Von der Côte Sauvage sind wir nach La Conquet gefahren. Hier stehen wir auf einem Parkplatz, der als Wohnmobilstellplatz ausgeschrieben ist. Aber ganz kennt sich bei der Beschilderung keiner aus. Egal, von hier fahren wir mit der Fähre nach Ouessant. Ouessant ist die westlichste Insel Frankreichs, abgesehen von den Überseegebieten. Leider hat heute der Wettergott kein Einsehen mit uns. Wind und Regen.
Die Überfahrt ist stürmisch und auf der Insel ist an Rad fahren nicht zu denken. Auch hier gibt es viel Wind und immer wieder Regen. So sind wir einen Teil der Insel abgelaufen. Manchmal habe ich gedacht ich bin in Irland.Und dann wieder beeindruckende Steinformen und die Gewalt des Atlantiks.
Der Schmerz geht, der Stolz bleibt. Bei mir ist es eher so: Der Schmerz geht, der Stolz kommt. Erst so nach und nach kann ich mich darüber freuen, dass ich die 100 Meilen von Berlin geschafft habe. Am Anfang war ich doch ein wenig enttäuscht, dass ich "nur" Angekommen bin. Im Geheimen hatte ich schon mit 24 - 26h geliebäugelt. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass ich überhaupt angekommen bin. Das habe ich Anton zu verdanken. Bei Km 96 haben wir uns das erste Mal verlaufen, bei Km 102 dann das zweite Mal. Das hat mich mental so runtergezogen, dass ich praktisch nicht mehr laufen konnte. Ohne Anton hätte ich mich in den Bus gesetzt und wäre zum Ziel zurückgefahren. bei der Startnummernausgabe Morgens um 5:30 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Herrlicher Sonnenaufgang zu einem anstrengenden Tag Erstmal wurden die Restkilometer zweistellig. Gut ging es uns die ganze Zeit - körperlich zumindest! Die Sympathie der wenigen Zuschauer hat uns getragen. Ein bli...










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