Direkt zum Hauptbereich

Gedanken

Diese Woche habe ich es ruhig angehen lassen. Nachdem, bis auf den Silvesterlauf in Nürnberg, keine Wettkämpfe mehr anstehen, werde ich den Rest des Jahres ruhig ausklingen lassen. Und der Silvesterlauf wird mehr ein "aus dem Jahr rauslaufen" werden. Denn nach den vielen Ultras, habe ich im Moment einfach nicht die Schnelligkeit, die ich für einen 10 Km Lauf brauche.
Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass ich an Silvester den letzten Wettkampf in der Altersklasse W 40 mache. Wie doch die Zeit vergeht. Aber egal, ich bin gesund und das ist das Wichtigste.

Im Stern habe ich letztens einen Bericht über Steve Jobs gelesen. Darin wurde allgemein die Frage gestellt: "Wenn ich morgen sterben müsste, würde ich dann tun, was ich heute tue?" Nachdem ich nach dem Motto lebe: "Liebe das Leben, als wäre es jeden Augenblick zu ende", kann ich diese Frage bejahen. Ich würde auf jeden Fall laufen gehen, den Lauf durch die Natur noch einmal genießen und dann gleich noch mit dem Mountain-bike eine schöne Tour machen. Außerdem würde ich mit meinen Kinder schön essen und es genießen. Also einen ganz normalen Tag verbringen. Gut in die Arbeit würde ich nicht gehen, da würde ich einen Tag Urlaub nehmen.
Das soll jetzt aber nicht heißen, dass ich einen Lebenskrise habe oder unzufrieden bin. Mich hat der Artikel einfach nur nachdenklich gemacht. Ich habe festgestellt, dass ich mit meinem Leben zufrieden bin, denn sonst würde ich wohl am letzten Tag meines Lebens nicht das machen, was ich immer mache.
Heute Nachmittag werde ich auf jeden Fall noch eine MTB-Tour machen. Den schönen Herbsttag und das Leben genießen.

Kommentare

Eva und Micha hat gesagt…
Das hast du sehr schön geschrieben. Und du bist echt glücklich zu schätzen, wenn du so in dir ruhst und zufrieden bist. Wie macht man das? Ich will auch....
Ich habe mir auch schon oft über den letzten Tag Gedanken gemacht und was ich täte, wenn ich es wüßte. Ich würde vermutlich im Bett hocken und heulen. Super, oder? Dabei kann ich deine Gedanken so gut nachvollziehen. Ein Lauf in schöner Natur, ein schönes Essen mit deinen Lieben, das würde ich schon auch gut finden. Wie auch immer, hoffen wir, daß wir beide noch lange leben und das Leben genießen können. Ich bin dabei, es zu lernen. Ganz ehrlich. Ich liebe Pizza und Walken liebe ich auch und die Natur und das Meer und und und...
Ich müßte mich nur trauen. Das wird schon.
Ganz liebe Grüße Eva

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rund um den Chiemsee

Heute sind wir mit dem Rad rund um den Chiemsee . Ganz ehrlich, muss man nicht machen. Denn die wenigste Zeit fährt man am See entlang. Wobei das Museum Torfbahnhof bei Rottau schon interessant war. Es hatte zwar geschlossen, aber es gab interessante Infos auch Außerhalb des Museums. Ansonsten ... der Radweg geht an der Autobahn entlang, ... viele Radfahrer, die alleine mit Radfahren (E-Bike) überfordert sind. Aber schon auch schöne Aussichten, nicht nur auf den See. Die es natürlich auch gab. " Wer die Chiemsee Umrundung mit dem Rad überlebt hat, den haut nichts mehr um." Originalton von meinem Mann. Und da hat er recht. Manchmal war es schon grenzwertig, wie der ein oder die andere unterwegs war. Ein Hübel, bergauf oder bergab, wurde zur Herausforderung. Selbst beim Überholen hatte ich manchmal den Eindruck, das die Leute überfordert waren. Und wir waren außerhalb der Saison unter der Woche unterwegs. Muss man nicht haben.

Netzwerktreffen am Brombachsee

Ich hatte ein Netzwerktreffen der IG BCE in Pleinfeld am Brombachsee . Wir haben eine Kräuterwanderung bei der Mandlesmühle gemacht. Dort hat es mich ein bisschen an den Spreewald erinnert. Mandlesweiher

Herbstwanderung

Wegen Krankheit mussten wir vorzeitig aus dem Urlaub heimfahren. Am Wochenende ging es wieder besser und so sind wir am Sonntag wandern gegangen. Von Pegnitz nach Horlach und zurück. Nicht weltbewegend weit, aber besser als nichts. Lochstein mit Lochsteinhöhlen