtungslauf statt. Die letzten beide Jahre war ich dabei und auch dieses Jahr konnte mich nicht einmal das Wetter davon abhalten. Die letzten beiden Jahre war es immer lausig kalt, dieses Jahr kam zur Kälte auch noch Schnee dazu. Die letzten beiden Jahre habe ich beim Trainingsmarathon so um die 38 km in 4 h geschafft. Aber diese Jahr war alles anders. Wie heißt es immer: Nicht jeder Lauf ist gleich. Nicht immer läuft alles so, wie man es sich wünscht. Diese Erfahrung habe ich diese Jahr auch gemacht. Die Strecke war schneebedeckt und uneben. Es hat mich an Rodgau im Januar erinnert. Auch diese Jahr wollte ich wenigstens 30 Km laufen. Aber der Untergrund machte mir zu schaffen. Es lief sich schwer. Und wieder einmal hatte ich auch keinen so guten Tag erwischt. Auf dem 1522 m langen Rundkurs hatte ich schon nach 5 Runden Probleme. Aber 10 Runden bzw. 15 Km sollten es schon werden. Wo ein Wille ist ... kämpfen kan...

Frohe Weihnachten

Ich wünsche euch zur Weihnachtszeit Erinnerungen aus der Kinderzeit. Strahlende Augen und Glanz im Herzen, einen Weihnachtsbaum geschmückt mit Kerzen. Geschenke, eher bescheiden und klein, es muss nicht immer Gold und Silber sein. Dass andere Menschen an euch denken, die Wärme und Liebe schenken. Ich wünsche euch ein Stück vom Glück und den Weihnachtszauber von früher zurück. Eine eisig kalte Weihnachtsnacht, die von weißem Schnee winterlich gemacht. Ich wünsche euch zur Weihnachtszeit Frieden, Freude und Zufriedenheit. Und für das neue Jahr Gesundheit, Glück und Erfolg.

traumhaftes Winterwetter

Die ganze Woche habe ich herrliche Läufe durch die verschneite Landschaft gemacht. Wunderschön, wenngleich das Laufen auf schneebedeckten Wegen manchmal ganz schön anstrengend ist. Und bergauf erst. So sind meine Läufe meist sehr langsam. Aber wie heißt es immer: Die Sieger des Sommers werden im Winter gemacht. Naja, zum Sieg wird es wohl nie langen. Aber es macht Spaß und das ist das Wichtigste. Seit Neuestem habe ich am Samstag das Laufen vor dem Frühstück für mich entdeckt. Aufstehen, Katzenwäsche, rein in die Laufschuhe und raus. Je nach Lust und Laune laufe ich zwischen 30 und 45 Minuten. Sonntagvormittag steht dann wieder eine normale Laufeinheit an. Ich glaube jeder stellt im Moment Winterbilder in seinem Blog ein. Irgendwie auch ganz logisch, wir haben jetzt einfach tollen Schnee und können tolle Bilder beim Laufen machen. Ich sehe davon ab, denn ich denke Landschaft und Schnee habe auch ich schon genug eingestellt. Aber den Mega-Eiszapfen an der Lampe über der Haustür wollte ...

Laufclub 21 - eine andere Weihnachtsfeier

Ich komme gerade von der Weihnachtsfeier des Laufclub 21 . Eine etwas andere Weihnachtsfeier, nicht das übliche Gefresse. Um 9 Uhr ging's los. Vor dem Vergnügen hieß es erst einmal 2:10 h zu laufen. Ein Rundkurs, ca. 1,2 Km lang. Gutes Training, Nüchternlauf, zwei Stunden mal wieder mit Gleichgesinnten laufen. Wunderschön. Es lief gut heute morgen und so habe ich gemütlich 20 Km runtergespult. Nach der Anstrengung dann doch Vergnügen. Leckeres Sportleressen und gemütliches Beisammensein mit den Marathonis und ihren Familien. Natürlich gab es auch eine kleine Siegerehrung für den Lauf. Die Marathonis und Kinder waren ganz heiß auf einen Pokal. Auch das Revue passieren der gemeinsamen Läufe des Jahres 2010 wurde nicht ausgelassen. klar, dass der Mauerwegslauf als Highlight aller, nicht zu kurz kommen durfte. Aber auch die Wettkampfplanung für 2011 lässt keine Wünsche offen und ich werde den einen oder andere Marathon mit meinen Freunden des Laufclubs laufen. Das wird ein tolles Ja...

Ohne Laufen fehlt mir was

Gestern habe ich wieder einmal gemerkt, wie sehr ich das Laufen brauche. Von Montag bis Mittwoch hat es bei uns geschüttet wie aus Kübeln. Gut, das ist nicht wirklich ein Grund, nicht zu laufen. Am Montag hat die Vernunft gesiegt, der Fuß hat wehgetan. Und im nachhinein eine richtige Entscheidung, denn ich bin wieder völlig schmerzfrei. Sichtlich nur eine Überlastung beim Laufen auf Schnee. Am Dienstag habe ich mir einen schönen Nachmittag beim Shoppen gemacht und am Mittwoch ... Da wollte ich eigentlich schon laufen, aber ... Ich war auf einer Beerdigung, es hat geschüttet. eigentlich hätte mir danach das Laufen gutgetan, aber ich war so durchgefroren, dass ich statt in die Laufschuhe zu steigen, die heiße Badewanne vorgezogen habe. Allerdings habe ich schon gemerkt, dass mir das Laufen fehlt. Ich fühle mich dann so unausgeglichen. Umso mehr habe ich dann den Lauf gestern genossen. Obwohl ich nicht viel Zeit hatte, der Lauf war toll. Es hatte wieder geschneit und alle Wege waren leich...

weiterhin Winter

Auch wenn das Laufen im Moment sehr anstrengend ist, Spaß macht es. Der Schnee auf den Wegen zwingt zum langsamen laufen, teilweise rutscht man bei jedem Schritt. Dennoch bedeutet für mich jeder gelaufene Meter Genuss. Genuss an der Bewegung, Genuss an der Luft. Gerade jetzt finde ich die Luft besonders schön. Und durch den Schnee ist alles ruhiger geworden. So fällt auch der Stress der Arbeit bei jedem Lauf schneller ab. Im Moment habe ich leichte Schmerzen im Fuß. Ich weiß nicht, woher die kommen. Vielleicht einfach nur vom schweren Laufen im Schnee. Heute morgen fiel mir das Laufen sehr schwer und doch war ich hinterher froh, 90 Minuten unterwegs gewesen zu sein. Langsam, aber gelaufen. Die Vernunft sagt: Pause machen. Auch der Körper. Aber heute Abend hat es wieder zu schneien begonnen und wenn morgen alles frisch verschneit ist, weiß ich nicht, ob ich zu Hause bleiben kann. Ich bin manschmal so unruhig, wenn ich nicht laufen gehe. Mittlerweile glaube ich, dass ich einfach täglich ...

Winterläufe

Gestern hat es den ganzen Tag geschneit. Ich war dennoch laufen. Wenn auch unter erschwerten Bedingungen. Eigentlich wollte ich 16 km an der Pegnitz entlang laufen, aber der Weg war total verschneit. Nur ein paar Spuren waren zu sehen (linkes Bild). So verkürzte ich den Lauf. Im tiefen Schnee war das Laufen doch sehr anstrengend. Nach 11 Kilometern, davon ca. 5 Km im "Tiefschnee" (rechtes Bild), habe ich mich gefühlt als wäre ich einen Marathon gelaufen. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Oberschenkel Magdalena Neuner Konkurrenz machen. Heute war ich dann etwas schlauer und habe mir eine wenig befahrene Straße gesucht, denn in den Traktorspuren auf den Feld- wegen ist es einfach nicht schön zu laufen. Morgen plane ich einen Ruhetag. Allerdings wird schönes Wetter gemeldet und so wie ich mich kenne, werde ich dann die Laufschuhe nicht im Regal stehen lassen können.

Schnee!!

Sonntag vor einer Woche war es noch so wie auf dem Bild rechts. Man konnte durchs Laub laufen und es hat geraschelt. Es war angenehm und wie es so schön heißt: "Für die Jahreszeit zu warm." Wenn man bedenkt, dass wir letztes Jahr am 15. Oktober schon den ersten Schnee hatten, so waren wir doch bis gestern Wettertechnisch wirklich verwöhnt. Über Nacht ist es bei uns jetzt Winter geworden. Aber das Bild täuscht. Denn der Schnee ist nass. Auf den Wegen bleibt er nicht liegen und verwandelt das Laub in schwarzen, glitschigen Matsch. Nicht schön zu laufen. Wobei das alles für mich kein Grund ist, nicht zu laufen. Am Montag war es ein Lauf im Nieselregen, heute war zwischendrin Schnee dabei. Die Temperaturen sind um den Gefrierpunkt, im Wald ist es still, kein Vogelgezwitscher, manchmal ist es schon fast unheimlich. Und gegen 16:15 Uhr dämmert es langsam. Da kann ich es mir nicht mehr erlauben, hier und da eine Schleife dranzuhängen. Mehr als 15 Km pro Laufeinheit geht nur noch a...

Novemberwetter

War das ein Wetter am Wochenende! Ich habe es auch gleich voll ausgenutzt. Am Samstag war es zwar noch nicht so sonnig, aber angenehm warm. Ich habe einen langen Lauf unternommen. Leider hatte ich keine Kamera dabei, denn ich habe doch wieder einiges gesehen. Am Sonntag kam dann auch bei uns die Sonne durch. Schon vormittags bin ich mit dem Rad los. 52 Km rund um Hollfeld , durchs Wacholdertal nach Sanspareil und ins Paradiestal . Das Paradiestal ist wirklich ein Paradies. Am Montag und heute war ich laufen. Vorgestern habe ich eine etwas flachere Strecke gewählt, dafür aber aufs Tempo gedrückt. Heute bin ich bei leichtem Niesel im Wald gelaufen, leicht hügelig. Eigentlich wäre ich gerne noch länger gelaufen, weil es sich so schön laufen ließ. Durch den Hochnebel war es im Wald aber düster und gegen 16 Uhr wurde es dann noch dunkler, so dass ich nach hause laufen musste. Langsam kommt wohl doch der Winter. Heute war so richtiges Novemberwetter. Konnte ich am Montag noch in 3/4 Hose l...

Wichtige Erkenntnis

Der lange Lauf am Samstag hat nicht nur Spaß gemacht, ich habe dabei endlich einen Schuh gefunden, in dem ich keine schmerzenden Füße und blaue Zehen bekomme: den Adidas Kanadia Trail . Ich habe ihn dort zum ersten Mal bei einem langen Lauf angehabt und nach 30 Km keine schmerzende Füße gehabt. Während der letzten Marathons und Ultraläufe hatte ich nämlich das Problem, dass ich ab Km 30 solche Fußschmerzen hatte, das jeder Schritt zur Qual wurde. Auch hatte ich bei den letzten Läufen immer wieder blaue Zehen. Dies war am Samstag nicht so. Immer wieder habe ich zu meinen Füßen "gehorcht", was der Schmerz macht, aber es war ein gutes Gefühl, wenn man feststellt, dass alles in Ordnung ist. Wobei mich der Schuh nicht nur des wegen überzeugt. Nein, ich fand ihn von Anfang an toll, denn er ist, im Gegensatz zu meinem anderen Trailschuh, sehr leicht, biete aber gleichzeitig einen gute Halt. Und da er mich jetzt beim Laufen auch überzeugt hat, werde ich mir wohl gleich noch ein zwe...

AULA 2010 - das war's

Zurück von einem tollen Lauf. Ein schöner Saisonausklang ohne Wettkampfcharakter. Auch das Wetter war auf unserer Seite. Erst als alle geduscht waren kam der angekündigte Regen. Los ging's mit dem Segen des Pfarrers, schließlich wird der AULA von den Läufern der Pfarrei St. Michael in Amberg organisiert. Der Segen war aber schon das Einzige, das mit der Kirche zu tun hatte. Na, vielleicht noch der göttliche Beistand beim Wetter und das alles ohne Verletzung abging. Für mich war bei diesem Lauf nicht die Distanz das Problem, sondern das Lauftempo. Konstant einen 6 min/km Schnitt zu laufen fiel mir extrem schwer. Ich hatte keinen optimalen Lauftag. Da aber die Gruppe zusammen bleiben sollte, entschloss ich mich bei Km 43 ins Begleitfahrzeug der Feuerwehr einzusteigen. Ich wollte wenigstens den Ultra laufen, als kam ein Zurückfahren zum Ziel bei Km 43 gar nicht in Frage. Die einstündige Erholung tat mir gut. Bei Km 53 konnte ich wieder in den Lauf einsteigen und problemlos den Lauf ...

... und ich kann's nicht lassen

Post-Nummer 395, über 10000 Zugriffe. Sichtlich kann man meinen Blog lesen, danke. Und dabei wäre ich in der Schule beinahe wegen Deutsch sitzengeblieben, denn meine Deutschlehrerin hat immer gesagt, ich könne nicht schreiben. Nun gut, Erlebnisaufsätze konnte ich nicht einfach so erfinden, ich musste sie erlebt haben, dann konnte ich sie auch schreiben. So ist es im Blog auch. Ich schreibe was ich erlebt habe. Oder ich schreibe, was ich demnächst erleben will. Dann geht das auch. Auch wenn das manchmal schwerer fällt. ... ich kann's nicht lassen ... wieder steht so ein Lauf an, den ich in den letzten Jahren immer wieder ausfallen lassen musste, weil ich anderweitig unterwegs war. New York oder Nizza zieht einfach mehr als ein Lauf im Nachbarlandkreis. Aber ähnlich wie bei Schwäbisch Gmünd , diese Jahr kam keine großer Lauf dazwischen. So fahre ich am Samstag zum Aula . Aula steht für den Amberger Ultra Lauf . Der Lauf geht einmal um Amberg, 63 Km. Kein Wettkampf, ein Lauf "J...

Mühsam (Teil 2)

Gerade komme ich von meinem Lauf zurück. Um es gleich zu sagen, es lief wie ich mich fühlte. Schrecklich. Es war, als hätte mir jemand über Nacht die Kraft aus dem Körper gesaugt. Aber jetzt bin ich froh, dass ich mich aufgerafft habe. Leider habe ich meine Kamera nicht mit dabei gehabt. Im Wald, auf dem Laub, die Sonne spitz durch die Bäume, tolle Bilder. Aber leider nur in meinem Kopf. Im Wald habe ich meine Musik ausgemacht, denn ich wollte die Stille bzw. das Rascheln, wenn ich durchs Laub laufe, genießen. Das war wieder so ein Augenblick, wo ich mir sage: deswegen laufe ich. Wegen der Stille im Wald, wegen der Geräusche der Natur, die Sonne genießen oder auch mal den Regen. Seit ich laufe nehme ich die Natur, vor allem auch die Jahreszeiten, wieder viel bewusster wahr. Kaum zu glauben, wie viele Raupen und Käfer immer noch unterwegs sind. So hatte ich, obwohl mir der Lauf wirklich schwergefallen ist, Freude am Laufen. Und jetzt habe ich auch wieder mehr Elan für den Rest des Tag...

Mühsam ...

... so beschreibt es Marco . Ja, so könnte ich es auch beschreiben. Liegt es an der Jahreszeit? Aber es ist doch herrliches Laufwetter. Und trotzdem fällt es mir schwer, zu laufen.Oder liegt es daran, dass ich mir nach dem Alb Marathon nur zwei Ruhetag gegönnt habe? Ich bin körperlich und mental total ausgepowert. Radfahren und laufen fällt schwer, selbst das morgendliche Aufstehen ist eine Qual. Und zu wissen, dass es ab jetzt abends eher dunkel ist, wirkt sich nicht unbedingt förderlich aus. Da kann ich bei meinen Läufen nicht "mal schnell" hier und da noch eine Schleife einbauen. Drei Läufe waren es letzte Woche, einer davon über 20 Km. Und einmal Radfahren. Auch heute kann ich mich nicht so recht aufraffen. Aber so war es schon am Samstag. Erst hatte ich keine Lust, als ich dann unterwegs war, hat es doch gut getan. Wie so oft geht es nur um's Loslaufen. Draußen scheint die Sonne und ich habe fest vor, gegen Mittag loszulaufen. Langsam und wenn's nicht läuft, d...

Der Alb Marathon: ein Muss im Läuferleben

Zurück vom Alb Marathon weiß ich noch gar nicht recht, was ich schreiben soll. Ich habe so viele neue Eindrücke mitgebracht, dass ich gar nicht weiß, wie ich sie "zu Papier" bringen soll. Aber vorneweg: Es war anstrengend, aber toll. Ein Lauf, den man mal gemacht haben muss. Ich fahre bestimmt wieder hin. Ein bisschen hat es mich an die Harzquerung erinnert, nicht nur der tollen Landschaft und Strecke wegen. Nein, auch hier empfand ich es, obwohl viel größer als im Harz, als sehr familiär. Keine Hektik bei der Startnummernaus- und Gepäckabgabe. Man kennt sich, man trifft sich, der Ultra hat die Ruhe weg. So auch beim Start. Ich bin gerademal zwei Minuten im Startblock, schnell noch das obligatorische Startbild, dann geht's auch schon los. Raus aus der Stadt. Die ersten 10 Km erinnern mich an meine Heimlaufstrecken, leicht wellig, nichts Schlimmes. Auch zwischen den Bergen ist nichts Dramatisches. Die drei Aufstiege, insgesamt fast 1100 Hhm) und auch teilweise die Abstieg...

Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd

Am Samstag ist es endlich soweit. Ich starte beim Alb Marathon in Schwäbisch Gmünd. Ein lang gehegtes Vorhaben kann ich endlich in die Tat umsetzen. Schon 2008 habe ich damit geliebäugelt, die 50 km dort zu laufen, aber dann startete ich beim Nizzamarathon . Für 2009 hatte ich es mir dann ganz fest vorgenommen. Aber eine Startkarte für New York wog dann doch mehr. Dieses Jahr kann mich eigentlich nur eine Erkältung stoppen, die ich mir letzte Woche zugezogen habe. Letzte Woche konnte ich nochmal gut trainieren. Ein langer, langsamer Lauf am Montag. Am Mittwoch ein Lauf über 100 Minuten in mittlerem Tempo. Am Freitag ein langer Lauf in Halbmarathontempo und am Samstag ein 11 Km-Tempolauf. Wobei die beiden letzten Läufe so schnell eigentlich nicht geplant waren. Ich habe mir einige Tage Wellness in Bad Füssing gegönnt. Neben Schwimmen im Thermalwasser und wohltuenden Massagen bin ich eben auch zweimal gelaufen. Dort ist es "brettleben". Wenn man, wie ich, im Veldensteiner F...

Was für eine Leistung

Tagtäglich wird über Leistungen, ob gut oder schlecht, von Profisportlern berichtet. Ab und an liest man auch über den ein oder anderen Breitensportler einen Bericht. Ich möchte hier von Christian Hirsch berichten, der als erster deutscher Sportler mit Down-Syndrom einen Marathon gefinisht hat. Menschen mit Down-Syndrom haben einen anderen Stoffwechsel und gelten als nicht so belastbar und ausdauernd. Schon in Karlsruhe lief Christian 30 Km. Und mit der Unterstützung seiner Freunde und Coaches des Laufclub 21 lief er gerade mal drei Wochen später den Marathon. Hier ist der Bericht . Ich konnte leider in München nicht dabei sein, aber den ganzen Tag habe ich fest an Chrstian gedacht, ihm die Daumen gedrückt. Und als ich abends per Telefon erfuhr, dass er den Marathon geschafft hatte ... ich habe mich so für ihn gefreut. Wieder einmal mehr haben Menschen mit Down-Syndrom bewiesen, dass sie nicht am Rande der Gesellschaft stehen, nein, sie sind Sportler, Läufer, so wie du und ich. Getr...